#260: Starship Mine (TNG 6.18)

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29. März 1993:
Die gesamte Crew zerrt am Rocksaum des Jean – und als wäre das nicht nervtötend genug, ist er auch noch zu einem Empfang geladen, auf dessen laberkoppigen Gastgeber er mal so gar keinen Bock hat. Doch als sich der Captain mit einer fadenscheinigen Ausrede absetzt, kommt er vom Hutch-Regen in die Kelsey-Traufe und findet sich in der 1993er Star-Trek-Version eines Actionthrillers wieder.

In Deutschland: In der Hand von Terroristen, ausgestrahlt am 10. Juni 1994.

Dieser Beitrag hat 49 Kommentare

  1. Dominik

    Freunde,

    Betreffend Seagalfilme. Steven Seagal hatte in seiner Karriere auch ungeheures Glück. Vom Aikido-Dojobesitzer, dann Martial Arts-Coordinator bei einem Frankenheimer- und bei einem Bond-Film, direkt in die erste Hauptrolle. Aber nicht in einem billigen C-Movie, nein, der bekam bei Warner Bros. direkt eine Hauptrolle auf seinen Leib produziert. Und das ging für ihn 10 Jahre lang etwa gut. In den 2000ern folgte, wie bei vielen Actionstars der Fall in den DTV-Markt, und ab etwa 2013 gings noch weiter runter. In einigen Werken, wie z.B. Sniper: Special Ops sass Seagal nur noch rum. Kein Scheiss.

    Sorry für die paar Zeilen Nicht-Trek hier, aber das Wort Seagal hat mich getriggert. 🙂

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  2. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    Tja, was soll man groß dazu sagen? Mein Ding ist die Folge auch nicht. Die ganze Spannung fällt ja schon deswegen flach, weil es eben der Jean ist, der das Schiff verteidigen muß. Ihm kann ja nichts passieren, er ist schließlich die Hauptfigur.
    Auch, dass er die Leute sang- und klanglos hat sterben lassen, passt nicht so recht, nicht zu Picard und nicht zu Star Trek.
    Auch bei mir geht der Daumen runter.

    LL&P
    Bridge

  3. Sabrina

    Hi Jung’s
    Zu der Frage mit den Pferden bzw. dem Sattel. Das ist natürlich Quatsch. Jedes Pferd ist ja etwas anders gebaut deswegen braucht ja auch jedes Pferd einen Sattel der passt. Das wäre so ähnlich als wenn man als Mensch einfach mit jemandem mit einer anderen Schuhgröße die Schuhe tauschen würde. Deswegen ist es natürlich total unsinnig den eigenen Sattel auf irgendeine Pferd zu legen. Selbst wenn ich jetzt mal von der amerikanischen Version (deutlich mehr Westernsättel) ausgehen geht das halt nicht einfach so.

    Lg Sabrina

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    1. stef baura s

      das ist eines der wenigen Sachen, wo ich mir schon oft Gedanken darüber gemacht habe, wie es dieses Requisit und die Aussage „jeder Reiter hat einen eigenen Sattel“ es in die Folge geschafft haben.
      Es hätte ja gereicht, wenn Picard gesagt hätte, er würde aufs Schiff gehen, um sich Reithose und Reitstiefel anzuziehen.

      Es könnte sein, dass jemand, der mit Westernreiten vertraut ist, dies reingeschrieben hat. Bei Westernsätteln wird bis heute noch oft der Sattel einfach draufgelegt, ohne Rücksicht aufs Pferd. Aufgrund der Bauart, Brückenbauart, große Wideristfreiheit, viel Auflagefläche, fettes Filzsattelpad drunter ging/geht das meist nicht gleich nach hinten los.

      Der Sattel, den Picard trägt, ist jedoch ein „englischer“ Sattel, die sind anders gebaut, haben weniger Auflagefläche, angepasste Kopfeisen (da wo der Widerist ist), speziell geformte Auflage im hinteren Sattelbereich, deutlich dünnere Sattelauflage. Der kann nicht jedem Pferd passen.

      Allerdings hat man Anfang der 90er noch nicht so akribisch nach Sattelpassung geschaut, wie es heute der Fall ist. Weshalb man für einen Sattel, der angepasst, aber nicht maßgefertigt ist, heute mal locker 4000 EUR versenken kann.

      Wie gesagt, es könnte sein, der Schreiberling hatte Westernsättel im Kopf, aber natürlich würde ein Picard im europäischen Reitoutfit durch die Gegend laufen und garantiert keinen Westernsattel, der mal locker 20 kg wiegt, und unhandlich zu tragen ist, durch die Gegend hieven.

      Bei der Gelegenheit sei noch auf die Billigreitstiefel von Picard hingewiesen, die keinerlei Abnutzungserscheinigungen hatten, nicht der kleinste Knick war zu sehen. Ich glaub, das war noch nicht mal Leder.

      so, das war jetzt mal Pferd-Nerdkram…. ;-).

      Eure Besprechung habe ich noch nicht zu Ende gehört, bin sehr gespannt zu welchem Ergebnis Ihr kommt.

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      1. Maestro84

        Na, da hat aber Einer seine Wendy brav gelesen. :p

        1. stef baura s

          maestro,
          möchtest Du damit zum Ausdruck bringen, ich sei ein kleines rosa-glitzer-Mädel mit faible für Wallemähnen-Hotties?

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          1. Maestro84

            Keine Ahnung. Ich bin ein Mann Ende 30 Typ Bär und begeistere mich bis heute für Sailor Moon. 😀

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      2. Ronnsen RD

        Hallo Sabrina & stef,
        danke für Eure Ausführungen! Solch Fachsimpeln über Sinn und Unsinn von Requisiten finde ich hoch interessant. 🙂

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    2. sternburg

      Für solche Extra-Informationen komme ich her:

      Jetzt fühle ich mich wahnsinnig dumm.

      Das ist ein gutes Gefühl, denn dann hat man was gelernt.

      Ich hab ernsthaft – sowohl damals als Kind als auch die Tage beim Rewatch – jedesmal bei diesem netten, aber etwas billigen 80er-Running-Gag mit dem Sattel freundlich genickt und gedacht: „Ja klar. Das ist wie bei mir und Eishockey – ist da plötzlich ein Teich gefroren, dann gehe ich selbstredend auch kurz nach Hause und hole meine eigenen Schlittschuhe, meine eigenen Handschuhe und meinen eigenen Schläger. Voll logisch, dass das ernsthaften Reitern mit ihrem Sattel auch so geht.“

      Und ich hab nie darüber nachgedacht, dass der Sattel keineswegs nur dem Reiter passen muss.

      Danke, Sabrina.

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  4. Maestro84

    Ich musste beim deutschen Titel ja lachen, als Frau „Isch tu das wegen der Kohlen“ auftauchte. Deutsche Titel so bis in die 2000er halt.

  5. Sabrina

    @stef ich hab mir da immer vorgestellt er kommt dann da mit dem Sattel an und dann sind die Pferde entweder Ponys oder das komplette Gegenteil so in Richtung Shire Horse. Das wäre sehr witzig.
    Und irgendwie ist das zwar wirklich ein blöder Gag mit dem Sattel aber irgendwie noch das witzigste an der Folge. Abgesehen von der kurzen Gesichtskirmes von Data.

    1. stef baura s

      Ich hab mich auch immer gefragt, welche Pferderasse das wohl sein könnte, die dort rumsteht, wo die herkommen, wer die angeritten hat, ob die brav sind. Ob Picard so ein guter Reiter ist, dass ihm das wurscht ist, weil er nur weg von diesem Empfang will. Ob er dann alleine ausreitet, ob er einen passenden Weg findet.
      Was man halt so überlegt…

      Meist stelle ich mir so Deutsche Braunferts vor, Kopfstücke mit rotweißem Zacken-Stirnband, in Form gehalten von so nem verstaubten Ex-Offizier der Wehrmacht, und Jean Luc darf nur reiten, wenn er gefälligst die Jacke zuknöpft und nen Helm aufsetzt…

      Keinesfalls wird das ein lustig-bunter Ponyausritt…

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  6. Alexander

    Hallo Simon und Sebastian,

    Danke für die schöne Besprechung!
    Diese Folge ist so steril gehalten.
    Und der Smalltalk den Data mit Commander Hutchinson hat, ist so gekünstelt und unecht, dass darüber nur gelacht werden kann. Data macht da einfach ein Smalltalk Beispiel aus einem Lexiko nach. So sieht das jedenfalls für einen Zuschauer aus. Die Pointe mit dem Pferdesattel am Anfang und zum Schluss ist auch nicht der Brüller finde ich. Ich kann mich da nur anschließen. Auch bei den anderen Kommentaren.
    Schade, dass diese Season hier mit solchen Folgen ihre Schwäche hat. Aber ok… Picard sieht ein bisschen rot und hat einen“ One Man Auftritt“.
    Grüße Alexander

  7. Driver 8

    Dies vorweg, natürlich haben sie es so nicht gesagt, aber ich stimme dem Fazit trotzdem zu: MacGyver mit Toten ist uncool!
    Die B- oder A-unten-Handlung ergibt noch weniger Sinn. Hutchinson hält als unfreiwilliger Komplize alle mit Smalltalk in Schach. Aber man hat Waffen bereitgelegt, die den Plan auffliegen lassen, damit auch alle entlarvt werden, wenn der Plan auffliegt?!
    More paraphrasing comin‘ your way … This is not Science Fiction, this is Bull and Shit!
    Baryonische Materie ist was man heute als „sichtbar“ von der „dunklen Materie“ abgrenzen würde. Es ist das aus dem wir sind, die Luft, die wir atmen und auch die Raumschiffe, die wir uns vielleicht mal bauen. Säubere die Enterprise von Baryonen und sie ist nicht mehr. In die Sonne steuern is‘ billiger!
    Ankreiden ist wieder ein 5ooo böses Wort, das ich daher ganz klar nicht benutzen werde. Aber folgender Dialogfetzen aus ST: TNG 6×04 – Relics ist Simon und Sebastian sicher nur entfallen …
    [NCC1701 Bridge]
    PICARD: The first ship I ever served aboard as Captain was called the Stargazer. It was an overworked, underpowered vessel, always on the verge of flying apart at the seams. In every measurable sense, my Enterprise is far superior. But there are times when I would give almost anything to command the Stargazer again.
    SCOTT: It’s like the first time you fall in love. You don’t ever love a woman quite like that again. Well, to the Enterprise and the Stargazer. Old girlfriends we’ll never meet again.

    1. Sebastian

      Nabend Driver,

      MacGyver fand ich ja, ehrlich gesagt, nur mit Toten cool.

      Ich hab damals im SAT.1’schen Nachmittagsprogramm immer lieber eine selbstaufgenommene TNG-Folge auf VHS drangemacht, weil MacGyver jedes Mal nach Schema F lief und mich zu Tränen langweilte. (Vielleicht werde ich auch deswegen mit Starship Mine nicht warm, weil es mich so sehr daran erinnert.) Doch eine Folge mochte ich: Die, in der Peter Jurasik in eine Kolonie der Killerameisen schliddert und (bis auf seine Brille) aufgefressen wird. Das war so herrlich düster-schräg-horrormäßig!

      Die Scotty-Szene: Natürlich, hatte ich schon wieder verdrängt. Wahrscheinlich habe ich diese gefühlvolle Träumerei des Jean deswegen so früh in der Serie verortet, weil es für mich eher zu Staffel 1&2 passt, wo der Weltraum romantisch, geheimnisvoll und Lovecraft-esk dargestellt wird. Ganz im Gegensatz zur eher nüchternen Staffel 6.

      Schönen Abend Dir,
      Sebastian

      1. Don

        Und diese ganze Killerameisen-Geschichte war ganz frech von „Wenn die Marabunta droht“ geklaut. Sogar einzelne Szenen mit den Ameisen wurden daraus wiederverwertet.

        Ich fand MacGyver eigentlich nur in der ersten halben Staffel wirklich gut. Danach wurde es irgendwie deutlich seichter. Und die MacGyverismen langweiliger!

      2. Driver 8

        Echte Spannung mit Ameisen? Das war doch gestern abend bei Jeopardy! Der Spitzenkandidat hat geantwortet … Phase IV. A must see … aber kein gelbes Knapperzeugs dabei. 😉

  8. Maestro84

    Da ich Star Trek und Stirb langsam mag, mag ich auch diese Folge. Allerdings ist diese echt keine gute Star Trek-Folge. JL als John passt weder zur sonstigen Rolle des Picard, außerdem gibt es wirklich massiv zu viele Fragen, u.a. die, wie leicht ein Raumschiff der Sternenflotte, dazu noch das Flaggschiff (!), an solch einem popeligen Außenposten gekapert werden kann und leicht die Kommandokatte in Geißelhaft genommen werden kann*?

    Da reicht es nur für 1,5 von 4 Sternenflottenpins.

    PS: Hmm, Waffelhändler.

    *zum Glück von nur zwei selten dämlichen Geißelnehmern

  9. kai

    Hier bin ich nicht bei Euch. Ich mag die Folge.
    Jean verteidigt immer „sein“ das Schiff. Bzw. traue ich ihm auch zu ddie D in die Luft fliegen zu lassen. Was ja auch sein kann. Hätte der Transport nicht geklappt wäre die Chefin in 10Vorne in die Luft geflogen.

    Auch wart ihr ziemlich hart: Bei imho viel schlechteren Folgen habt ihr Daumen Mitte oder hoch gegeben, weil die Folge unterhaltsam war. Und das halte ich der Folge wirklich zu gute.

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    1. Sebastian

      Nabend Kai,

      da hab ich extra nochmal nachgesehen: Die Folgen, die ich besser fand als Starship Mine, haben von mir eine bessere Bewertung bekommen als Starship Mine.

      Aber Spaß beiseite, wie im Fazit gesagt: Ich fand die Episode spannungsarm und bieder, weswegen ich keine Bonuspunkte fürs Unterhalten-Werden geben kann. Warum sollten wir im Podcast flunkern, nur um nicht hart rüberzukommen? TaD ist ein zutiefst persönliches Projekt – und mit einer anderen, unauthentischen Vorgehensweise wäre niemand glücklich.

      Schönen Abend noch,
      Sebastian

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  10. BjoernHH

    Simons „Patricia Alexander“ war eine schöne Mischung aus Schauspielernamen und Rollennamen in Babylon 5.
    Aber das war bestimmt Absicht.

    Ich fand, dass Datas Auftritt auf dem Empfang „absolutely hilarious“ war!
    Und dann wird Data auch noch wie ein Antikörper mit dem Virus Hutch verbunden, so dass alle anderen in Ruhe essen können. Toll!

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  11. Whisky_Duke

    Ich mag die Folge, schau ich öfter bei Rewatchs. Ja, ne plumpe Action-Folge, aber genau deswegen darf man auch nicht mehr erwarten.

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  12. René

    Hallo,

    also dass Commander Hutchinson hier sterben musste, ist schon sehr dragisch. Immerhin stand er wenige Tage vor seiner Frühpensionierung. Er hatte es geschafft sich sein ständiges Geplapper, was viele fälschlicherweise für Konversationstalent hielten, vom Truppenarzt als Wehrdienstbeschädigung anerkennen zu lassen (daher auch die Bekanntschaft mit Frau Doktor). Es handelte sich hier nämlich um die seltene „Lurianische Logorrhoe“, welche er sich in einem unhygienischen Schlammbad mit einer lurianschen Prinzessin in seiner Zeit als Adjudant eines Starfleet Sonderbotschafters eingefangen hatte.
    Eigentlich strebte er ja eine Karriere als Geheimniskrämer bei Sektion 31 an. Aber mit den Einschränkungen…

    Auf Memory Alpha steht, dass man Trilithium aus Dilithium oder Paralithium herstellen kann. Aber was macht das Trilithium der Enterprise D so besonders? Nun … das gewonnene Harz ist die durch wechselnde Warpfelder zu Materie gewordene Lebensentäuschung des Bordingenieurs. Die ist auf diesem Schiff besonders groß. Auf Kirk´s Enterprise kam aus der entsprechenden Abzapfvorrichtung purer Scotch.

    Grüße

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  13. Michael from Outer Space

    Hallo Simon, Hallo Sebastian!

    Ich fand „Starship Mine“ bei meinem letzten Rewatch auch besser und hatte nicht mit zwei „Daumen runter“ gerechnet. Allerdings stimme ich euch insgesamt zu, wirklich entkräften kann ich eure Argumentation darum auch nicht.

    Ich finde, Patrick Stewart ist für die Darstellung eines Actionhelden ungeeignet. Das erklärt sich aus seiner Karriere, die er schon mit 15 Jahren als Theaterschauspieler begann. 1966 wurde er in die Royal Shakespeare Company aufgenommen und spielte auch danach immer wieder Theater. Aus den 80ern sind mir seine Auftritte in „Excalibur“ (1981), „Dune“ (1984) und „Lifeforce“ (1985) im Gedächtnis. Aber auch dort spielte er keine Actionhelden. Stewart sagte selbst, dass er das klassische Theater anderen Genres vorzieht. Seine Ausbildung und Erfahrung als Theaterschauspieler macht Episoden wie „The Measure of a Man“ und „The Drumhead“ so großartig.

    1993, während der späten 6. TNG-Staffel, wollte er mit Jean-Luc Picard actionbetontere Rollen spielen. Ich finde, er hat seinen Charakter damit in eine falsche Richtung entwickelte. Diese Fehlentwicklung führte dazu, dass Picard in vier aufeinanderfolgenden Kinofilmen jeweils gegen fiese Bösewichte von Soran bis Shinzon kämpfte. In meinen Augen wurde es dabei mit jedem Film ein wenig alberner, was letztendlich in Sequenzen wie der Wüstenbuggy-Verfolgungsjagd in „Star Trek: Nemesis“ gipfelte.

    Den Beginn des „Action-Picards“, wie ich ihn nenne, sehen wir wahrscheinlich in „Starship Mine“. Insofern ist der nach unten zeigende Daumen gerechtfertigt. Stewart hätte lieber beim philosophierenden „Shakespeare-Picard“ aus „The Measure of a Man“ und „The Drumhead“ bleiben sollen.

    An „Star Trek: First Contact“, den sehr viele Fans ganz toll finden (ich nicht [mehr]), habe ich ähnliche Kritikpunkte wie Simon und Sebastian sie bei ihrer Diskussion zu „Starship Mine“ erwähnten: ein unglaubwürdiger Jean, der seine Gegner:innen brutal tötet und eine schwache Bösewichtin + weitere Fehler.

    LL&P
    Michael from Outer Space

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    1. Bridge 66

      Könnte es sein, daß Stewart hier sowas wie eine Midlife Crisis – oder andersrum: einen zweiten Frühling hatte?

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      1. Michael from Outer Space

        Hi Bridge!

        Deine Frage zu Stewarts möglicher Midlife Crisis finde ich interessant! Simon und Sebastian sprachen bei „Star Trek V: The Final Frontier“ nämlich über Jim Kirks Midlife Crisis. Ist es das Schicksal jedes Enterprise-Captains, in eine Midlife Crisis zu geraten?

        LL&P
        Michael from Outer Space

    2. Ronnsen RD

      Bei „First Contact“ könnte man es noch irgendwie mit seinem Borg-Trauma rechtfertigen, dass er so austickt. Die „Moby Dick“-Parallele wird da ja auch bewusst gezogen. Das nehme ich ihm deshalb dort auch mehr ab, als bei dieser Geschichte hier.

      1. Michael from Outer Space

        Hi Ronnsen!

        Ich nehme dem Jean ab, dass er wegen seiner Assimilierung ein Trauma mit sich herumträgt.

        ABER:
        1) Wenn er ein Trauma hat, muss er Traumabewältigung betreiben, d. h.: er muss es verarbeiten und lernen, damit zu leben. Was er am Ende aber tut, nämlich Rache zu nehmen und die Borg-Queen eiskalt zu töten, ist KEINE Traumabewältigung, zumindest nicht für mich.

        2) Der Moby Dick-Vergleich passt in meinen Augen nicht zur Story. Lily Sloane vergleicht ihn in der Szene in der Observation Lounge mit Captain Ahab (was lustig ist, weil Stewart 1998 selbst Ahab spielte). Die Botschaft von Moby Dick habe ich immer so verstanden, dass Rache falsch ist und man dadurch nur sich selbst und anderen schadet: Captain Ahab kann nicht nur Moby Dick nicht töten, sondern wird von IHM getötet und reißt dabei auch noch seine Crew mit in den Abgrund. Indem der Jean am Ende von „First Contact“ seine Rache vollstreckt, verkehrt er diese gute Botschaft ins Gegenteil.

        3) „First Contact“ hat ein Happy End und der Jean steht als strahlender Held da. Wenn er die Queen getötet und danach wegen seinem Trauma, dem Stress, der Angst usw. weinend zusammengebrochen wäre, so dass Bill das Kommando über die Enterprise-E übernimmt, während sich der Jean in seinem Quartier erholt, hätte ich das dem Film eher abgekauft. Das Ende ist typischen Actionfilmen wie „Die Hard“ und „James Bond“ nachempfunden und sowas möchte ich in Star Trek nicht sehen.

        LL&P
        Michael from Outer Space

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  14. Ingo

    Super-Folge, an der ich 1993, 1994 und auch 2022 (keine Ahnung, wann ich sie zwischendurch mal gesehen habe) Spaß hatte. Eure Argumente sind alle nachvollziehbar, aber mein Bauch sagt „Daumen hoch!“ und dem kann ich nicht widersprechen.
    Klar, es ist die TNG-Version eines Allein-gegen-alle Action Films, also zahm und etwas mutlos. Aber der Unterhaltungswert ist für mich dennoch hoch. Der Humor passt, Picard steht mit Pfeil und Bogen im Schatten oder macht lustige Sachen mit dem Chemie-Baukasten… Für mich super. Man hätte origineller sein können, man hätte Picard vor allem in ernsthaftere Gefahr bringen können…aber all das hat mich nicht so sehr gestört.
    Ich hatte mir aber schon gedacht, dass die Folge nicht euer Ding ist. 😉

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  15. stef baura s

    Hallo Ihr beiden,
    ich hab die Besprechung zu Ende gehört. Ich kann Eure Bewertung gut verstehen.
    Da das bei Erstausstrahlung für mich ein echtes Highlight war, hab ich zu viele schöne Erinnerungen dran, und könnte sie von daher nicht so harsch runterwerten.
    Ich mag die Smalltalk-Übungen von Data, ich mag die Zusammenarbeit von der Brückencrew.
    Da ich damals „Stirb Langsam“ nicht gesehen hatte, und Harrison Ford noch nicht durch die AirForceOne gekrochen war, und ich auch zu McGyver keinerlei Bezug habe, gebe ich für mich Daumen hoch mit leichtem Zucken nach unten.

    Am schönsten fand ich Eure Aufdeckung des Plotholes, dass doch eigentlich jeder die Nase (Glatze) von Jean kennen müsste, und Euere Überlegungen, ob er vielleicht im Dschungelcamp mitspielen müsste, falls nicht.
    Ich hab so gelacht, das war eine herrliche Aneinanderkettung.

    Ich freu mich auf nächsten Dienstag.

    Eure Stef

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  16. Mister Incredible

    Moin zusammen,

    Was soll man sagen? Spannend wie ein Testbild… dieses versonnene Konsolentätscheln empfand ich als fremdartig. Es passte nicht zum Charakter. Zumal es ja nur eine kurze Abwesenheit für dieses „mal feucht durchwischen“ ist, kein Abschied auf Dauer wie bei Einleiten von „Auto Destruct Zero Zero Zero“.

    Smalltalk und Geiselnahme: megalahm. Ich frage mich immer, wie teuer es wohl sein kann 7 bis 10 Nasen am Bildrand herum stehen zu lassen. Wenn ich es korrekt sah, heißem Statisten auf englisch „extras“ und kosten heute 100 bis 200 USD pro Drehtag, ja meine Güte… was sollte denn dieser Geiz? Der „Empfang“ hat den Charme eines Supermarkteinkaufs wochentags kurz vor Mitternacht. Und als sich Riker dem Bösewicht für die Einleitung seiner „diversion“ nähert, hält dieser die Knarre quer vor der Brust, wie man es auch bei Bundespolizei am Flughafem sieht. So bedroht man doch niemanden! Das wirkt so lustlos wie „Mensch, wir müssen eine Dreiviertelstunde füllen und so viel gibt der Plot auch nicht her, macht einfach mal was.“

    Jeder hätte doch gern gewusst, wie denn der schreckliche Tod durch den Meister-Proper-Strahl aussieht. Selbst wenn man an special effects sparen wollte, ein verbrutzeltes Opfer hätte man ja mal zurecht schminken können.

    Dieselben Logiklöcher begegnen uns offenbar wieder und wieder. Wie oft haben wir uns schon gefragt, wie restriktiv denn die Zugangsberechtigung zum Flaggschiff der Sternenflotte für Hinz und Kunz sein könnte. Wie weist jemand seine Berechtigung nach? Nie werden Ausweise gecheckt oder Computerfiles geprüft. In diesem Fall: wenn es einen Putztrupp braucht, um das Durchwischen mit was auch immer vorzubereiten, wo ist der echte Putztrupp und wem fällt auf, dass der falsche Putztrupp eben nichts dergleichen tut? Fragen über Fragen. Da ist wieder dieses Lazy Writing, wenn man versucht, dem Zuschauer die absurdesten Amateurhaftigkeiten der uns oft als ach-so-fortgeschrittenen Sternendlotte unterzujubeln. Wir hören immer, dass das Fandom bei TNG so richtig abgehoben hat in den 1990ern. Konnte oder wollte man hier nicht mal etwas mehr Authentizität liefern? Die peinliche Sattelnummer verschlimmerte die schräge Story nur noch weiter. Picards angebliche Pferdeaffinität mag ich dem Charakter auch nicht abnehmen, denn Pferdemenschen verfügen bekanntlich über ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen *lg*.

    Katz und Maus Szenen lassen sich, wie wir wissen, immer recht einfach spannend gestalten. Aber hier hießen die Mäuse wohl USD und Einfallslosigkeit. Daumen runter.

  17. Ronnsen RD

    Nabend zusammen!

    Erstmal Danke für eine wieder mal sehr unterhaltsame Besprechung, die genannte Kritikpunkte teile ich uneingeschränkt.

    Gleich am Anfang zeigt sich mal wieder, wie schrecklich unselbstständig die einzelnen Abteilungsleiter doch sind. Die Aktion wird uns doch als „routinemäßige Säuberung“ verkauft. Na ja, so routiniert scheint das aber nicht zu sein, wenn alle da wie aufgescheuchte Hühner herumlaufen. Als wäre ihnen gerade morgens noch im Outlook-Kalender aufgefallen: „Ach Scheiße, heute is ja die Putzaktion! Ja, Kacke… ich hab noch nix gepackt!“.

    Worf hat in der Tat richtig nachgelassen. In der Vergangenheit hat er noch freiwillig in seiner Freizeit Sicherheitsübungen angesetzt und hier als die Enterprise am verwundbarsten ist, kann er gar nicht schnell genug abhauen?! Wohin eigentlich?

    Einer der beiden Lichtblicke dieser Folge sind für mich die Szenen mit Data und Hutch auf der Party. Irgendwie mal eine willkommene Abwechselung, Data bei hoch trivialer Kommunikation zu erleben. Unverständlich, warum Hutch jetzt unbedingt erschossen werden musste. Er wird so verheißungsvoll angepriesen und mit so viel Bildschirmzeit eingeführt, man entwickelt eine zweifelhafte Sympathie für ihn. Und dann wird er verheizt, nur um zu zeigen, dass die Kacke richtig am Dampfen ist? Game Of Thrones lässt grüßen.
    Der zweite Lichtblick dieser Episode ist in der Tat die Ausstattung/Requisite. Diese hohen Gläser auf dem Empfang und später die Glas-Garnitur, aus der Beverly für Georgi etwas Wasser eingießt, sind wirklich toll. Dieses fußlose Glas-Design gefällt mir richtig gut!

    Wieso liegt da bitte ein Phaser auf der Krankenstation in der Schublade vom Rollcontainer? Völlig ungesichert? Waffenschrank? Was ist da los, Mr Worf?!

    Lustig, wie Picard nach seiner Festnahme bei Kelsey losplappert wie Hutch auf dem Empfang incl. Handgefuchtel.

    Die ganze Situation mit der Geiselnahme ist lächerlich, da gebe ich Sebastian recht. Die Leute unterhalten sich quer durch den Raum, der ansonsten völlig ruhig ist. Riker sorgt für „Ablenkung“… wieso? Den einen haut er doch schon um, warum kann Data dann nicht den anderen im selben Moment durch die Wand drücken? Er ist stärker und schneller als jeder Mensch und selbst Phaser-Schüsse sollte Data allemal besser wegstecken. Er könnte die beiden Typen im Handumdrehen überwältigen. Sogar den Hochfrequenzton könnte er höchstwahrscheinlich selbst erzeugen mit seinem Stimmenprozessor. Eine völlig an den Haaren herbeigezogene und daran baumelnd über dem fahlen Feuer des schwachen Drehbuchs bis völligen Verblödung der Charaktere dahin köchelnde Parodie einer Geiselnahme.

    Ist natürlich sehr praktisch für Picard, dass wir hier in Worfs Quartier zum ersten und einzigen (!) Mal eine Armbrust sehen. Wir haben noch nie einen Klingonen irgendwo sonst so eine Waffe benutzen sehen, aber hey, gerade heute hat Worf sie an der Wand hängen, ist ja klar. Betäubungspfeile bastelt sich Picard auch noch dazu und dann der ganze Aufriss für einen Schuss? Wieso zieht Picard dem Typen nicht einfach von hinten eins übern Schädel, sondern schießt ihm ins Bein, in der Hoffnung, dass die Betäubung schnell wirkt? Ach ja… wir erinnern uns: „Nicht alle Lebewesen haben ihre Genitalien am selben Platz, Captain.“

    Na klar wird die Sicherung vom Trilithiumharzbehälter von außen reingeschoben, wie ein Splint in eine Handgranate. Wie praktisch.

    Wie man unschwer erkennen kann, ich mag den Rambo-Picard in dieser Folge überhaupt nicht. Er fällt völlig aus der Rolle und das nicht im guten Sinne.
    Ab dem Punkt, wo er hört, dass Kelsey die Aktion nur für den Profit macht, fallen bei ihm alle Hemmungen. Nach dem Motto: „Die haben noch nicht mal eine politische Agenda, die sind nur profitgeiler Abschaum!“. Da ist es nicht schade, wenn die alle „weggesäubert“ werden und so hat er auch keine Skrupel, am Ende die Sicherung zu ziehen und Kelsey in den sicheren Tod fliegen zu lassen. Dass da vielleicht noch ein „unschuldiger“ Pilot an Board sein könnte, kommt Picard nicht in den Sinn.
    Schließlich hat Kelsey vorhin ja gesagt, das Schiff wäre zu klein für 2 Leute. Wenn das aber wahr gewesen ist, frage ich mich, warum Kelseys eigenen Leute bei der Bemerkung nicht selbst stutzig geworden sind, wenn das Schiff, mit dem sie ja „alle“ entkommen sollen, doch schon für 2 Leute zu klein ist. Denken „Sie“ da mal drüber nach!

    Die Krönung ist dann noch der „Drei Fragezeichen“-SchlussGag… kurz nachdem insg. 7 Leute gestorben sind. Hahahaaaa… nope.

    Fazit: Das war gar nix. Selbst meine Lichtblicke machen es nicht wett, dass mich diese Folge einfach nur ärgerlich zurücklässt. Daumen runter.

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  18. sternburg

    Du kommst überall rein mit einem Klemmbrett und einer Warnweste. Überall.

    Und Deanna hat natürlich deshalb nicht rechtzeitig Alarm geschlagen, weil sie bei Orton exakt dasselbe spürte, was sie auch bei allen anderen (inklusive ihr selber) spürte: Ärger, Wut und Hass auf Dampfplauderer Hutchinson sowie beständiges lügen ihm gegenüber darob, gerade gerne in seiner Nähe zu sein. Deanna kann keine Gedanken lesen, nur Emotionen. Und das war hier nicht hilfreich. Denn sie weiß nicht, wie diese Emotionen begründet sind. Das war also ein massiv unfairer Seitenhieb von Euch. 🙂

    Ansonsten muss ich zugeben, meinen Spaß mit Picard als Actionheld gehabt zu haben (btw: Endlich sehen wir, dass er auf der Akademie mehr gelernt hat als Personalführung und angewandtes Schlausein). Und auch die unfassbar überzeichnete Smalltalk-Story fand ich gut – und sei es nur als Star-Vehikel für Spiner.

    Wäre diese Folge meine erste, um sie Leuten zu empfehlen, die noch nie TNG geguckt haben? Wahrscheinlich nicht. Dafür ist das alles viel zu überzeichnet, hat viel zu viele Logik-Löcher und ist vor allem viel zu lame, wo es krass sein will. Aber meine Fresse, ich hatte Spaß. Und darum geht es mir doch. Unter uns: Daumen hoch von mir. Erzählt’s halt nicht weiter.

    3
  19. sternburg

    Ich hab nochmal darüber nachgedacht, warum mich das nicht so wie Euch stört, dass Picard da die ganze Zeit Oberwasser hat und den Bösen immer einen Schritt voraus ist. Ich glaube, ich weiß jetzt, wieso:

    Weil das in dem Fall die für die Zielgruppe ansprechende Superhelden-Methapher ist. Denn Picard ist ihnen überlegen, weil er sich in seinem Schiff besser auskennt als sie. Wie Kalle Blomquist, der eine Abkürzung durch die Gärten nimmt und deshalb schneller am Ziel ist, als der Schutzmann außen rum.

    Anscheinend gehöre ich immer noch zu dieser Zielgruppe.

  20. Elim G.

    Hallo,
    warum nutzt Picard eigentlich nicht schon viel früher sein erbeutetes Funkgerät um Hilfe zu rufen?
    Hab ich da was übersehen?

    Schönen Feiertag,
    Elim G.

  21. Doris

    Das ist eine sehr skurrile Folge, an die ich beste Erinnerungen habe – allerdings weil ich sie nach dem ersten Mal auch erst jetzt wieder einmal gesehen habe. Als sehr junge Trekkie (so ca. 8) fand ich die Idee, dass mit einem Todesstrahl „geputzt“ werden kann (ich hab das etwas wörtlicher genommen und auf handfesten Dreck bezogen), sowohl faszinierend wie auch gruselig.

    Ist eigentlich mal erklärt worden, wie bei der Sternenflotte die normale Reinigung funktioniert? Böse Zungen könnten behaupten dass in der ersten Staffel DS9 bestimmt mal eine Folge mit dem wild gewordenen oder assimilierten Staubsaug-roboter oder ähnlichem vorkommen könnte 😉

    1
  22. Roger

    Hallo zusammen

    Für mich ist es eine meiner liebsten 10 TNG Folgen…

    – weil ich es damals als 13-jähriger cool fand, dass Picard mal „aus sich raus durfte“.
    – weil mir der Humor nach wie vor sehr gut gefällt.
    – weil das leere Schiff so eine ungewöhnlich schön-gruselig-atemberaubende Stimmung hat (fast wie im VHS-Spiel zu TNG)

    – und vor allem wegen der Szene, wo Picard auf der Brücke die Enterprise „streichelt“ 🙂

    … Ich habe jahrelang als Klassenlehrer gearbeitet. Wenn man vor den Schulferien das Klassenzimmer geräumt hat und die Kids abgerauscht waren, wenn man selber alles zusammengepackt hat, die Rollläden runtergelassen hat und an der Tür stand um das Licht zu löschen und ebenfalls in die „schulfreie Zeit“ zu verschwinden… dann hab ich immer nochmal zurück geschaut, bin manchmal nochmal etwas melancholisch durch das Zimmer gelaufen, habe mich an all die skurillen Erlebnisse mit den Schüler*innen erinnert… und ja, ich hab da auch schon mal irgendein Möbelstück oder eine Wand gestreichelt. Wie der Jean. 😉

    Lg Roger

    8
    1. Sebastian

      Guten Abend Roger,

      das ist ein wirklich sehr schöner Text – vielen Dank fürs Teilen. Eine solche emotionale Verbindung zu einer Star-Trek-Episode (oder einem anderen Stück Popkultur) ist ein sehr kostbares Ding.

      Dir ein schönes, langes Wochenende – morgen hörst Du von uns,
      Sebastian

      3
    2. Mo

      Ich stimme dir in allen Punkten zu Roger. Ich tausche Klassenzimmer gegen Großraumbüro in dem zuvor der/die ein oder andere Auszubildende saß. Die Situation erscheint sehr vertraut und ist schön inszeniert mit der Fallhöhe der plötzlichen Stille nach dem Chaos.

      Vielleicht kann man über diese Folge auch sagen, sie sei wie „Die Hard“ für Kinder. Passend also wenn man sie als Kind gesehen und ins Herz geschlossen hat. Klar ist in der Handlung vieles sehr stereotyp, ich frage mich aber auch, ob es damals schon ein alter Hut oder state of the art war.

      Danke für eure Sicht auf die Folge.

  23. Florian

    Die Föderation und die Sternenflott werden hier von Ihren eigenen Erfindern total lächerlich gemacht. 🙂 So ein Parr Hansels suchen sich also das Flaggschiff aus um da was zu klauen.!? :-= Man stelle sich vor hier denken sich ein Parr Leite wir klauen Benzin.. wo machen wir das klar auf einem US Flugzeugträger wir sagen einfach wir ,müssen den sauber machen dann gehen die alle von Bord! Und wir sind da ganz alleine. Lächerliche Folge auch sonst Picard nehme ich zu keiner Sekunde den John Mc Clane ab. Daumen runter & Daumen hoch für Eurer Episode.

    1
  24. Maestro84

    Bei russischen Schiffen könnte dies sogar funktionieren. 😀

    1. Florian

      LOL ha gut aber ich dachte Föd & Starf. wären eher so die größten und besten aufgestellten Bünde .. 🙂

  25. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!

    Michael Piller hat das Fazit vorweggenommen: gewalttätig und unoriginell. Statt einen Picard Charaktertwist zu konstruieren, vielleicht orientiert an Shakespeare Stücken, mit Shakespeare Zitaten, irgend etwas, was für ihn typisch wäre, läuft er einfach durch die Gänge und guckt, was geht.

    Und all die Logiklöcher, da hat die Zeit für eine weitere Überarbeitung gefehlt. Ein ganz dickes Loch gibt es schon recht früh: als Picard festgestellt hat, dass an Bord etwas nicht in Ordnung ist, da schafft er es gerade noch zum nächsten Transporterraum – statt zum nächsten Kommunikator, um auf der Basis Alarm zu schlagen und den Sweep zu stoppen. Das hätte das ERSTE sein müssen, was er tut. Oder es wird gesagt, dass alle Kommunikation unterbrochen ist. Nur wäre er dann am Ende auch tot.

    War in „Treffen der Generationen“ Trilizium nicht etwas absolut besonderes? Bei so vielen Warpschiffen muss es Tonnen – nun gut, vielleicht mehrere Kilogramm – davon geben, die mit solchen Stabilisatoren transportiert werden und sogar gebeamt werden können. Das ist wie waffenfähiges Plutonium. Aber wird das jemals thematisiert?

    Mal was Anderes, ein wenig Action, aber leider auch völlig belanglos.

  26. Amal

    Hey Boys.
    Also hier muss ich mal kurz aufschreien…
    Klar, aus der Folge hätte man actionmäßig wesentlich mehr rausholen können. Auch die Kritik an dem sehr gradlinigen Handlungsbogen ist durchaus berechtigt, wenn man mit einer „Die-Hard-Erwartungshaltung“ einsteigt. Aber ich finde den Versuch, aus dem üblichen Muster auszubrechen, ziemlich gelungen. Die entfremdete Stimmung zu Beginn, das völlig leere Schiff ohne Strom, der Jean ganz auf sich allein gestellt (den Kalle Blomquist-Vergleich weiter oben finde ich ganz hervorragend), auch das Terroristen/Söldner-Team ist gar nicht so schlecht… all das bekommt mich viel mehr, als beispielsweise diese unsagbar alberne DS9 Nagus Folge, die ich nicht mal zu Ende ertragen konnte und wo mE der Ausbruchversuch aus den üblichen Fahrwassern völlig in die Hose gegangen ist.

    So long
    Amal

    2
    1. Florian

      So unterschiedlich sind eben die Geschmäcker 🙂

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    2. Michael Kleu

      Der ersten Hälfte Deines Kommentars schließe ich mich an. Ich fand die Folge eigentlich ganz in Ordnung. Aber der Große Nagus ist trotzdem cool!

      😉

  27. Michael Kleu

    Ich habe am 19.07.2019 meinen Kommentar zu „The Man Trap“ (TOS 1.01) geschrieben und hinkte von da an immer ewig hinterher, weil Ihr zu diesem Zeitpunkt schon bei „Datalore“ (TNG 1.12) wart.

    Eingeholt hatte ich Euch dann im Mai 2021 bei der Folge „A Matter of Time“ (TNG 5.09).

    Danach habe ich TNG fertig geschaut und bin jetzt beim Anfang der vierten Staffel von DS9. Ich habe Euch mittlerweile also weit überholt. Dadurch ergibt sich für mich die völlig neue Situation, dass Ihr Folgen besprecht, die ich nicht gerade erst, sondern vor längerer Zeit angesehen habe. Mir ist jetzt schon ein paar Mal zu Beginn der Sendung passiert, dass ich überlegen musste: „Moment! Wovon reden die denn da? Hast Du diese Folge vielleicht aus Versehen übersprungen?“ Dann fällt es mir irgendwann wieder ein und alles ist gut 😉

    Diese Folge hier hatte ich sofort wieder auf dem Schirm. Die bleibt gut in Erinnerung.

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