Der Intergalaktische Frühschoppen #15: Umfeld, Optik & Verkehr

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Genau so unverhofft wie Ostern kommt, sendet auch der Intergalaktische Frühschoppen! Und hey, diesmal war die Pause nur neun Monate lang. Also zieht euch für anderthalb Stunden zurück von der Familie oder der Eiersuche, macht es euch bequem und genießt ein thematisch buntes Potpourri. Simon überlegt, was Leute so tun, wenn sie mehr oder minder freiwillige Hausgemeinschaften bilden. Hörerin Juliana ist auf den gemüsigen Geschmack gekommen und fragt sich, ob das Auge mitisst. Und der autofreie Sebastian arbeitet sich an der Infrastruktur und ihren zahlreichen Aussetzern ab.

Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. Maestro84

    Nach der Kirche zum Frühschoppen. Zum Glück habe ich die Translokalisation bereits gestern zwischen Sport und dem neuen Mario-Film abgeschlossen. Prost bei etwas steifer Brise heute.

  2. soter

    am dienstag sagtet ihr noch es kommt was die woche… eigentlich hier auf dem kanal… dann freitags. keine folge da, nunja kann ja vorkommen. aber bei TAD doch nicht! tolle überrachung mit der heutigen folge. danke 🙂 essen ist ein schwieriges thema. für mich geht otik hand ind hand mit geschmack. nachbarn? seit ich 17 bin wohne ich in eigenheimen wo man den grundstücksnachbarn mal zunickt. öffis… ich wohne in der mecklenburgischen seenplatte. öffis gibt es fast gar nicht mehr. hier gibt es rufbusse die per app bestellt werden können. 2h vorher. spontan ist das nicht und betagte personen kommen mit der app oft nicht klar. aufgrund dessen bin ich kombifahrer und dieselverschleuderer der die familie auch zu ärzten etc fährt. ohne auto ist es hier oben sehr problematisch.

  3. Whiskydrinker

    Das Thema öffentlicher Nahverkehr vs. Individualverkehr ist nun mal geprägt von sehr unterschiedlichen Lebensentwürfen und Zwängen in Beruf, Familie & Umfeld. Hier quasi den Autofahrern nur Bequemlichkeit vorzuwerfen, greift dann doch etwas zu kurz, um es vorsichtig auszudrücken. Als Freiberufler, der wahrscheinlich 70-80% seiner Zeit im Home Office verbringt und keine Familie hat lässt es sich leicht reden.

    1. Sebastian (TaD)

      Ich meine mich zu erinnern, ich hätte im Podcast folgendes gesagt: Ich kritisiere a) die Infrastruktur in Deutschland, die vielerorts schlechte bis unbrauchbare Alternativen zum Individualverkehr bietet und b) die Leute, die mit dem Porsche 50 Meter bis in die Bäckerei reinfahren. Das gehört nach meinem Dafürhalten beides repariert. Ich kritisiere ausdrücklich *nicht* die Leute, die wahrhaftig auf Autos angewiesen sind. War ich auch lange genug. Ich kritisiere, dass das System so ist, *dass* die Leute auf ihre Autos angewiesen sind. Das alles rede ich nicht „leicht“, das meine ich komplett ernst.

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    2. Maestro84

      Ich komme ja vom Dorf und hatte bis 2025 immer ein Auto – ich wohne in einer Großstadt mit gutem ÖPNV -, von daher kenne ich die Lebensrealitäten der Mehrheit der Menschen im ländlichen Raum. Das Problem ist aber eher in den Großstädten zu finden, in denen es einfach zu viele Autos gibt, die zu wenige Kilometer fahren und gleichzeitig z.T. kostenfrei öffentlichen Raum beim Parken blockieren. Dafür habe ich eine vierspurige Straße fast vor der Nase. Diese Art von total auf Autos ausgerichtete Stadtplanung von 1960 muss unbedingt, ggfls. gegen blau-schwarz-gelbe Widerstände, endlich durch eine auf Menschen ausgerichtete Stadtplanung wechseln. Auch Großstädter haben ein Anrecht auf Grün und frische Luft, nicht nur die Bewohner der Vorstädte oder des ländlichen Raums. Hier in Kassel gibt es übrigens mit zwei Carsharing-Angeboten gute Möglichkeiten, wenn man z.B. mit dem Haustier zum Tierarzt muss. Und das Wasserkistenproblem ist mit der Marke Hahnenquell eh einfach und günstig gelöst.

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  4. Uwe

    Thema Nachbarschaft: Als wir vor 17 Jahren unser Reihenhaus bauten, war die Nachbarschaft eines der Themen vor denen wir uns fürchteten. Bis dahin hatten wir schon diverse Nachbarn erlebt. Von supernett mit gräßlich war alles dabei.
    Und auch wenn man in einem Reihenhaus ja eigentlich allein wohnt, kann das Leben mit schrecklichen Menschen drumherum zur Hölle werden – und man kann dann auch nicht einfach ausziehen. Kurzum, wir hatten ein wenig Angst vor dem was uns erwartete.
    Aber alle Sorgen erwiesen sich in kurzer Zeit als völlig unbegründet. Tatsächlich herrscht zwischen uns sechs Familien, die hier in unserer Reihe leben von Anfang an ein großes Vertrauen. Wir quatschen miteinander, helfen einander wenn Not herrscht. Wir besprechen aufkommende Probleme rechtzeitig und offen, noch ehe es wirklich doof wird.
    Jeder hat der anderen Schlüssel und dennoch lebt jeder sein eigenes Leben. Unsere Interessen sind fundamental verschieden, was auch an sehr verschiedenen Herkünften liegt. Aber so gibt’s immer was zu erzählen.
    Wir lieben dieses Miteinander und feiern diesen Glücksfall einer funktionierenden Nachbarschaft täglich.

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  5. Don

    Schön, dass es mal wieder einen Frühschoppen gibt. 🙂

    Das internationale Frühschrubben

    https://youtu.be/QnuMqLxf1b4?is=-L1dFmxY_HSPkVXC

    Die Durianfrucht soll ja ganz furchtbar stinken, aber ganz wunderbar schmecken.

    „Pilze: Letzte Wahl“

    Ich habe irgendwann mal ein Buch eines US-Amerikaners gelesen, in dem er die Deutschen „erklärt“. Und da schrieb er unter anderem sinngemäß: „Die Deutschen stehen irrigerweise in aller Welt im Ruf, ständig Würstchen und Sauerkraut zu essen. Was sie aber tatsächlich heiß und innig lieben, ist die Kartoffel.“ – Und da fühlte ich mich irgendwie ertappt.

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  6. sternburg

    Ich möchte hier nur eins sagen:

    Welcome Sebastian in the War on Cars. 🙂

    Ansonsten hab ich das gerne gehört und fände maximal verfehlt, so eine offene und ehrliche Diskussion zweier netter Menschen dazu zu benutzen, zu den lowkey geäußerten Themen auch nur irgendeine starke Meinung reinzuposaunen. Deshalb explizit nur als Ergänzung, lieber Simon:

    – Manche Menschen sind (persönlich, z.b. gesundheitlich oder sonstwie) tatsächlich aufs Auto angewiesen. Gerade für diese Leute wäre es sinnvoll, in einer Gesellschaft zu leben, in der nicht jeder beständig mit sich und 12 qm Auto um sich rum die Straßen vollmacht. Seien es die Feuerwehr, Handwerker (wir reden hier jetzt nicht über Lastenrad-Handwerker, auch wenn das spannend wäre), Gehbehinderte oder sonst wer. Auch und gerade für diese Menschen kämpfen „wir“ den War on Cars, auch wenn sie es selber nicht wissen.

    – „Im Alter aufs Auto angewiesen sein“ (oder sonstwie aus körperlichen Gründen) ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Viele Menschen sind aus körperlichen Gründen zum sicheren Führen eines Kraftfahrzeugs nicht (mehr) in der Lage – wohnen aber in Deutschland. Worunter dann manchmal diese Menschen massiv leiden. Noch öfter aber diese Menschen und eine Vielzahl andere Menschen. Es gibt das Subreddit r/rentnerfahrenindinge. Da einfach mal drüber scrollen, und auf sich wirken lassen, mit welcher Frequenz einschlägige Lokalnachrichten gesammelt werden, und man hat eine Spitze des Eisbergs erfasst.

    – Ich weiß, exotischer Blickwinkel, ist aber ne Tatsache: Überraschend viele Menschen können schmerzfrei keine 100 Meter mehr gehen, könnten aber ein weitgehend selbstbestimmtes Leben mittels des Fortbewegungsmittel Fahrrad haben. Das ist für Leute, die das nicht betrifft, schwer vorstellbar (inklusive mir tbh). Aber der menschliche Fortbewegungsapparat hat ne Menge Failing Points und das Fahrrad als extrem effiziente Maschine nimmt ein paar wenige davon aus der Gleichung und für manche Leute reicht das. Aber auch und gerade für diese Menschen haben wir in Deutschland keine sinnvoll nutzbare Infrastruktur.

    Wie gesagt, nur als Ergänzung. Ich hab herausgehört, dass sich Deine Position aus Empathie speist. Und dagegen kann man nicht argumentieren und sollte das auch nicht tun.

    ps: Die eigentliche Problematik beim Essen ist IMHO nicht, wie es aussieht, sondern dass es aussieht, wie man es erwartet. Nur 1 Beispiel: Milchreis mit Zucker und Zimt. Würde man nicht wisssen, was das ist, wäre man nicht damit aufgewachsen, also mit Verlaub, das sähe aus wie dreimal gegessen und wieder ausgekotzt. Es ist aber Milchreis mit Zucker und Zimt. Köstlich und bekömmlich und pure Kindheit auf einem Löffel.

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  7. Nils (MS)

    Ich wohne in der sogenannten Fahrradhauptstadt in Münster, die dazu einen ÖPNV hat (ausschließlich Busse) der rechtmäßig ausgezeichnet wird. Dennoch habe ich wie Sebastian auch den Eindruck, dass alle Menschen, die es sich leisten können mit dem Auto fahren. Die Unmengen an Autos, die sich täglich in der Stadt bewegen, finde ich für eine Fahrradstadt schon unglaublich. Wie haben hier seit längerer Zeit eine links-grüne Mehrheit und seit ein paar Monaten auch einen grünen Bürgermeister, dennoch passiert hier meiner Meinung nach viel zu wenig und man kann immer noch an viele Stellen mit dem Auto mitten in die Innenstadt fahren. Da wünsche ich mir viel mehr Mut von der Politik und das funktioniert für mich nur, wenn man das Auto fahren unbequem macht. Scheinbar ist der Mensch (zumindest was das Thema Fortbewegung angeht) zu faul und bequem. Wenn es geht fahren die meisten Menschen mit dem Auto, wenn das Geld nicht reicht, dann auch Bus. Selbst in Münster fährt kaum einer eine normale Leeze (Fahrrad). Stattdessen werden mit E-Bikes und E-Scooter Unmengen an Elektroschrott produziert. Viele Menschen beklagen sich über körperliche Beschwerden und Übergewicht, müssen aber jeden Meter mit Auto oder irgendwelchen E-Geräten fortbewegen. Ich wünsche mir von der Politik weniger Autolobbyismus und mehr Flächen für Fahrradfahrer und Fußgänger. Eine autofreie Innenstadt (Liefer-Rettungswagen und Personen mit Schwerbehinderung natürlich ausgenommen) wäre schon ein guter Anfang. Bis zur Erfindung der Transportertechnologie durch Emory Erickson dauert es ja noch 92 Jahre 😉

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  8. Sven (Wortwandler)

    Hallo zusammen, zum Thema „Das Auge isst mit“ erinnere ich an die gescheiterten Versuche aus den 90er (?) Jahren von CrystalCoke und grünem Ketchup.

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  9. Mister Incredible

    Moin zusammen,
    viele erfrischende Frühschoppengedanken und reichlich was zum Sich-Wiederfinden! Leute die im Weg herum stehen wie eine Panzersperre und es nicht merken – das treibt auch mich in den Wahnsinn. Ob am Ende einer Rolltreppe (stehen bleiben, rundum gucken und nicht raffen dass einem 20 hinten rein knallen) oder am Flughafen: man stellt sich in Grüppchen aus 3 bis 20 Humanoiden kreisrund auf, mitten im (schmalen) Gang, nicht seitlich (das wäre ja rücksichtsvoll und vorausschauend) oder gar in einer wenig frequentierten Nische (Profi-Status!), und baut noch Tonnen von Reisegepäck als Wagenburg um sich herum auf, um zu diskutieren ob es jetzt Terminal 1 werden soll oder besser 2 und ob Ingeborg vielleicht länger Zeit braucht auf der Toilette. Macht mich fassungslos.

    Wer kennt sie nicht: die (älteren zumeist verrenteten) Nachbarinnen deren einziger Lebensinhalt darin besteht trotz mangelnder offizieller Befugnis durch den Vermieter die Treppenhausreinigung überwachen zu wollen inklusive Maßregelung aller anderen Bewohner. Das war sogleich der Sprung ins eigenständige Leben nach dem Auszug aus meinem Elternhaus, und danach wurde es nie wieder so schlimm. Irgendwie prägend. Sie hieß „Metternich“ und ich nannte sie „Meckernich“.

    Ein anderes Extrem bot sich mir als ältere Bewohner nicht mehr allein zurecht kamen. Altes Ehepaar, beide schwere Alkoholiker, verloren mehr und mehr die Kontrolle, blieben halbnackt im Schnee liegen, urinierten im Treppenhaus, verloren ihre Kleidung. Kann man weg schauen? Nein. Ordnungsamt – Betreuung verordnen? Es war meine Bürgerpflicht zumindest auf Abhilfe zu drängen, amtliche Betreuung. Bis endlich – man ihnen mit einer „Einrichtung“ einen sicheren Lebensabend gewährte. Oder die alte Dame über mir kürzlich, deren Demenz voran schritt und die nicht mehr in ihre Wohnung zurück fand – ständig Telefonate mit ihrer Tochter zum Status Quo. Der Gipfel war ein Kurzschluss in ihrer Wohnung, alles zappenduster, und ich fand ihren Sicherungskasten nicht. Den hatten ihre Kinder mit einem Bilderrahmen zugehängt – so sagte man mir später – damit die Mutter nicht ihren E-Herd aktivierte und eingeschaltet vergaß. Tochter nicht erreichbar. Ich spendierte mit Dreifachsteckdosen und Kabeltrommeln aus ihrem noch versorgten Badezimmer eine Notbeleuchtung, deren Herkunft sie sogleich wieder vergaß, so dass meine Installation erst einmal bei der Tochter landete. Auch für sie hat man endlich einen Pflegeplatz gefunden. Auch wenn es nerven kann und unangenehm sein mag, so erden aber solche Erlebnisse ungemein, weil man sie als Guckloch in die eigene mögliche Zukunft deuten kann und meine empfundene Demut tat mir gut.

    Als ÖPNV-/DB-Gernenutzer über Jahrzehnte teile ich Sebastians leicht sarkastische Verwunderung über diese allgemeine Empörung bezüglich der Explosion der Kraftstoffpreise fossiler Herkunft. Hat man es nicht seit 1973 gewusst dass es noch viel schlimmer werden würde? Wie genial kann es wohl sein Jahr für Jahr 80+ Mrd. EUR vorwiegend an Schurkenstaaten zu überweisen welche mit diesem Geld Glitzerpaläste kaufen und ihre Demokratiefeindlichkeit zementieren – – und dieses „Geld“ buchstäblich zu verbrennen? Und das ist nicht das Ende. Lichtblick: endlich ziehen auch bei uns die Verkaufszahlen von eKFZ an. In Norwegen lächeln sie müde über uns, zurecht. Selbst jenseits des Polarkreises surrt und summt es, an jeder Holzscheune gibt es Wallboxen und Ladestrom ist günstig. Ach, es könnte so einfach sein.

    Trotz aller Widrigkeiten fahre ich immer noch gern Bahn. DUS-FRA in 72 Minuten schafft kein KFZ. Dösen, surfen, Klogang, Augen zu – ginge im Auto allerhöchstens kurz einmal. Ja, es gibt Verspätungen. Doch wann immer mal mit einem Mietwagen unterwegs verzögerte sich staubedingt die Reise oft um bis hin zur doppelten Fahrtzeit. Dennoch meinen viele KFZ-Besess…äh -besitzer sie hätten die „Kontrolle“. Auch ich liebe dieses Privileg ohne rollende Ölheizung auszukommen. Sollte ich mal ohne nicht mehr zurecht kommen, wird es allenfalls ein Vernunfts-eMobil.

    Korrekt: in großen Städten läuft’s ganz gut mit dem ÖPNV, auch wenn es gelegentlich rappelvoll wird und Störungen eher die Regel als die Ausnahme sind. Auch muss ich zustimmen dass z.B. in meiner Herkunftsregion Bremen-Nord der Nahverkehr eher ein Unterschichtenphänomen zu sein scheint. Die Fahrt vom HBF zu meiner Mutter empfinde ich immer als Nervenprobe und ich kann es keinem verübeln, wenn er zum Individualverkehr wechselt sofern er es sich leisten kann – an diesem Ort. Aus solcher Segregation lese ich jedoch auch heraus dass unsere bundesdeutsche Gesellschaft an Mobilitäts- und Modernisierungs-Unreife leidet, was uns teuer zu stehen kommen und sogar gefährlich werden könnte.

    Mein derzeitiger Wohnort Düsseldorf ist quasi zugeparkt von immer größer werdenden SUV-Ungetümen, die Gehwege inzwischen von diesen unsäglichen eScootern. Jaja, die viel zitierte „letzte Meile“, in Wirklichkeit dienen sie nur als Spaßgerät für alkoholisierte Partynasen die genau so gut Busse und Bahnen hätten nehmen können. Wir sollten diesen Versuch als gescheitert beenden.

    Das war sozusagen meine Antwort auf „Alles könnte viel schöner sein und besonders schwierig wäre das gar nicht.“ Man muss nur wollen und jene wählen die das Wollen fördern. Wird der Weltschmerz zu groß, haben wir ja immerhin das Holodeck, auch wenn es bis heute nur als rechteckiges Quantendings auf dem Sideboard daher kommt. Allemal eskapismustauglich isses schon, finde ich *g*

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  10. JoeM from the border

    Hallo Simon, hallo Sebastian,
    Ich habe mich sehr über euren Frühschoppen gefreut.😊
    Auch wenn ich ihn erst verspätet hören konnte hat er mich wieder an die vielen Stunden in der „Aufarbeitungsphase“ erinnert, als ich die TaD-Folgen nachgeholt habe.
    Und wie enttäuscht ich war, als die Frühschoppen aufgehört haben.

    Ihr habt wieder schöne Themen rausgesucht, auch wenn das erste für mich eine fremde Welt ist. Da ich schon immer in einem Eigenheim gewohnt habe sind die „Geschichten aus dem Mietshaus“ für mich fast wie eine Fernseh-Soap. Aber irgendwie spannend.👍

    Das „Gemüsethema“ habt ihr treffend zusammengefasst.

    Beim ÖPNV habt ihr in ein Wespennest gestochen. Ich kenne (aus dem Urlaub) die Möglichkeiten in Städten, ohne Auto zu leben.
    Leider funktioniert das aber anscheinend nur in Städten.
    In Regionen wie meiner sind sogar Arbeitslose teilweise nur mit Führerschein vermittelbar.
    Beispiel: Ich arbeite auch am Wochenende. Der erste Bus fährt sonntags um 13:15 Uhr. Ist bei einem Arbeitsbeginn um 07:30 Uhr etwas schwierig. Selbst die recht gute Taktung von 30 Minuten in der Woche hilft nicht, wenn der Busfahren in einem Monat 3x die Haltestelle „vergisst“. Findet der AG irgendwie nicht so toll.
    Hat dann alles nichts mehr mit Bequemlichkeit zu tun. Der eigene PKW ist leider notwendig. Hoffentlich bald zumindest ein E-Auto (sobald ich es finanzieren kann 🤷🏼‍♂️)

    Sorry. Ist ein schwieriges Thema.

    Trotzdem hoffe ich, dass der nächste Stammtisch nicht zu lange auf sich warten lässt. Gerne auch wieder mit ähnlich spannenden Themen.

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  11. Mel

    Lieber Sebastian,
    du sprichst mir aus der Seele. Auch ich habe kein Auto mehr, pendle mit der Bahn und fahre viel Fahrrad.
    Damit gehöre ich hier im Süden Bayerns eher zur Ausnahme. Deine Eindrücke kann ich voll und ganz bestätigen. Das Thema sachlich zu diskutieren ist leider nur selten möglich, umso mehr hat mich eure Diskussion dazu gefreut.

    Danke euch für die tollen Themen, ich freue mich auf viele weitere Frühschoppen.

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  12. Doris

    Jungs, ich hab es glaub ich schon mal gesagt aber bei diesen Foto ist es wirklich frappierend: ihr werdet euch, wie ein altes Ehepaar oder Hund und Halter, immer ähnlicher. Was für ein äußeres Zeichen der sonst nur hörbaren Harmonie 🙂 So spontane Frühschoppen sind ne schöne Überraschung, und für die Qualität kann es bei so einem Format ohne äußeres (Folgen) Gerüst nur gut sein, wenn ihr es nur dann macht, wenn ihr wirklich fühlt, dass ihr was dazu zusagen habt. Alles Prima.

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