Trek Nights #12: Rebecca und die Maschinenwesen

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Auf dem Planetoiden Memory Alpha steht eine digitale Bibliothek, die das gesamte Wissen der Föderation beinhaltet. Zum Glück muss man in dieser Bücherei nicht flüstern, denn Simon und Sebastian begegnen unter einer der sieben Kuppeln Dr. Rebecca Haar – und wenn man eine Literatur- und Kulturwissenschaftlerin vor dem Mikro hat, die als einen ihrer diversen Schwerpunkte die Kybernetik hat, können endlich viele dringende Androiden-Fragen beantwortet werden.

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Freddie

    Schöne Folge mal wieder! Dieses Format gefällt mir fast noch besser als eure Folgen-Besprechungen (die aber natürlich auch toll sind).

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  2. Amal

    Was für eine wunderbare Folge.
    Rebecca ist eine wirklich tolle Gästin, mit so viel großartigem Input. Mit jedem Thema, das Ihr anpiekst, öffnet sie eine Schatzkiste voller Wissen, interessanten Interpretationen und neuen Gedanken.

    Und trotz der teils sehr akademischen Auseinandersetzung mit etlichen Themen, sieht sie Star Trek durch die liebevolle Science-Fiction-Fan Brille, mit der man etliche Lücken gerne mal verzeihen darf.

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  3. Myriam

    Was für eine tolle Folge! Vielen lieben Dank für die super Unterhaltung.

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  4. Florian

    Schöne Folge. Rebecca war eine tolle Gästin sehr nett und tolle Anwtorten Danke!

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  5. Kleiner Bruder

    Danke auch von mir. Das hat mich diesmal wieder etwas länger gekostet, mich durchzuhören. Kein Wunder, bei der Menge an Themen, die angeschnitten wurden.

    Roboter und KI in der SF haben selten, wenn überhaupt, etwas mit der Realität zu tun. Das wäre sonst auch eher langweilig. Die meisten schwanken zwischen Wunschvorstellung und Schreckensbild, manchmal auch Comedy Element. Ähneln tun sie oft eher Menschen mit Inselbegabung, genial aber sozial gestört, wie Sheldon. Warum aber Roboter unbedingt menschlich sein müssen oder sogar wollen, erschließt sich mir nicht. Vielleicht ist es der alte Traum, künstlich Leben zu erschaffen, gewissermaßen an die Stelle des klassischen Schöpfergottes zu treten.

    Ich war überrascht, dass Asimovs Robotergesetze nicht zur Sprache kamen: dass 1. Roboter Menschen vor Schaden bewahren müssen, 2. Menschen gehorchen müssen (solange das nicht der ersten Regel widerspricht) und 3. ihre eigene Existenz schützen müssen (solange das nicht den ersten beiden Regeln widerspricht). Aber auch das ist ja schon problematisch. Wie definiert man „Mensch“ oder „Schaden“? Was ist ein Befehl? (nein, Siri, du bist nicht gemeint). Auch Asimov hatte da, glaube ich, ein paar Geschichten, die solche Probleme zum Thema hatten.

    Ob die Verfilmung der Foundation Romane funktioniert? Das wird schwierig, denn Film ist auf Action, Schauwerte und Effekte ausgelegt, Asimovs Romane kommen aber eher gemächlich daher. Sie sind eher politisch – philosophische Texte. Auch „I Robot“ hatte mit dem Original kaum noch etwas zu tun.

    Hoffentlich sind wir bei der zweiten Trek Night mit Rebecca schlauer. Würde mich freuen.

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  6. Michael Kleu

    Sehr schöne Sendung, die aber ein bisschen zu kurz war. Hier und da hätte das sehr gerne noch etwas ausführlicher werden können, finde ich. Vielleicht holt Ihr das später mal nach 😉

    Lynchs Wüstenplanet war auch für mich wahnsinnig prägend. Den habe ich rauf und runter gesehen als Kind/Jugenlicher. Wegen des Films habe ich mir dann in der Buchhandlung in der nächsten Stadt – auch bei uns im Dorf gabe es kein Geschäft, in dem man Bücher kaufen konnte – die Wüstenplanet-Bücher gekauft und ich weiß noch sehr gut, wie ich immer vor diesen Regalen stand, die Titelbilder ansah und die Klappentexte las …

    Asimov habe ich erst als Student für mich entdeckt, was aber auch in gewisser Weise prägend war. Asimov war der Auslöser für fantastischeantike.de und den ersten zugehörigen Sammelband.

    Übrigens habe ich am 19.07.2020 unter die erste Trek Nights-Episode geschrieben, dass ich mir Rebecca Haar als Gästin wünschen würde. Ich wusste, dass das gut würde 😉

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  7. Joe

    Hey, schöne Folge.
    Nur ein kleiner Kommentar zur so oft erwähnten Salamander Szene aus Voyager: ja, das war abstrus und ich fands auch sehr seltsam, aber vielmehr stört mich an der Folge, daß das Warp 10 Experiment nicht von der Föderation mit riesigen Forschungseinrichtungen etc. gemacht wird sondern mal so nebenbei von einem Exsträfling auf einem verschollenen Raumschiff, das eigentlich von Ressourcenknappheit geplagt sein sollte.
    Natürlich hat die Voyagercrew Interesse an der Technologie, aber das kam mir immer extrem unglaubwürdig vor. Da waren die Salamander noch das kleinere Übel. 😄

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  8. Kleiner Bruder

    Gerade habe ich ein YouTube Video zum Thema entdeckt (ich muss mir bei dieser Serie immer die Geschwindigkeit langsamer stellen, um etwas zu verstehen)
    https://youtu.be/jZGRdxP_8Js

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