#451: Blood Fever (VOY 3.16)

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5. Februar 1997:
Vulkanier sprechen nicht über ihr alle sieben Jahre wallendes, sexuelles Blutfieber – doch Diskretion ist fehl am Platz, als der jugendliche Vorik versehentlich B’Elanna mit der Rolligkeit ansteckt. Dumm auch, dass die Halb-Klingonin ausgerechnet bei einer Mission unter Tage inmitten xenophober Aliens außer Rand & Band gerät. Wenigstens sitzt sie mit ihrem zukünftigen Love Interest Tom Paris fest.

In Deutschland: Pon Farr, ausgestrahlt am 7. August 1998.

Dieser Beitrag hat 46 Kommentare

  1. Martin

    Mir wäre gar nicht in den Sinn gekommen, die Crowdfunding Probleme mit der Voyager-Doku und eure ausbleibende Folge von letzter Woche in Verbindung zu bringen. Ihr habt abgeliefert und konntet wirklich nichts für die Hoster-Probleme. Außerdem stellt ihr alle Folgen kostenlos ohne Paypall zur Verfügung. Aber lieb, dass ihr euch trotzdem entschuldigt!
    Für mich sind Crowdfundings heikel und die Liste von unfreiwilligen oder offensichtlichen Scams ist mittlerweile wirklich lang. Neben Filmen und Dokus fallen mir da auch Videospiele, Musikveröffentlichen und Unterhaltungstechnologie ein. Schade für die vermutlich 99% der ehrlichen Anbieter, die das einlösen, was sie versprochen haben.

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    1. Mister Incredible

      Ja, leider wird inzwischen sehr viel Schindluder mit der Hilfsbereitschaft getrieben, auch vielen Ebenen. Die „falschen Spendensammler“ wurden uns schon von Ede Zimmermann in „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ regelmäßig vorgestellt (der Typ wäre auch mal eine RST wert *lg*) Oder kennt jemand noch die angeblichen Zirkusmitarbeiter die mit einem Pony an der Leine Geld „für Winterfutter“ sammelten? Seit es KI-generierte Videos und Go-Fund-Me gibt explodiert der Beschiss. Bedauerlich, denn echte Opfer von Katastrophen, Gewalt, Krieg und Krankheit brauchen Unterstützung mehr denn je. Man kann, gerade in der spendenfreudigen Adventszeit, nur raten den kostbaren Schotter ausschließlich an jene zu geben die wissen wie man damit verantwortungsvoll umgeht wie DRK und Ähnliche, Stichwort: DZI-Spendenlabel.

      https://www.test.de/Richtig-spenden-So-erkennen-Sie-serioese-Organisationen-4633447-0/

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      1. Simon (TaD)

        Ja, in der Tat, gerade im Gaming-Bereich gibt es da einige unrühmliche Beispiele. Ich könnte echt nicht ruhig schlafen, wenn ich so eine Kampagne aufsetzen und dann mit der Kohle auf Tauchstation gehen würde … keine Ahnung, wie die Leute das schaffen.

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        1. Kleiner Bruder

          Ich kann mich ja irren, aber ist Crowdfunding nicht so eine Art Risikokapital? Immerhin bekommt man für sein Geld keine Sicherheiten, sondern nur das Versprechen auf ein Produkt, das nur unter günstigen Umständen überhaupt fertig werden kann.

          1. Sebastian (TaD)

            Bei Risikokapital handelt es sich um eine Form der Geldanlage, die investiertes Geld vermehren soll, keine Filmförderung. Auch gehört zum Begriff des Venture Capital, dass es um Jungunternehmen geht, bei denen es unsicher ist, ob sie scheitern oder exponentiell durchstarten. Hier sprechen wir über keine neue Firma, sondern über David Zappones 455 Films, die seit 13 Jahren Star-Trek-Dokumentationen produziert, die allesamt auch auf physischen Datenträgern vorliegen. Insbesondere die DS9-Dokumentation setzt hier ein Beispiel, das bei einer niedrigeren Crowdfunding-Summe mehrere Jahre schneller fertig wurde und im Gegensatz zur Voyager-Dokumentation z.B. sogar kostspielig neu abgetastetes Filmmaterial beinhaltete.

            Außerdem: Unabhängig davon, ob Erfolg oder Misserfolg, setze ich eine zügige und transparente Kommunikation mit den Geldgebenden voraus. Keine monate- oder jahrelange oder gar ewige Funkstille.

          2. Benedikt

            Ja, das ist auch mein Gedanke.
            „Risikokapital“ ist vielleicht nicht der korrekte Fachbegriff, aber wer sich an Crowdfunding beteiligt, der geht ein bewußtes und hoffentlich kalkuliertes Risiko ein.
            Und eben deshalb ist Scheitern keine Schande und es gibt keinen Grund, ein solches nicht ehrlich zu kommunizieren. Daran scheint es bei der Voyager-Doku ja zu hapern, und eben das ist das Problem, nicht das verlorene Geld an sich.

          3. sternburg

            „Risikokapital“ ist vielleicht nicht der korrekte Fachbegriff, aber wer sich an Crowdfunding beteiligt, der geht ein bewußtes und hoffentlich kalkuliertes Risiko ein.
            Und eben deshalb ist Scheitern keine Schande und es gibt keinen Grund, ein solches nicht ehrlich zu kommunizieren.

            Will eigentlich nicht gern einer von _denjenigen_ sein. Aber die Begrifflichkeit, die Du suchst, ist im deutschen Recht der Unterschied zwischen Werkvertrag und Dienstvertrag bzw dessen Entsprechung in den USA.

            Begrifflichkeiten sind da eigentlich nicht so wichtig. Inhaltlich ist das relativ einfach: Geschuldet wird entweder ein Ergebnis oder ein Bemühen.

            Beauftrage ich einen Tischler, einen Schrank herzustellen, dann bezahle ich ihn dafür, dass am Ende ein Schrank existiert. Wann er das wie macht, welche Materialien und Werkzeuge er verwendet und wie er seine Werkstatt und ggfs seine Mitarbeiter bezahlt, das interessiert mich weder, noch geht mich das was an.

            Der Schreinergeselle hingegen wird vom Schreiner dafür bezahlt, zur Arbeit zu erscheinen und sich während der Arbeitszeit redlich zu bemühen.

            Das ist für mich das eigentliche Problem am Crowdfunding insgesamt: Die allermeisten Crowdfunding-Projekte tun in ihrer Verkaufe so, als würden die Backer ein Ergebnis kaufen. Tatsächlich kaufen sie aber nur ein redliches Bemühen.

            Letzteres finde ich gar nicht falsch (zumal das ja auch oft genug nur ne Anschubfinanzierung ist). Aber dann muss ich als Backer auch erfahren dürfen, inwieweit sich redlich bemüht wurde und wie unser Geld verwendet wurde. Stattdessen picken sich viel zu viele Crowdfunding-Projekte das für sie genehme aus beiden Welten heraus: Die Geldgeber haben sich nicht dafür zu interessieren, wie das Geld verwendet wird, denn sie wollen ja nur am Ende ein Ergebnis. Aber gibt es keines, dann ist das nicht geschuldet. Sorry, aber so läuft das nicht.

            Daran scheint es bei der Voyager-Doku ja zu hapern, und eben das ist das Problem, nicht das verlorene Geld an sich

            Ehrlich gesagt kenne ich dieses Beispiel gar nicht und weiß darüber nicht mehr, als unsere TaDeriche in der aktuellen Folge berichtet haben. Aber aus dem Lameng empfinde ich das als genaues Gegenbeispiel: Wenn man einen physischen Datenträger verspricht, dann ist Herstellung desselben auch geschuldet und bezahlt.

      2. Murmeli

        Als Mitarbeiter*in einer kleinen NPO möchte ich darauf hinweisen, dass ein solches Grundmisstrauen uns extrem schadet. Wir haben einen immensen Aufwand im Marketing nur um zu zeigen, dass wir seriös sind. Resourcen welche halt am Schluss nicht bei den Betroffenen ankommen.

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        1. Simon (TaD)

          Das ist halt das Dumme: Die Ehrlichen müssen immer ausbaden, was die faulen Eier verbocken. 🙁

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          1. Mister Incredible

            …und das geht sogar soweit dass der mögliche Betrug als Scheinargument dafür her halten muss dass man das Schädliche tut und das Förderliche unterlässt. Beispiel: ich bilde mir ein ziemlich bewusst zu konsumieren, freilich ohne zu missionieren. Werden mir aber Dinge empfohlen die meine Überzeugung zuwider laufen, sei es ein gewisses monopolitisches Milchprodukt mit rechtsextremem Beigeschmack oder eine nach Blümchenwiese stinkende Handcreme, dann weise ich darauf hin was man statt dessen lieber kaufen solle um seinen und der Welt Schaden zu minimieren. Und dann kommt – fast immer – dieses wohlfeile „nicht überall wo Bio drauf steht ist auch Bio drin.“ (Die kleine Schwester von „es gibt mehr Dinge zwischen… bla…“) We aber Interesse und die Stärke verspürt seine eigenen Denkschablonen zu durchbrechen dem empfehle ich die „Liste der kognitiven Verzerrungen“ auf Wikipedia. Augenöffnend! Die englische Wiki-List der BIAS ist noch umfangreicher! Sorry wegen dieses Abschwiffs, aber ich finde es wichtig, weil so viele unserer Handlungen durch die K.V. beeinflusst werden, meistens in Richtung größeren Schadens für uns und andere.

  2. Mister Incredible

    Moin zusammen,
    alle freuen sich schon auf Euer Festtagsprogramm, denn wir erinnern uns noch mit Genuss an letztes Jahr! Tja, wie oft haben wir schon darüber genörgelt wie flott man in Sternenflottenhausen sämtliche hoch entwickelten Mehr-Faktor-Authentisierung aushebeln und alle Sicherheitssysteme eines Schiffes lahm legen kann? Irgendwie kann das, wenn es das Drehbuch will, nahezu jeder Hinz und Kunz – und wenn er Passwort hat, dann reißt er irgendein ein Panel aus der Wand und manipuliert an „Conduits“ herum oder so. Naja.

    Beim ersten Anschauen dieser Episode hatte mich die sexuelle Energie und auch das tolle Spiel von Dawson und McNeill sehr beeindruckt und diese Folge war mir als „Basic Instinct in the Cave“ in Erinnerung geblieben, es dauerte dieses mal jedoch eine Weile bis ich wusste: ach, ja, jetzt ist diese Erotiknummer dran! Vorik als Auslöser des Dramas war mir allerdings gar nicht mehr präsent gewesen.

    Das Phänomen des Pon Farr wirft so allerlei Fragen auf, die offenkundig kaum zu beantworten sind, so zumindest die verfügbaren Details im bekannten Kanon-Katalog. Wie man liest habe Dr. Phlox schon einmal ein neutralisierendes Serum gegen die Symptome von Pon Farr entwickelt und bei T’Pol eingesetzt. Ob sie nur bei Damen wirkten ist unbekannt, wenn aber in dieser frühen Zeit bereits ein solches Mittel verfügbar war hätte unser Holodoc etwas darüber in den Datenbanken finden und die Rezeptur ggf. an die Neurochemie der Herren Vulkanier adaptieren können. Memory Alpha hat dem Begriff übrigens den neutralen Artikel zugewiesen. Ich fände es jedoch charmant, wenn es „der / die Pon Farr“ geheißen hätte.

    Vorik erlebt sein erstes Pon Farr? Echt? Wie alt mag er denn sein? Noch minderjährig doch wohl sicher nicht, denn haben wir nicht in „The Search for Spock“ gesehen dass es bereits in der vulkanischen Pubertät erstmals los geht? Wenn das so ist müsste Vorik sehr jung sein und könnte niemals einen solchen Rang bei Starfleet bekleiden, oder?

    Tritt bei Vulkaniern das Pon Farr exakt im selben Lebensjahr erstmals auf? Bei Männern wie Frauen gleichermaßen? Wenn dieses quasi die Phase der Paarungsbereitschaft ist, und diese ausschließlich, dann müssten die vulkanischen (Ehe-)Paare schon bei der Eheschließung, Kinderwunsch vorausgesetzt, die Synchronität ihrer Pon Farrs (korrekter Plural? Oder Pon Farren oder Farrae?) im Blick haben. Man stelle sich vor das liefe immer um 2 bis 5 Jahre zeitversetzt, da bliebe der Nachwuchs ein Wunschtraum für immer. Und das vulkanische Tinder müsste dauerbrummen, weil sich immer wieder wildfremde Individuen miteinander not-paaren müssten (gut für die genetische Vielfalt!) wenn es mit dem Ehepartner wegen Fehlsynchro nicht klappt. Gut für Sarek, dass er eine Erdendame geehelicht hatte, denn die konnte sich auf die hormonellen Zyklen des Göttergatten immer einstellen, doch ansonsten wird sie wohl sexuell in dieser vieljährigen Bindung eher vertrocknet sein müssen. Aber vielleicht besitzen Vulkanier auch so viel mentale Power und können durch Meditation oder gar Mind Melds unter Eheleuten ihre Pon Farrs synchronisieren?

    Geht man davon aus, dass mit dem ersten Mal, ob Pubertät oder sonstwann, der Startschuss der Pon-Farr-Sequenz gesetzt wird, dann wird doch jede/r Vulkanier*in sehr genau wissen, wann es wieder soweit sein werde. Wie kann es also sein, dass auf unserer Voyager die vulkanischen Crewmitglieder, wissend dass eine Heimkehr nach Vulcan zum Zeitpunkt X ausgeschlossen sein werde, sich nicht vorbereiteten, sei es mental oder – logischerweise – durch Konsultation des Schiffsarztes? Die Logik gebietet so ein Vorgehen, wenn ein mental-medizinischer Krisenstatus, im biologischen Kalender festzementiert, unaufhaltsam näher rückt. Ich sag mal so: keine im achten Monat schwangere Frau wird sich zur Neumayer-Station in die Antarktis verschiffen lassen zur Überwinterung (und auch das Alfred-Wegener-Institut würde sagen: nö.) Wenn aber ungünstige Umstände genau diese Situation bedingen, werden die Beteiligten Vorkehrungen treffen.

    Na klar, das Drehbuch will uns eine Überraschung servieren und so müssen wir diesen unglaubwürdigen Twist schlucken. So wurden also all die kostbaren Heilpflanzen auf unzähligen Planetenbesuchen liegen gelassen, obwohl sie vielleicht wundersamste Wirksubstanzen hätten bieten können zur Behandlung verschiedenster Gebrechen und vielem mehr. Aber ach, das alles ausblendend, eine sehr unterhaltsame Folge.

    Mein Lieblingszitat: „With Lieutenant Torres, upset is a relative term.“ Putzig, dass Simon unsere wuschige B’Elanna dem Tom „das Hemd vom Leibchen“ hat reißen lassen. Züchtig, fürwahr, dann bleibt die Unterwäsche an (wie es sich für biblebelttauglichen Beischlaf im US-TV auch gehört).

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    1. Michael from Outer Space

      »haben wir nicht in „The Search for Spock“ gesehen dass es bereits in der vulkanischen Pubertät erstmals los geht? Wenn das so ist müsste Vorik sehr jung sein und könnte niemals einen solchen Rang bei Starfleet bekleiden, oder?«

      War es in „The Search for Spock“ nicht so, dass der wiedergeborene Spock sehr schnell alterte? Er entwickelte sich ja innerhalb weniger Stunden oder Tage von einem Kind zurück zum Erwachsenen. Saavik erklärte diesen rapiden Alterungsprozess mit der instabilen Protomaterie des Genesis-Planeten:

      „He is subject to rapid ageing, …like this unstable planet.“

      Nach der Zerstörung des Planeten hörte auch Spocks Alterung auf und wir hatten wieder unseren erwachsenen Spock. Was natürlich sehr bequem ist, aber hey! Spock ist wieder da!

      »Tritt bei Vulkaniern das Pon Farr exakt im selben Lebensjahr erstmals auf? Bei Männern wie Frauen gleichermaßen? Wenn dieses quasi die Phase der Paarungsbereitschaft ist, und diese ausschließlich, dann müssten die vulkanischen (Ehe-)Paare schon bei der Eheschließung, Kinderwunsch vorausgesetzt, die Synchronität ihrer Pon Farrs (korrekter Plural? Oder Pon Farren oder Farrae?) im Blick haben.«

      Ich vermute, genau das ist der Grund dafür, dass die vulkanischen Ehen arrangiert werden! Du hast absolut recht, es *wäre* kontraproduktiv, wenn ein Vulkanier und seine Ehepartnerin „asynchron“ ihre jeweilige Pon Farr-Phase erleben würden.

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  3. Jack

    Da Ihr am Anfang der Besprechung gerade von den ganzen Star Trek Timelines redet, musste ich an die Timeline des Traveller-Science-Fiction-Rollenspiels denken:

    In den ersten Publikationen (ab den späten 70ern) spielt alles im 3. Imperium, welches etwas an Foundation erinnert, aber jetzt nicht unbedingt böse ist. Es gibt im Hintergrund einen gewissen Metaplot, der die Geschichte sukzessiv voranschreiten lässt.
    So kommt es (1980er-Publikationen) zu einer Rebellion, die zu einem Virus führt (Anfang 1990er-Publikationen), der die Technik weitestgehend zerstört (auch den Sprungantrieb) und zu isolierten kleinen Reichen führt, die wieder vereint werden wollen.
    Zusätzlich gab es in einer späteren Version das sogenannte Milieu 0 (ab Mitte der 90er), das während der Gründung des 3. Imperiums spielt und die Menschen ihre Umgebung erkunden.

    Interessanterweise werden die Publikationen über die Viruszeit und das Milieu 0 von großen Teilen der Fanschaft abgelehnt.
    Firmen, die später die Lizenz an dem Spiel erworben haben, gingen immer wieder zurück auf die Zeit im 3. Imperium (also die Zeit der 70er- bis 80er-Publikationen, oft als Parallel-Geschichte).

    Wer das alles verfolgt hat von den 1970ern bis in die 2000er, dem dürfte das bei Star Trek und den sich anschließenden Diskussionen überraschend oft bekannt vorgekommen sein, gerade in Bezug auf die Calvin-Timeline, Discovery und Enterprise. Wobei ich auf gar keinen Fall sagen will, dass da irgendetwas abgekupfert wurde. Es sind doch oft einfach bekannte SciFi- oder Western-Tropes.

  4. NagusZek

    Sebastian – was sagst Du eigentlich zu den Lumpenfrisuren der Sakari? Die scheinen ja im Delta-Quadranten recht verbreitet zu sein. Naja, wem es gefällt…

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    1. Mister Incredible

      Ich finde dass die aussehen als wären sie beim Tapezieren verunfallt.

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  5. Kroks

    Sorry Leute, nicht böse gemeint, aber eure Entschuldigung zusammen mit dem Hinweis auf ein gescheitertes Crowdfunding, kommt bei mir bisschen rüber wie Streber, die sich selber auf die Schulter klopfen. Als ob ihr euch dafür hättet entschuldigen müssen… :’D

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    1. Sebastian (TaD)

      Naja, wir sind schon verantwortlich für die Auswahl unserer Dienstleister, auch wenn die Schuld bei denen liegt. Dahinter kann und möchte ich mich nicht verstecken. Außerdem ist der Podcast auch nur so, wie er ist, weil wir maximale Erwartungen an uns selbst stellen.

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      1. sternburg

        Es ist keine Wertung. Und ich mag insgesamt extrem eure „erst Ei, dann Gack“-Attitüde an die Finanzierung eures Unterfangens, wenn ich das so sagen darf.

        Aber ganz ehrlich, Bruder: So eine gewisse Streberhaftigkeit kann man da nun wirklich kaum verneinen. 🙂

        Als Fanboy und zahlender Kunde fand ich das super. Streberhaft bleibt das trotzdem. Der Anspruch, nach allem denkbaren Vermögen jeden Dienstag eine neue Folge aufzutischen, ist hervorragend und soll bitte auch so bleiben. Aber niemand ist böse, wenn es aus Gründen mal nicht funktioniert. Eure Transparenz darüber war so angenehm wie notwendig. Sie in den Kontext des anderen Transparenzthemas zu stellen hingegen … also als launiger Nebensatz sehr gerne, die Aktualität gibt es her. Aber das hat doch nichts miteinander zu tun.

        wir sind schon verantwortlich für die Auswahl unserer Dienstleister, auch wenn die Schuld bei denen liegt.

        Das ist korrekt. Stichwort „Organisationsverschulden“: War das vorhersehbar? Ggfs vermeidbar sogar? Man steckt nicht drinnen, aber scheint mir eher nicht so. Also warum sollten wir euch das vorwerfen? Ganz ehrlich, das ist doch Quatsch.

        Und überhaupt, dann hab ich diese eine Folge halt erst am Samstag gehört, da breche ich mir doch keinen Zacken aus der Krone. Anspruch hin oder her, ich bekam wie gewohnt jede Woche eine TaD-Folge bequem in den Podcast-Player. Und nur darauf kommt es an.

        (dass ich persönlich insgeheim ganz froh war, die Beschäftigung mit dieser einen Folge noch ein paar Tage aufzuschieben, steht hingegen auf einem ganz anderen Blatt)

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        1. Sebastian (TaD)

          Mahlzeit!

          Ich habe gerade gesondert nochmal nachgerechnet: Die Schulbank hab ich zuletzt vor 27½ Jahren gedrückt. Die Rede ist hier von meinem Beruf, nicht von sechste Stunde Englisch-LK bei Herrn Müller. Meine Arbeit ist mir sehr wichtig, die möchte ich wirklich nicht auf Schulniveau heruntersprechen. Wenn ihr Streberhaftigkeit ersetzen möchtet durch Berufsethos, kommen wir ins Gespräch.

          Es ehrt Kroks und Dich, dass euch gar nicht erst einfällt, warum wir so einen Einschub aufnehmen. Es gibt abseits von euch auch echt unfreundliche Menschen, die angreifende Kommentare hinterlassen. Erst neulich bei YouTube – den verlinke ich aber nicht, weil ich dem Menschen keine Aufmerksamkeit schenken will. Wenn wir einen relativierenden Einschub aufnehmen, dann schlicht und ergreifend, um nicht-netten Menschen keine offene Flanke zu bieten. Das gilt auch für einen Moment in diesem Jahr in der Rückspultaste, wo ich erst einmal eigene Verfehlungen einräumte, bevor ich versuchte, andere Menschen einzuschätzen. Präventivmaßnahmen vor Ätzkommentaren sind das. Denn auch wenn die vereinzelt sind und die meisten Roddenbärchis uns sehr wohlgesonnen: Solche Einzelkommentare stören meine emotionale Mitte und damit meinen Workflow.

          In diesem Sinne – danke!
          Sebastian

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          1. sternburg

            Hey Sebastian,

            erstmal danke für den Einblick. Darauf wäre ich in der Tat nicht gekommen.

            Zweitens: Klar können wir uns darauf einigen. Wie Du schon gemerkt hast, war das eh alles wohlwollend und überhaupt nicht negativ gemeint.

            Drittens … ich werde jetzt definitiv unverschämt und übergriffig. Wenn Du das nicht magst, dann verstehe ich das sehr gut. Dann lies ab hier nicht weiter oder lösche später den Kommentar, das fände ich sehr okay. Denn ich möchte dann doch mal über Deinen Berufsethos sprechen. So wie ich ihn als maximal Außenstehender wahrnehme.

            Ich muss dazu etwas ausholen:

            Ich finds absolut fantastisch, sehr verdient und gönne es Dir von herzen, dass Du es zumindest teilweise geschaft zu haben scheinst, Dir ein Auskommen zu ermöglichen, in dem Du das arbeitest, was Du gerne arbeitest, und was ich als Arbeitsergebnis gerne empfange.

            Und noch toller finde ich, dass Dir das gelungen ist, in dem Du gerade nicht uns als Publikum vermarktest, sondern stattdessen freiwillige Zahlungen desselben entgegen nimmst.

            Das hat neben vielem anderen einen großen Vorteil, den ich schon vor keine Ahnung fünfzehn Jahren oder so gegenüber einem anderen Podcaster privat in etwa so formulierte (liegt auf der Hand, keine Leistung):

            Nimmst Du 1000 Euro von einem Auftraggeber oder Werbetreibenden, dann sind dessen Launen Gesetz. Nimmst Du aber je 1 Euro von 1000 Leuten, dann ist völlig egal, was einer von denen denkt.

            Alles hat aber Vor- und Nachteile, so auch dies. Der Nachteil: Was ich mit meinem 1 Euro denke, ist völlig egal.

            Ich fänds aber gut, wenn es Dir nicht egal ist. Denn selbst der 1 Euro macht mich zum zahlenden Kunden und Auftraggeber. Das macht mich verantwortlich. Und um es klar auszusprechen (hier kommt der übergriffige Part): Ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, dass jemand an seinem selbst gesetzten, überzogenen Arbeitsethos ausbrennt oder irgendwann mal ausbrennen könnte. Für Dinge, die ich weder verlange, noch verlangen dürfte oder sollte.

            Und tbh die Gefahr sehe ich, wenn jemand derart zu Kreuze kriecht, wenn nach vielen Jahren jederzeit pünktlichen Lieferns mal eine einzelne Einzelfolge wegen klar und offensichtlich nicht zu vertretender Umstände mal ein paar Tage später in meinem Podcatcher aufschlägt.

            Verstehe mich nicht falsch: Ich möchte Dir Deinen Arbeitsethos gar nicht ausreden. Ich sehe das und ich find das cool und es geht mich nebenbei gesagt auch nichts an.

            Verstehe mich ebenfalls nicht falsch: Du sagst oft genug, was für ein Arsch voll Arbeit Deine Entscheidung reell bedeutet, und das kapier ich auch komplett. Wäre ich Milliardär, ich würde euch beide einfach nur fürs podcasten auskömmlich aushalten for fun. Bin ich aber nicht – und Du bist alt genug Deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Dieser Teil Deines Arbeitsehthos ist Deine Sache und geht mich genauso nichts an.

            Dieser mit Verlaub fetischhafte Züge annnehmende (und das ist keine Formulierung, die ich leichtherzig wähle) Drang, immer jederzeit pünktlich abzuliefern, der jedoch geht mich etwas an. Denn das tust Du ja letztlich für uns, fürs Publikum. Also auch für mich. Und diesmal war es ein technisches Problem. Könnte ja auch mal etwas völlig anderes sein. Man kann nur so und so viele Sendungen im Voraus produzieren.

            Und hier ist der Punkt: Ich bin der festen Überzeugung, jeder Podcast zieht das Publikum an, dass er verdient. Es ist z.B. keineswegs Zufall, dass in dieser Kommentarspalte ein solch gesitteter Tonfall herrscht. Und deshalb … also ich kann zwar eigentlich nur für mich sprechen. Aber ich bin mir ernsthaft sicher, ich spreche in erster Näherung für uns alle: Wenn doch mal ne Folge ausfällt oder verschoben wird, wegen technischer Probleme, weil jemand krank wird oder warum auch immer (vielleicht auch wegen Dingen, die uns einen Scheißdreck angehen), wir sehen euch das nach. Wir sehen Dir das nach.

            Wir sind alles liebe Leute. Wir mögen euch. Wir mögen Dich. Wir hören euch gerne zu. Wir sind nicht hier, weil ihr immer so verlässlich pünktlich abliefert. Das ist ein Bonus. Ein großer Bonus. Aber nicht der Grund, warum wir hier sind.

            Und wir wollen nicht derjenige sein, für den Du Dich über das zumutbare Maß aufreibst, nur um eine zugegeben sehr beeindruckende Serie an jederzeit pünktlichem Abliefern aufrecht zu erhalten. Solche Menschen sind wir nicht. Und ganz ehrlich, das wollen wir in Deinem Leben auch nicht sein.

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          2. Simon (TaD)

            Du sprichst zwar Sebastian direkt an, Sternburg, aber als zweite Hälfte unseres kleinen Unternehmens fühle ich mich verpflichtet, etwas dazu zu sagen.

            Ganz so dramatisch, wie Du es da hinmalst, blicken wir da nicht drauf. Unsere Dienstagstreue ist bewusst gewählt, wir sind auf keinem Selbstzerstörungstrip oder Fetischtrip unterwegs. Klar ist das schön, dass es bislang geklappt hat und da sind wir auch mächtig stolz drauf (und für mich gilt das auch immer noch, wir haben ja geliefert, halt zwangsweise nur auf YouTube).

            Natürlich sind die Arbeitsstunden krass, natürlich gibt es Momente, wo es echt viel wird und manchmal auch zu viel. Aber dafür machen wir eine Planung, die wir sauber abarbeiten. Dafür reden wir offen miteinander, über diese und allen anderen Themen, nahezu jeden Tag. Wenn einer von uns dem anderen das Stoppschild hinhält, bremsen wir sofort ab. Das machen wir auch gelegentlich, nur betraf es bislang nie Veröffentlichungstermine.

            In diesem konkreten Fall hatten wir ja pünktlich geliefert und waren auch ganz planvoll in unserer Arbeitsstruktur unterwegs. Der Hoster hat’s verkackt. Deshalb war das Ganze doppelt ärgerlich. Es hat ja nicht nur unseren äußeren Takt gestört, sondern auch unseren internen, weil wir uns mit irre viel Kram beschäftigen mussten, der wertvolle Zeit gekostet hat, die an anderer Stelle fehlte. Und dazu war die Woche aus weiteren Gründen, vorsichtig formuliert, suboptimal, weil wenn’s kommt, kommt’s dicke. Warum wir den besagten Einschub letztlich gemacht haben, hat Sebastian ja bereits erklärt, das war kein Rumkriechen, sondern Absicherung.

            Am Ende müssen wir unseren Anspruch an uns jeweils selbst definieren, da kann niemand von außen für verantwortlich gemacht werden oder es entscheiden. Wir sind lange genug dabei und kennen unsere Grenzen. Wenn wir die Zügel straff halten, dann nicht aus Selbstgeißelung.

            Mit anderen Worten: Wenn’s mal ein Samstag wird oder eine Woche ausfällt, aus welchen Gründen auch immer, dann wäre das zwar wirklich schade, aber die Welt würde auch nicht untergehen. Auch für uns nicht. Und hoffentlich auch nicht für Roddenbärchis.

            Ich hoffe übrigens sehr, dass Du irgendwann Milliardär wirst und dann an uns denkst.

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          3. sternburg

            Ahoi, Simon. Das freut mich zu hören.

            Und wenn Du das sagst, dann glaube ich euch beiden das auch. Klare Frage, klare Antwort gewissermaßen.

            Ich finds trotzdem nicht falsch, das mal angesprochen zu haben.

            Ich meine, es mag einerseits unangemessen sein. Weil ihr seid – nach allem, was ihr von euch im Podcast berichtet – offensichtlich zwei Menschen, die sich _ne Menge_ Gedanken über so Zeug machen, die aufgrund persönlicher Lebens- und Berufserfahrung die ganze Geldscheiße und Arbeitseinsatz dafür und andere Prioritäten und was es da wie und nach welchen Maßstäben abzuwägen gilt und den ganzen Kram im Grundsatz echt im Griff haben (btw sehr viel mehr als z.B. ich), und denen man deshalb schon unterstellen darf, jederzeit zu wissen, dass man immer eine Exit-Strategie haben sollte und wo sie ist und wohin sie (zurück) führt.

            Und denen man also bei allem Ethos und eigenem Anspruch unterstellen darf, einen vernünftigem Umgang mit letzterem pflegen. Und alles in allem alt genug zu sein, sich selber um ihren Shit zu kümmern, ohne das irgendson Schlaumeier in den Kommentaren schaumeierisch daher kommentiert.

            Und das tue ich auch. Nebenbei bemerkt: Ich lese in Deiner Antwort zwischen den Zeilen einen leichten – sehr höflich formulierten – Unmut darob, dass ich euch anderes unterstellt habe. Hierzu möchte ich kurz darauf hinweisen, dass ich mir was dabei gedacht habe, das alles mit der Formulierung „So wie ich ihn (…) wahrnehme“ einzuleiten. Natürlich weiß ich NICHTS über euch und wie es euch geht und wie ihr arbeitet. Woher auch. Das ist nur ne Wahrnehmung.

            Und spätestens mit Deiner Antwort ist dieselbe dann halt auch weg. Wissen ist besser als ahnen.

            Aber:

            Aber sind wir uns mal ehrlich. Wir sind alle keine 20 mehr. Wir alle kennen die Storys von den Leuten, die alles wussten, alles im Griff hatten, und die dann in einer Selbstständigkeit, deren Gegenstand sie richtig cool und erfüllend fanden, irgendwann komplett ausbrannten oder schlicht umkippten. Einige von uns haben liebe Menschen an diesen Effekt verloren.

            Und wenn mein übergriffiges Generve nichts tat, als dazu zu führen, dass ihr darüber einmal mehr als ohnehin schon nachgedacht habt, weil das heute mal vom Publikum kam, dann kann ich daran nichts schlechtes finden. Ob es angebracht war oder nicht.

            (ich erwarte darauf keine Antwort)

          4. Simon (TaD)

            Alles gut. Wenn da Unmut gewesen wäre, hätte ich vermutlich gar nicht darauf geantwortet. Ich wollte lediglich sachlich und ohne große Emotion ein paar Fakten aus unserer internen Arbeitsrealität benennen, um die, wie ich finde, ja echt nett gemeinte Sorge zu adressieren und eventuelle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

  6. Bridge66

    Im Musical „Silk Stockings“ (dt.: Seidenstrümpfe) von Cole Porter von 1957 wird in einem Song die sexuelle Anziehung wie folgt definiert:
    „It’s a chemical reaction, that’s all.“

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    1. Simon (TaD)

      Stimmt ja auch. Nur das „that’s all“ macht’s halt nicht weniger schön/schlimm/irre. 🙂

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    2. Michael from Outer Space

      Unsere gesamte Existenz als lebendige Organismen beruht auf chemischen Reaktionen. Unser Stoffwechsel beruht auf chemischen Reaktionen. Unsere Gehirne beruhen auf chemischen Reaktionen. Unsere Wahrnehmung beruht auf chemischen Reaktionen. Usw.

      Letztendlich entstehen wir Menschen inklusive Bewusstsein, Empfindungen, Persönlichkeit, Intelligenz etc. durch das Zusammenspiel vieler verschiedener chemischer Reaktionen.

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  7. Michael from Outer Space

    Ich frage mich, wie die Vulkanier*innen die Infos über das Pon Farr über Jahrhunderte konsequent verheimlichen können. Der Holodoc erklärt Vorik unverblümt, dass es für ihn potenziell tödlich enden kann und zuvor hat der Ensign die Chefingenieurin angegriffen! Das Pon Farr ist also nicht nur für die/den Vulkanier*in selbst, sondern auch für Personen in ihrer/seiner Umgebung gefährlich. Wenn ich Captain wäre und wüsste, dass einige meiner Untergebenen in diese Situation kommen können, würde ich Vorkehrungen treffen. Aber welche Vorkehrungen sollen das sein? Diese Typen rücken ja nicht mit der Sprache heraus! Sie bringen mit ihrer Geheimniskrämerei also sich und ihre Crew in Gefahr.

    Privatsphäre ist gut, aber sie hat Grenzen. Diese beginnen spätestens dort, wo andere Personen involviert sind. B’Elanna wird ja völlig unverschuldet in diese Sache hineingezogen! Ich finde, Vorik und Tuvok schulden ihr und dem Rest der Crew ein paar Antworten.

    „Hey, Obba! Jez sach‘ doch ma, was das Pon Farr mit euch Vulkanier*innen genau macht!“ – „Nö. Das ist ‚privat‘.“
    WTF.

    Ich habe nicht verstanden, wie B’Elanna, Tom und Neelix ursprünglich vorhatten, das Gallizit zu bergen. Sie sind nur zu dritt und können keine großen Mengen an Steinen oder Erz transportieren. Oder reichen schon geringe Mengen aus, um den Bedarf der Voyager zu decken? B’Elanna sagt im Teaser gleich in der ersten Dialogzeile der Episode:

    „If these readings are right, we’re looking at a yield of nearly a kiloton. That would be enough gallicite to completely refit the warp coils.“

    Ich gehe davon aus, dass sie mit „Kilotonne“ 1.000 Tonnen meint. Das entspräche wahrscheinlich einem ganzen Frachtraum voller Gallizit. Wie soll ein dreiköpfiges Außenteam diese Riesenmenge aus der Höhle schaffen? Die Transporter funktionieren dort unten nicht, deswegen kann die Crew den verletzten Neelix nicht hochbeamen. Am Ende bekommt die Crew das Gallizit von den Bewohner*innen des Planeten, aber das wissen sie zu Beginn der Folge noch nicht.

    Den Dialog auf dem Holodeck zwischen dem Holodoc und Vorik finde ich spannend!

    VORIK: She’s a hologram. She isn’t real.
    EMH: Then I assume you have the same low regard for me.
    VORIK: You’re a skilled physician, Doctor, but let me point out the limitations to your own experience with physical matters.
    EMH: I believe we’re discussing your sexual difficulties at the moment, Ensign. And this holographic mate is the best solution I can think of.
    VORIK: She won’t be the same as a real mate.
    EMH: The difference is all in your mind…

    Zunächst mal wird hier das Thema „Sex mit Hologrammen ist völlig OK“ aufgegriffen, das wir schon in „Coda“ gesehen haben. Es geht aber darüber hinaus, denn der Holodoc setzt sich selbst mit der holografischen Darstellung einer attraktiven jungen Vulkanierin namens T’Pera, die er selbst erschaffen hat, gleich. Seine Begründung dafür ist, soweit ich sie verstehe, dass der scheinbare Unterschied nur in Voriks (und damit auch in unserem!) Verstand existiere. Darüber kann man sicherlich philosophische Diskussionen führen und das wäre hier angebracht. Leider macht die Episode damit ein riesiges Faß auf, weil wir uns fragen müssen:

    Wieso besitzt der Holodoc, der von sich selbst behauptet, er unterscheide sich nicht wesentlich von den Hologrammen auf dem Holodeck, viel mehr Rechte als eben diese „Artgenoss*innen“? Warum darf sich der Holodoc selbst aktivieren und deaktivieren, aber die anderen Hologramme dürfen das nicht? Weshalb darf der Holodoc eine Persönlichkeit, Hobbys, Freundschaften usw. entwickeln, aber den anderen Hologrammen wird es verwehrt?

    Diese Fragen ignoriert die Episode einfach. Aber in späteren Episoden werden sie entscheidend, weil andere Hologramme auftauchen, die wie der Holodoc ein Bewusstsein besitzen. Eine ernsthafte Diskussion zu diesem Thema gibt es in der Serie aber, soweit ich mich erinnere, nie. Es wird nur hier und da „herumge-DOCTOR-t“.

    Schön finde ich den Fund der toten Borg-Drohne in der letzten Szene. Auch die folgende Episode „Unity“ wird sich indirekt mit den Borg beschäftigen. Es wird borgig!

    1. Kleiner Bruder

      Einen Unterschied zwischen den holographischen Figuren sehe ich darin, dass die auf dem Holodeck wie Marionetten sind, die vom Computer ferngesteuert werden, während der Holodoc ein separates Programm ist, das auf dauerhaften Betrieb und auf Lernfähigkeit ausgelegt ist. Er ist sozusagen ein Individuum, das sich weiterentwickelt, und damit schon nah an der Grenze dessen, was wir als Leben bezeichnen würden.

      1. Michael from Outer Space

        Der Holodoc ist aber so, wie er ist, weil er von Menschen auf diese Weise programmiert wurde! Und das gilt genauso für die Hologramme auf dem Holodeck. Die Hologramme auf dem Holodeck können bestimmt auch so programmiert werden, dass sie lernen und sich weiterentwickeln.

        Außerdem war der Holodoc bei seiner ersten Aktivierung in „Caretaker“ auch nur ein Werkzeug, das einen bestimmten Zweck erfüllte, genau wie die vielen anderen technischen Systeme an Bord der Voyager. Damals dachte noch niemand daran, ihn als Person und als vollwertiges Besatzungsmitglied zu betrachten. Das ist der große Unterschied zwischen dem Holodoc und Data: Während der Holodoc nur ein weiteres Tool an Bord war, besaß Data in „Encounter at Farpoint“ schon den Status einer Person und war sogar Offizier. Ja, ich finde es auch unplausibel, dass sein rechtlicher Status erst in Staffel 2 mit „The Measure of a Man“ geklärt wird, aber das liegt wohl an der damals fehlenden Planung im Autor*innen-Team. Das hätte bei VOY mit der Erfahrung von TNG und DS9 besser laufen können/sollen.

        Dazu kommt, dass der Holodoc an Bord der Voyager nur EINES von vielen EHMs in der Sternenflotte ist. Die Enterprise-E, ein Raumschiff der Sovereign-Klasse, verfügt über ihr eigenes EHM, das genauso aussieht wie der Holodoc auf der Voyager. Wir können davon ausgehen, dass sehr viele Raumschiffe in der Sternenflotte mit EHMs ausgestattet wurden. EHMs sind also, ganz im Gegensatz zu Data, Massenprodukte. Sind alle diese Massenprodukte lernfähig und in der Lage, sich weiterzuentwickeln? Möchten sie alle eine Persönlichkeit, Freundschaften, Hobbys usw. haben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass jedes EHM in der Sternenflotte diesen Luxus genießen darf.

        Hier stellt sich mir die Frage, ob die Sternenflotte nicht doch eine Art „Sklaven-Spezies“ erschaffen hat und sie für ihre Zwecke nutzt. In späteren VOY-Episoden werden wir erfahren, dass Hologramme in der Föderation niedere Arbeiten verrichten müssen. Ganz astrein ist der Umgang mit Hologrammen jedenfalls nicht.

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    2. Mister Incredible

      Der Reproduktionszyklus der Vulkanier widerspricht dem was eine Evolution durch Selektionsdruck hervorbrächte. Auch die Vulkanier sind wie alles zivilisatorische Leben in der fiktiven und hypothetisch realen Welt des Universums aus primitiven Mehrzellern hervor gegangen. Leben in der Natur bedeutet immer Nahrungskonkurrenz und eine hohe Reproduktionsrate ist Voraussetzung für den Erfolg einer Spezies neben vielen anderen. Daher sind fast alle irdischen Paarungs- und Reproduktionszyklen an einen Jahresverlauf gekoppelt, zumindest in Regionen mit Jahreszeiten, welche durch Plattentektonik erdhistorisch jedoch „überall“ bedeuten, und die Reproduktionraten der lange existierenden Spezies sind immer so hoch wie möglich um bei ausreichendem Ressourcenangebot ein Populationswachstum zu ermöglichen. So kann eine Schrumpfung der Population bei Nahrungsmangel oder Naturkatastrophen z.T. aufgefangen werden, so dass der Bestand die minimale Zahl an Individuen in einer bestimmten Region nicht unterschreitet, welche für den Fortbestand unerlässlich ist. Ein diesem Ziel nicht dienlicher 7-Jahre-Zyklus widerspricht allen evolutionsbiologischen Erkenntnissen, auch wenn man annimmt dass Vulkanier in ihrer bekannten Form 200 Jahre alt werden können.

      Wir denken oft dass wir „Hochentwickelten“ doch so natur-entkoppelt seien. Von wegen. Salzgehalt unseres Blutes = Salzgehalt des Urmeeres. Schlafrhythmen, Menstruationszyklus, all das sind Regelkreise die vor hunderten Millionen Jahren in die Ur-DNS integriert wurden, so tief dass man sie als Betriebssystem verstehen kann. Solche Entwicklung muss prinzipiell jedes Leben auf Exoplaneten durchlaufen.

      Pon Farr bietet reichlich dramaturgisches Potenzial für Dramen, aber wie so oft bei Science Fiction sollte man beim Hingucken bissi die Augen zukneifen.

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      1. Kleiner Bruder

        Zu den Vulkaniern fiel mir noch etwas ein: zunächst, wie du geschrieben hast, leben sie länger, haben also nicht den „Reproduktionsdruck“, um es mal so zu nennen. Ausserdem leben sie in einer eher unwirtlichen Umwelt, die offenbar keine große Population ernähren könnte. Der Umstand, dass sie alle sieben Jahre „müssen“ bedeutet nicht unbedingt, dass sie zwischendurch nicht „können“. Vielleicht ist es sogar der vulkanischen Unterdrückung der Gefühle geschuldet dass sich diese Gefühle aufstauen, bis selbst die beste Impulskontrolle versagt (warum muss ich da jetzt an die Jedi denken?). Vulkanier, die diese Disziplin nicht konsequent durchführen, sind vielleicht nicht so stark betroffen, wie solche die, mehr oder weniger freiwillig, isoliert leben. Das könnte einige Dinge erklären.

  8. BjoernHH

    Cool, die Rutsche im Salzbergwerk in Berchtesgaden bin ich auch schon mit ein paar Freunden im Viererpack runtergerutscht. Sehr schön gemacht.

    Auf dem Obersalzberg fand ich es etwas irritierend, wie wenig Museum/Gedenkstätte und wie viel Gastronomie vor Ort war.
    Aber vielleicht habe ich nicht alles so richtig überblickt.

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    1. Maestro84

      Ist das nicht die Rutsche in Bad Bärenhall, die der Peter auf der Suche nach dem Weißen Gold heruntergerutscht ist?

    2. Simon (TaD)

      Den Obersalzberg haben wir uns tatsächlich gespart; ich war zu geizig für die unfassbar teure Busfahrt. Aber das Museum unterhalb, da wo die Busse abfahren, fand ich richtig stark und extrem bedrückend.

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  9. sternburg

    Ich hab diese Folge noch nie vorher im Leben geguckt.

    Und als ich den deutschen Folgennamen „Pon Farr“ erblickte, hatte ich direkt keinen Bock mehr. Och neeeee. Jetzt bitte nicht noch so ne Spät-90er verschämt kichernde fickificki Boomerhumor-Story im Star-Trek-Universum auf der Voyager, wo einer, mehrere oder alle Charaktere wegen irgendeinem voll logischem Umstand – natürlich komplett unverschuldet – plötzlich superspitz auf eine, mehrere oder alle anderen Anwesenden werden. Höhöhö, es geht um GESCHLECHTSVERKEHR, verstehen Sie? Das kann ich frühem TNG einigermaßen nachsehen, aber nicht dritte Staffel Voyager.

    Ich ging also schon schlecht gelaunt rein.

    Und dann wurden meine Erwartungen komplett negiert.

    Was war da denn los? Jeder Beteiligte hat jeden Umstand komplett sinnvoll und menschlich nachvollziehbar behandelt? Es gibt keinerlei Fremdschäm-Momente? Niemals wird ein Konflikt darauf aufgebaut, dass man schambelastet über etwas nicht reden könne? Denn selbst die Scham der Protagonisten wird rational verhandelt? Selbst darüber, dass man über gewisse Dinge mit niemanden und/oder nur mit seinem Arzt reden will, wird offen geredet? Und an der gekichermäßigen Sollbruchstelle, der schon bisschen schwierigen Sexroboter-Gummipuppen-Lösung des Doktors, wird auch das sensibel und vernünftig verhandelt? Diese ganze, in seiner ganzen alienhaftigkeit extrem menschliche Problematik wird … es gibt da nur ein Wort für: Erwachsen behandelt?

    Und dann wurde in diese Problematik noch eine spannende, unterhaltsame und in sich halbwegs logische Binnenhandlung gestrickt? Und das mit teilweise herausragender Schauspiel-Leistung und realistischen Dialogen?

    Ich bin begeistert. Daumen hoch, ohne jeden Zweifel. Voyager mal wieder als bessere Sesamstraße für das jugendliche Publikum. Aber eben nicht als biedere Erkenntnismaschine, sondern als abstrakte Allegorie dessen, wie man mit solchen Fragen umgehen sollte. Und wie das trotzdem schief gehen kann und warum man darüber einfach offen miteinander umgehen sollte. SciFi at it’s best.

    Bisschen schade natürlich, dass die eigentliche Handlung der Folge drumrum im besten Fall billige Kulisse ist. Irgendein Planet taucht auf, der hat irgendeinen Schatz, aber auch irgendein Geheimnis, irgenwelche Bewohner tauchen plötzlich auf, bilden ein Problem und dann doch wieder nicht, Tunnel stürzen ein, Dinge werden herausgefunden, es ist alles wirklich sehr egal. Die eigentliche Rahmenhandlung der Folge ist maximal lahm, vorsichtig formuliert. Merkt man übrigens auch an eurer Besprechung: Der kann man ja nun wirklich keine fehlende diskursive Tiefe vorwerfen. Aber wie viel Zeit habt ihr netto in der Summe auf diese eigentliche Rahmenhandlung verwendet? Fünf Minuten? Zehn? Keine Ahnung, aber viel mehr kann es nicht gewesen sein. Und jede Minute mehr wäre auch verschwendet.

    Bleibt für mich trotzdem ein Daumen hoch. Aber man muss es so sagen, eine wirklich gute Voyager-Folge ist es leider nicht.

    —————————————————————————————–

    Zum Thema Crowd Funding möchte ich alles unterschreiben und eine Sache ergänzen:

    Ich kapiere beim besten Willen nicht, was daran so schwer ist, sich – wenn es schief läuft – wenigstens einfach mal ehrlich zu machen.

    Keinen bereits bezahlten physischen Datenträger für eine Doku auszuliefern ist dafür natürlich ein falsches Beispiel. Dafür gibt es keine Rechfertigung. Aber was diesen erwähnten Film aus dem „Bang Boom Bang“-Universum angeht:

    Meine Güte, das ist ein Filmprojekt. Filmprojekte krepieren alle naselang trotz zwischenzeitlicher Durchfinanzierung in der Planungs- und/oder Projektphase. Sowas passiert. Und das wissen auch alle Beteiligten. Das ist ja nicht deren erster Film.

    Da muss man dann halt das Rückgrat haben, und sich gegenüber seinen Geldgebern nackig machen. Sorry, wir haben es verkackt. Das Geld ist weg. Weil wir haben folgendes getan … das hat nicht funktioniert, weil … und dann passierte dieses … und jenes … und wir erhofften, dass dies hier passiert, passierte aber leider nicht … jedenfalls das Geld ist weg, aber es ist nachvollziehbar und auf den Cent aufgeschlüsselt genau dort versickert, hier ist die Liste.

    Das ist denen doch alles nicht neu. Das tun die doch gegenüber anderen Geldgebern genauso. Warum tun sie das plötzlich nicht, sobald Geldgeber und Publikum ineinander fallen, kapiere ich nicht.

    Also kapiere ich natürlich schon, wenn man a) von vornherein gegenüber diesem spezifischen Geldgeber nicht ehrlich genug war und/oder wenn man b) diesen spezifischen Geldgeber sein Geld mit weniger bürokratischem Aufwand behandelte, weil der einem ja weniger unangenehm im Nacken sitzt. Aber wer möchte sowas spekulieren.

    Beim häufigeren Beispiel Gaming gilt das gesagte genauso.

  10. Birgit

    Ich muss sagen ich finde die Sache mit Tom und B‘Elanna nicht ganz so klar. Er spricht von „nicht ausnutzen“. Wäre es andersrum auch so gelaufen? Eine Frau wird vom Mann ausgenutzt, andersrum hört man das nicht so.
    Was ich akzeptieren kann, ist dass er Gefühle für sie hat und das nicht auf diese Art will. Aber wäre dann nicht sogar er derjenige, der emotional ausgenutzt würde?
    Und hätte er als Freund nicht sogar die Pflicht gehabt ihr zu helfen? Ihr ging es schlecht und er hätte das Heilmittel gehabt. Erst ganz am Ende hat er sich dazu durchgerungen.
    Und schließlich war es ja eine Art Krankheit… das wäre dann doch unter Starfleet Officern ok gewesen und kein Ausnutzen.

    Dennoch mag ich die Chemie der beiden und freue mich schon auf weitere Episoden mit den Zweien.

    1. sternburg

      Hey Birgit,

      ich finde all Deine Gedanken nachvollziehbar. Aber ich glaube, das ist zu abstrakt und von oben draufgeschaut gedacht.

      Ich war offensichtlich nicht im Writers Room dabei. Aber das ist eine populäre US-Serie, die sich an ein jüngeres Publikum richtet. Und ich finde, was da mit „nicht ausnutzen“ gemeint ist, ist die Situation nicht ausnutzen.

      Wenn man einen Crush auf jemanden hat, nicht auszunutzen, sein körperliches Verlangen auf denjenigen ausleben zu können, in einer Situation, in der derjenige aufgrund äußerer Umstände nicht in der Lage ist, wirksam Consent zu geben.

      Klassiches SciFi: Erwachsene Elite-Soldaten in Space in der Zukunft in Situationen werfen, die das Publikum aus eigenem Erleben kennt, und so etwas über die Gegenwart aussagen. Und es ist bekanntlich ein riesiges Problem sowohl der 90er als auch heute in den USA und überall und von Teenagern und auch Menschen jeden Alters, dass Menschen (meistens Männer) andere Menschen (meistens Frauen) zu Sex nötigen, während sie nicht zurechnungsfähig sind – und die soziale Normalisierung dessen. Oder im Klartext: Jungs, die nach/während einer Party betrunkene Mädchen vögeln (korrekte Wortwahl: vergewaltigen). Und sich dann danach vor ihren Freunden damit brüsten, während die Frau als Schlampe gilt. Sorry für die Wortwahl, aber so ist ja die Realität. Insgesamt, und die des Publikums im besonderen.

      Und da macht Tom das einzig richtige. Er sagt: Nein. Ich steh zwar auf Dich, aber so will ich das nicht. Denn Duu bist gerade nicht Herr Deiner Sinne. Und diese Situation werde ich nicht ausnutzen.

      Und das ist eine starke und wichtige Botschaft. Vorbilder und so. Insbesondere was männliche Rollenbilder angeht. btw: Das einfach mal z.B. mit einem typischen James-Bond-Streifen aus derselben Zeit abgleichen.

      Diese Folge haben hunderttausende junge US-Amerikaner geguckt. Du weißt nie, was die bisher für Einflüsse und Gedankenbilder eingeimpft bekommen haben. Und wenn nur einer von denen wegen dieser Folge drei Tage später allein mit dem betrunkenen Mädchen für fünf Minuten länger nachgedacht hat, bevor er etwas (sehr) falsches tut, dann war es das wert.

      Ich glaube ernsthaft, viel mehr steckt da nicht hinter. Und alles andere ist dann halt, noch sauber die Folge zuende zu bringen und etwas spannenden emotionalen Konflikt reinzubringen. Deshalb wird das ja auch mit dem wie Kai aus der Kiste reinsteppenden Kampfbruder so convienent alles aufgelöst, weil man diese Fragen gerade nicht verhandeln möchte.

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      1. Birgit

        Hallo Sternburg,
        danke für die Rückmeldung. Ich verstehe was Du meinst.
        Auch sind der 90er Jahre Blick und der gut gemeinte pädagogische Hintergrund vermutlich nicht falsch.
        Mich ärgert hier auch einfach das typische Rollenbild (Frau, wehrlos, könnte ausgenutzt werden, ihr wird abgesprochen zu wissen was sie braucht) und dagegen der Mann (Held, wäre der Ausnutzende, bestimmt im Grunde über ihre Situation).

        Vielleicht wäre der Sex einfach ok gewesen. Sie wollte es, hätte vermutlich geholfen und als erwachsene Offiziere hätte man damit umgehen können.
        Vielleicht hätte das das bescheuerte Bild vom geilen Type und der Schlampe auch mal neutralisiert. Es wäre darauf angekommen wie man abschließend miteinander umgeht.
        Zumindest hat es damals bei Tasha und Data funktioniert. Sie war ja auch „under the influence“ und Data hat mitgespielt. Von Ausnutzen war da keine Rede.

        1. Maestro84

          Wobei die Rollenbilder in der Folge schon besser waren als andersherum. Hätte B’elanne sich „erbarmen“ müssen, wäre es eher ein Rollenbild von anno Tobak gewesen, so frei nach: „Ich als Frau muss ja den Mann jetzt entlasten.“ So hat sich der gute Nick Locarno doch recht standhaft entzogen, was übrigens als Mann schmerzhaft sein kann – Stichwort Rückstau. Ohne Witz.

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  11. SevenOfFine

    Heeeeere we go #Borg😍

    Hab eure Podcastfolge noch nicht gehört, eben erst selber die Folge geschaut und mein Herz ist höher geschlagen, als am Ende, dieser meiner Meinung nach sehr guten Folge, der Borch im Gebüsch lag. Das ist einfach meine Lieblingsalienspezies und bald kommt endlich Seven, juhuuu😁. Dann werde ich hier vermutlich auch häufiger einen Kommentar da lassen, ich befürchte, es wird einiges zu „verteidigen“ geben😄 Jetzt freue ich mich auf jeden Fall auf eure Folgenbesprechung! Ganz liebe Grüße!

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    1. Maestro84

      Da bin ich gespannt. Ich war selbst als Pubertier kein Freund von SoN, die primär den Absatz von Papertüchern ankurbeln sollte. Dabei war ich eigentlich DIE Zielgruppe.

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    2. Michael from Outer Space

      Suuuper, ein weiteres Roddenbärchi mit Seven-Faible! 😁😘👍

      Ich war schon als Teenager bei meiner Erstsichtung von VOY ein großer Seven-Fan und sie ist bis heute neben B’Elanna einer meiner Lieblingsfiguren. Ihre „Catsuits“ fand ich leider schon immer ziemlich „drübba“, aber sie ist glaubwürdig und ehrlich. Ich mag Seven, weil sie bewusst so geschrieben ist, dass sie nicht den „gesellschaftlichen Konventionen“ an Bord entspricht. Und dafür gibt es gute Gründe.

      Ich schlage hiermit die Gründung eines Seven-Fanclubs vor! 😉🖖

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  12. BjoernHH

    Oh Leute, schlechte Nachrichten für viele Streamer!

    Netflix gibt die Star Trek Lizenzen zum 08.01.2026 auf, alle Serien laufen dann nur noch bei Paramount+.

    Das habe ich derzeit nicht abonniert. Jetzt heißt es Kosten abwägen.
    DVD-Boxen nachkaufen oder mehr Abos.

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    1. SevenOfFine

      Genau vor der Frage/ Entscheidung stehe ich auch gerade. Unsere Tadderiche haben doch Beziehungen zu Paramount, vllt können die ja eine Runde influencen und einen Community-Rabattcode rausholen😆

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      1. Simon (TaD)

        So einfach ist das leider nicht. Wie wir neulich erst festgestellt haben: Paramount ist groß und besteht aus vielen kleinen Einzel- bzw. Unterdivisionen. Selbst wenn wir besagte Beziehungen adressieren, hieße das noch lange nicht, dass die dann auch zuständig wären. Sollten wir aber mal dergleichen zugeschanzt bekommen, würden wir das umgehend an euch weitergeben.

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    2. Martin

      Ich habe mir vor ein paar Monaten für 25,-€ inkl. Porto Voyager komplett bei Ebay gekauft, weil mir die Serie noch fehlte. Dafür gibt’s so weit ich weiß noch nicht mal zwei Monate Netflix. Aktionen wie diese bestärken mich in meiner Haltung, weiterhin auf physikalische Medien zu setzen, die mir (zumindest ohne Wohnungseinbruch) niemand wegnehmen kann.

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