#17: The Squire of Gothos (TOS 1.17)

tad017 Episode herunterladen (MP3, 44 MB)

12. Januar 1967:
Greetings and felicitations! Nach dem Tanztee bittet General Trelane (a.D.) zu Tisch – es gibt Gänsebraten und Wein. Das schmeckt zwar beides nach nichts, doch dafür mundet Simon und Sebastian die Folge der Woche umso mehr. Hip-hip hoorah! Tally-ho!

In Deutschland: Tödliche Spiele auf Gothos, ausgestrahlt am 23. März 1974.

5 Gedanken zu “#17: The Squire of Gothos (TOS 1.17)

  1. Hallo, Jungs,

    Ich freue mich für euch, dass ihr euch bei der Folge so köstlich amüsiert habt. Ich konnte es nicht. Ich fand sie einfach nur albern und nervig. Nachdem ich jedoch euren Cast gehört habe, hab ich sie mir nach Jahrzehnten doch noch mal angetan, zunächst auf deutsch und dann einzelne Szenen nochmal im Original. Heute finde ich sie immer noch albern, aber nicht mehr ganz so entnervend.

    Dabei bin ich auf einige Dinge gestossen, die Euch vielleicht auch interessieren:

    Interessant fand ich, dass Trelanes Tricks zumindest zum Teil auf einer Technologie beruhen, die hundert Jahre später in der Sternenflotte fast alltäglich ist – die Replikatortechnologie! Aus Energie wird Materie und aus Materie Energie.

    Als Kirk beschließt, Trelane zu provozieren, macht er einen seltsamen Logbucheintrag (offenbar nach der Werbepause) und ich habe mich gefragt: Wie macht er das jetzt? Er spricht weder zu einem seiner Offiziere noch in den Kommunikator. Ist er irgendwie telepathisch mit dem Schiffscomputer verbunden? Im Original sagt er so was wie „delayed report“ – was könnte das bedeuten?

    Zum „Nervfaktor“ in der deutschen Fassung hat sicherlich auch die überkandidelte Stimme von Horst Gentzen (Kermit, der Frosch!) beigetragen.
    A propos Stimme: Die Originalstimme von Trelanes Vater war kein Geringerer als „Wunderknabe“ Jimmy Doohan!

    Der grösste Hammer aber kam bei der Begrüßung von Uhura durch Trelane. Das mit den „Augen der Königin von Sheba“ ist zwar ziemlich schwülstig, aber irgendwie auch charmant. Ansonsten ist jedoch von „Prinzessin“ nicht die Rede. Trelane nennt sie „a nubian prize“ (zu deutsch „ein Beutestück aus Nubien“!!!) Uhura ist natürlich eine Lady und macht nur finstere Miene zum bösen Spiel, aber ich glaube, die Uhura der Kelvin-Zeitlinie hätte ihm ohne zu zögern eine reingehauen. Das hätte mir gefallen 🙂

    Warum muss es immer der Navigator sein? Ich stimme euch zu, die Hauptcharaktere dürfen nicht allzu blöd rüberkommen, aber sie haben auch ihren festen Posten auf der Brücke, den sie nicht mal so eben mit jemandem tauschen können. Vielleicht ist das der Grund?

    So, hiermit bin ich nun auf dem aktuellen Stand. Ich freue mich schon auf die nächste Folge, in der Zwischenzeit höre ich mal in die „Rückspultaste“ rein.

    Vielen Dank und LL&P
    eure Bridge

    PS: Sebastian, vergiss die Diamanten nicht! 🙂

    Liken

    • Das Logbuch war mal wieder so ein nachträglich aufgenommenes mit Zukunftswissen. Das hatten wir schon einige Male in der ersten Staffel. Hier haben wir nicht mehr darauf hingewiesen.

      Dass Trelane „prize“ sagt und nicht „princess“, hab ich erst nach dem Schneiden der Folge gemerkt und dann dringelassen. Hut ab, Dir machen wir so schnell nichts vor!

      Und jetzt hast Du mir ehrlich gesagt richtig Lust gemacht, die deutsche Fassung zu schauen. Horst Gentzen ist eine Legende! Für mich der einzige Synchronsprecher, der Kenneth Williams gerecht wurde.

      Liken

  2. Wieder eine Super Folge von euch. Wollte nur eben anmerken das euer haubtargument das Er kein junger Q ist der einsatz von Technologie ist die hinter dem Spiegel steckt. Aber der Spiegel geht kaputt und er hat immer noch alle macht, daher ist der Spiegel eher ein Fake um Kirk zu ärgern? Und euer 2 Argument ist q haben keinen sex und keine Kinder. Aber in TNG gibt’s ne junge Q auf der Enterprise D und in Voyager gibt’s live Sex von Q nach dem Bürgerkrieg und Janeway wird zu Patentante. Also ich de da kein Wiederspruch das Trelane ein junger Q ist und der Planet sein Laufstall.

    P.s. freue mich schon auf die Besprechung der Q folgen.

    Liken

  3. Hallo zusammen!
    Vielleicht nachträglich ein paar Gedanken zu Trelane, Q und Charlie. Wenn Trelane das Kind im Laufstall ist, dann ist Q der nervige, vorlaute Teenager (ihr merkt vielleicht, ich mag ihn nicht). Und Q hat ja auch ein Faible für die Menschen. Fehlt nur noch, dass er zu Picard sagt: Ah, Napoleon!
    Die Maschine bei Trelane? Vielleicht so was wie ein elektronisches Lernspielzeug für Babys. Da kommt mir wieder „Forbidden Planet“ in den Sinn. Da brauchten die Krell tatsächlich eine Riesenmaschine, um Gedanken in Materie umzusetzen. Ging das später, zum Beispiel auf Talos IV, auch ohne? Solche Energiewesen kommen bei Star Trek ja häufiger vor, wahrscheinlich war der Effekt billiger, als einen Menschen auf Überwesen zu schminken. Damit sind wir auch schon bei Charlie X, der ja, wenn ich mich recht erinnere, ein menschliches Findelkind war. Dem hatten sie den Trick auch beibringen können. Und die Organier zählen dann wohl auch zur Q- Verwandtschaft.
    Absicht? Oder doch eher Zufall?

    Liken

  4. Da kommen diesmal einige Denkanstöße von euch.
    Das Salzmonster ist mir bisher nie aufgefallen. Damals im ZDF sowieso nicht, da gab es „Man Trap“ ja nicht, aber später auf VHS und DVD auch nicht. Alle Wetter.
    Das nimmt mir wieder etwas den Schock, den ihr mir mit eurer Vorliebe für Chemiebier versetzt habt. Da ist ja Grüner noch besser. Brrrr.
    Dann euer Hinweis auf GK2 Beast within. Ach ja die Neunziger. GK1 war nicht schlecht mit Mark Hamill und Michael Dorn. Aber GK2 war eines meiner Lieblingsspiele und ich bin damals tatsächlich zu einigen der gezeigten Orte getourt, Burg Rabenstein ist ja z.B. auch von Fürth nicht weit weg. An zwei Dinge erinnere ich mich krass in der deutschen Fassung. Da wo im Original die Amis versuchen Deutsch zu reden wird in der Syncfassung aus normalem Deutsch dann so eine Art Bayrisch für Anfänger. Aua aua aua. Der zweite Schlag aufs Hirn ist die Stelle wo ich am Münchner Marienplatz nach einem Postamt suchen musste. Ich habe ewig versucht, in die deutlich sichtbare Poststelle zu kommen, bis mir klar wurde, dass die Amis nicht wussten wie eine Post in Deutschland aussieht, ich also an eine völlig andere Stelle klicken musste. Aber insgesamt fand ich das Spiel einfach toll. Überhaupt war diese Generation Videospiele klasse mit dem damals häufigen Mix aus Videos und Grafik. Ich sag nur Wing Commander 3 und 4. Schon wieder Mark Hamill. Und Biff. Und Gimli.
    Übrigens, nachdem euch Kirks Blinzeln stört: Sulu hat Probleme, ruhig zu stehen.
    Mir ist nicht aufgefallen wann genau, aber ungefähr bei dieser Folge haben sich die Gürtel geändert. Anfangs gab es ja diese braunen Lappengürtel um die Ausrüstung festzumachen, die so unter dem Pullover heraushingen, jetzt gibt es schwarze Gürtel auf dem Pullover, im Endzustand klebt alles an der Hose.
    DeSalle stellt sich unheimlich blöd an, gaaaanz langsam schleicht er heran, damit er auf jeden Fall aufgehalten wird. Der NewVoyages DeSalle ist da wesentlich besser drauf.
    Was Uhura angeht, „Queen of Sheba“ ist einfach englisch für die Königin von Saba aus diversen Geschichten.
    Kirk hat was gegen Gehopse und ein Yeoman ist mal wieder ein Bootsmann. Aber doch verständlich. Was Trelane da zusammenwalzert entlockt doch jedem Jugendlichen im Anfängerkurs nur ein müdes lächeln. Wers versteht: Bierkasten und ein bisschen Rechtsdrehen. Damit wird man auf jedem Ball über den Haufen gerannt.
    Wie praktisch dass die Maschine gleich mit dem Spiegel kaputtgeht.
    Und dann fliegt Trelane gleich mit dem ganzen Planeten im Weg herum. So beweglich war nicht mal der Todesstern.
    Bill Campbell hat das naive verzogene Kind einfach brilliant gespielt. Genial!
    Kirk kann dem Kind ohrfeigen geben, dafür ist er schnell genug, mit dem Degen ist er zu langsam. Komisch.
    Zum Glück kommen dann rechtzeitig zwei grüne Hustenbonbons um Kirk zu retten. Irgendwie merkbefreit die beiden.
    Und Trelane reagiert wie ein Kind, das vom Kindergarten noch nicht nach Hause will. Er war einfach gut. Kann man nicht oft genug sagen.
    Wie nachlässig von Kirk: Er hat völlig vergessen, sich das Hemd zu zerreissen.
    Kirks antiquierter Humor: Ob er wohl auch Daffy Duck in seinem Quartier guckt?
    Daumen hoch ist ein ganz klarer Fall, so unlogisch die Folge auch ist, Bill Campbell reisst alles raus!
    Hab ich das eigentlich nur verpennt, oder habt ihr wirklich nicht erwähnt, dass der Schauspieler wiederkommt als einer der drei wichtigsten Klingonen in der Star Trek Geschichte? Mein lieeeeber Captain Koloth!

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s