#161: The Price (TNG 3.08)

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Episode herunterladen (MP3, 72 MB)

13. November 1989:
Großer Bahnhof auf der Enterprise! Um ein Wurmloch an den Außerirdischen zu bringen, hat man die gerissensten Unterhändler des Alpha-Quadranten versammelt. Apropos „Unter“: Unter ihnen ein zwielichtiger, texanischer Belgier – und unter ihm ist leider Deanna. Auch die Turnstunde ist unterste Schublade.

In Deutschland: Der Barzanhandel, ausgestrahlt am 28. August 1992.

Dieser Beitrag hat 16 Kommentare

  1. bjoernhh

    Hmpf, ich hatte so schön kommentiert, und der Kommentar taucht hier nicht auf. Zu schnell geklickt?

    Alles nochmal tippen? Keine Lust.

    Also die Kurzform: Ich fand es sehr treffend, dass Ral ein Brüsseler ist. Er ist doch ein Vorzeige-Lobbyist. Sowas lernt man in Brüssel immer noch. Und die Betazoiden zieht es bestimmt zu Orten der Verhandlung, auch wenn die EU schon Geschichte ist.

    Ansonsten eine furchtbar übergriffige Folge. Ich habe die ganze Zeit gedacht, dass Troi und Ral sich von früher kennen. irgendwann merkte ich, nein, die kennen sich nicht, das scheint für ihn eine angemessene normale Vorgehensweise zu sein.
    Uuuuaah! Die Folge wurde von einer Frau geschrieben, oder?

  2. Michael from Outer Space

    Hi,

    die Episode „The Price“ bewerte ich genauso wie Simon & Sebastian und habe ihrer Diskussion nichts hinzuzufügen. Arme Deanna!

    @bjoernhh:
    Ich hatte auch schon mehrfach ein Problem mit „verschluckten“ Kommentaren auf dieser Seite.

    LG
    Michael from Outer Space

  3. Pappelzeisig

    Vielen Dank für die amüsante Besprechung dieser „mäßigen“ TNG-Folge. Ich möchte dieser Episode dennoch einen Award verpassen. Frau Troi und Frau Crusher haben sich den „Jane-Fonda-Award“ redlich erdehnt, äh verdient. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass die beiden Damen das erste (und letzte?) Mal mit Leibesübungen der sportlichen Couleur glänzten.

    Dem Simon möchte ich noch nachträglich zum Geburtstag gratulieren – Alles Gute! Sport- und Küchenunfälle sind ja statistisch sehr hoch im Kurs in unserer Gesellschaft. Man möchte man meinen, dass Simon, wie der TaD-Podcast schon vor Wochen, spätestens jetzt in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

    Live long and prosper!

    1. Pappelzeisig

      Nachtrag: Schade, dass man die Posts nicht nachträglich editieren kann. Ich bitte das zweite „man“ im letzten Satz zu streichen. Das sieht ja nicht aus.

  4. Don

    Moin.

    „Günter Günther“ – solche doppelten Namen haben doch nur Pandabären, dachte ich.
    Ich kannte aber mal eine Frau Frosch, geborene Springer.

    Oh ja, Vincent Price ist großartig!
    https://www.youtube.com/watch?v=tm_AZf5HDX0

    Drei Communiques von Muttern – wie die wohl aussehen? Ob das telepathische Dateien sind (sofern sowas überhaupt möglich ist)?

    Zumindest erfahren wir hier eindeutig, dass die Replikatoren in den Quartieren nicht auch gleichzeitig Nahrungsverteiler sind. Solch eine Zwitterfunktion wäre ja durchaus möglich gewesen.

    Das bajoranische Wurmloch ist ja künstlich geschaffen. Insofern nicht ungewöhnlich, dass es sich von natürlichen unterscheidet.

    Wir lernen im Lauf der Serie ja noch einen weiteren promovierten Ferengi kennen: Dr. Reyga.

    Sind denn gemäß der Ausführungen von Bhavani die Barzaner nicht eigentlich eine Prä-Warp-Zivilisation? Ist dann ein Kontakt mit ihnen nicht ein Verstoß gegen die Hauptdirektive für die Föderationsteilnehmer dieses Treffens?

    Ja, dieser Ral ist schon ziemlich widerlich. Der hat auch sowas Stalkermäßiges an sich!

    Sebastian, Du fandest, Wyatt ist ein Unsympath? Ich war zwar durchaus der Meinung, dass er nicht zu Deanna passt, aber unsympathisch war er doch eigentlich nicht.
    Und Odan ist ja auch nicht per se der böse Liebhaber. Diese Beziehung scheitert ja aus einem anderen Grund.

    V.a. was Geordi da für ein abschätziges Gesicht macht bei der Ankündigung, sich viel mit Data unterhalten zu können. 😄

    Yeah, ich bin auch „Team Herbie“. Dudu konnte ich nie ab!

    Dieses gegenseitige Einölen beim/vorm Sex gab es doch auch bei „Justice“ andauernd. Vielleicht ist das auch wieder so ein Roddenberry-Fetisch?

    Beim Abendessen zwischen Troi und Ral wurde auf Troi ein Weichzeichner gelegt. Das hatte man seit TOS-Zeiten nicht mehr in Star Trek gemacht.

    Ja, die Ethik-Diskussion von Ral ist ein ziemlicher Rohrkrepierer und ich habe seine „Argumtentation“ nie wirklich nachvollziehen können.

    Ach was, der Riker trinkt doch allenfalls Synthehol!

    Riker hat sein Smartphone im Zehn Vorne liegen lassen. Das wär doch jetzt Rals Chance!

    Worf hat den Torpedo mit dem ersten Schuss getroffen! Bemerkenswert, denn sonst sieht man immer, wie er stormtroopermäßig danebenschießt.

    Dass das Ganze Troi geschadet hätte, kann ich nicht sehen. Sie hat sich nunmal Hals über Kopf in jemanden verliebt, sowas soll es ja manchmal geben. Und sie hat von selbst aus dieser letztlich toxischen Beziehung herausgefunden. Daraus konnte sie doch dann eigentlich nur stärker werden!

    Beim Fazit schwanke ich etwas. Einerseits ist die Folge für das Star-Trek-Universum wichtig, weil es hier das erste Mal diese Aufteilung der Galaxis in Quadranten gibt. Andererseits erhält man mit einem Wurmloch und mit dem Delta-Quadranten Ausblicke darauf, worauf spätere Star-Trek-Serien fußen können bzw. werden.
    Doch das wiegt diese insgesamt furchtbare Story nicht auf. Anders als Sebastian hätte ich eine Geschichte ohne Ral, in der es nur um das Feilschen ums Wurmloch gegangen wäre, auch nicht viel ansprechender gefunden.
    Aber auch wie die ganze Geschichte in Szene gesetzt wurde, finde ich schwer misslungen, was bei einem Regisseur wie Robert Sheerer dann doch überrascht!
    Also unterm Strich: (ein eingeölter) Daumen runter!
    Die dritte Staffel ist nach zwei guten Folgen nun wieder auf den mittelmäßigen Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Leider!

    Wenn Ihr nach weiteren Plattformen für TaD fragt: Vielleicht wäre Soundcloud noch was? Ihr habt da zwar nen Account, aber mit fast nichts drin.

    1. Simon

      Hey Don, Soundcloud ist ja ein Hoster – das würde nochmal zusätzlich Kohle kosten, wenn wir unseren ganzen Content da hochschieben würden. Der fällt also raus.

  5. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen!
    Da haben wir’s. Diese Folge ist quasi die Antwort auf euren letzten Frühschoppen: ja, Frauen wollen den Macho, der sagt, wo’s langgeht.
    Dabei wäre das mit nur einem kleinen Kniff schon viel besser gewesen: Deanna entdeckt, dass Ral sie telepathisch manipuliert und faltet ihn ordentlich zusammen. Aber nein, sie muss ihn fragen ob es nicht unethisch wäre, seine Fähigkeiten bei Verhandlungen zu nutzen. Ach Deannalein, warum, denkst du, ist er wohl hier? Und sie sagt das auch brav keinem weiter.
    Und das mit dem Füsse einölen – es ist eben eine Kinderserie. Ja liebe Kinderlein, das machen die Erwachsenen, wenn sie zusammen im Bett sind. Aber, ehrlich gesagt, mehr würde ich auch gar nicht sehen wollen. Selbst das war schon zu viel. Wie soll ich das meinem Kind erklären, wenn es das zu sehen bekommt? Ich will SF und keinen Arztroman!
    Was gab’s noch? Die beteiligten Bieter waren wahrscheinlich Nachbarn der Barzaner. Allzuweit von der eigenen Basis entfernt wäre das wohl auch schwierig, so eine Durchfahrt zu kontrollieren. Mich wundert eher, das die Barzaner nicht einfach übergangen wurden. Mit ihrer Technik hätten sie die anderen Völker kaum daran hindern können.
    Ach ja, die Replikatoren. Was ist denn hier der Unterschied zwischen natürlich und künstlich? Der Captain scheint ja mit seinem Tee immer ganz zufrieden zu sein. Oder darf der Replikator nur kalorienarme und zuckerfreie Lebensmittel ausgeben? Nein, jetzt hab ich’s: Schokolade ist zu schwierig zu replizieren! Deshalb: Rettet die Erde! Sie ist der einzige Planet mit Schokolade!
    Und auch ich möchte den Wyatt in Schutz nehmen. Er war vielleicht ein wenig langweilig, aber nett.
    Wegen der Ferengi würde ich vielleicht sogar noch den Daumen quer geben.
    Und, auch wenn es jetzt schon ein wenig spät dafür ist, gute Besserung, Simon.

    1. Simon

      Vielen Dank! Alles gut! 🙂

    2. Bridge 66

      Es gibt noch Hoffnung, die Erde ist nicht der einzige Planet mit Schokolade. Da ist noch Thalos VII, da wo die Kakaobohnen 400 Jahre lang reifen (The Dauphin/ Die Thronfolgerin, TNG) 😁

  6. Ronnsen RD

    Letztlich entschädigt Eure Besprechung für das Unbehagen, das einen bei Schauen der Folge stetig beschleicht.
    Matt McCoy kann auch nicht wirklich gut diese ernste Rolle spielen, weil er außer seinem Grinsen keinen anderen Gesichtsausdruck glaubhaft rüberbringen kann. Da war er bei „Police Academy“ schon besser aufgehoben.
    Einziger Lichtblick diese Folge ist Riker. Da macht es richtig Spaß, zuzusehen, wie er Ral regelmäßig auflaufen lässt.
    Das und die doch sehr amüsanten Ferengi wiegen den Totalausfallplot „Troy & Ral“ zu einem gewissen Maß auf, so dass ich hier gerade noch den Daumen quer vergeben würde.

    @Simon
    Wenn ich Dir für die nächste Zerrung einem Tipp geben darf: Omega 3 hochdosiert. Wirkt Wunder und in Verbindung mit ner Ibu täglich bist Du den Scheiß nach wenigen Tagen los. Sport frei!

  7. Lisa

    Knutschereien bei TNG sind IMMER unangenehm! Und wenn Romantik dargestellt wird, ist das immer ein bißchen zum Fremdschämen und wegkucken. Ich bin gespant, ob ihr diese These, die noch aus meinen Teenie-Tagen stammt, verifizieren, falsifizieren oder relativieren könnt. Oft liegt die Fremdscham darin, daß die Romanze eine unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung des Plots ist. Das Hals-über-Kopf-Verfallen (und die daraus entstehende gezwungene Leidenschaft) eines Charakters wirkt immer künstlich und wird auch dadurch unglaubwürdig, daß die Beziehung am Ende der Episode wieder zurückgenommen werden muß, damit dann alles wieder „back to normal“ ist (ein letzter Höhepunkt dieses Prinzips war „Meridian“ in der 3. DS9-Staffel). Dieses „Troi-Riker-Dilemma“, an dem ihr euch ja auch regelmäßig stört, wird erst in den höheren Staffeln von DS9 aufgehoben, in denen den Schreibern erlaubt wurde, den Charakteren langlebigere und damit realistischere romantische Beziehungen über mehrere Episoden hinweg zu führen. Die Regel von der Ausnahme sind hier natürlich die OBriens. Aber Keiko und Miles sind in TNG nur Nebencharaktere und zu Beginn von DS9 konnte man mit dieser Ehe nicht besonders viel anfangen, was meiner Meinung auch dazu führte, daß man Keiko aus der Sendung herausschrieb und sie im Folgenden als Charakter nur noch punktuell zu einzelnen Plot-Entwicklungen geführt wurde. Aber darüber werdet ihr ja sicher noch in der Zukunft sprechen.

    Ich mag an dieser super-cheesigen Barzanhandel-Folge, daß sie eine Deanna-Folge ist. Staffel 3 ist der Wendepunkt, was Charakterentwicklungen angeht, denn jetzt bekommen wir diese TNG-typischen Charakter-Episoden, wo sich die A-Handlung um ein Crew-Mitglied dreht und wir mehr über diese Leutchen erfahren, die da auf diesem Raumschiff leben. Ihr seht selbst, daß das noch ein Trial-and-Error war, nicht alles funktioniert bei diesem neuen Schreiben (Geordi!). Im Laufe der Serie werden wir durch diese Charakter-Episoden aber derart viel in diese Charaktere „investieren“, wie es heute genannt wird, daß sie uns richtig ans Herz wachsen, und zwar alle (nicht nur ein strahlendes Triumvirat und vier zweite Geigen *ähem*).

    Ihr habt euch oft gestört an „Captain Obvious“, also wenn Deanna diejenige ist, die unnötigerweise oft das klar ersichtliche ausspricht. Neben der offensichtlichen Funktion, daß sie hier dem Fernsehzuschauer auf die Sprünge helfen soll, möchte ich euch einen Retcon anbieten, der für mich ganz gut funktioniert. Ich schaute kürzlich „Descent/Angriff der Borg“. Deanna, Picard und Geordi treffen auf der Suche nach Data auf Lore und Deanna sagt (ziemlich unnötigerweise): „Das ist nicht Data.“ Hier haben wir also auch noch in Staffel 6/7 „Captain Obvious“ am Start. Bitte denkt nun an die Episode „The Loss/Das kosmische Band“, in der Deanna ihre empathischen Fähigkeiten verliert, was eine Parabel dafür ist, daß sie nun behindert ist, was die Folge wunderbar herausabeitet. Ohne diese Fähigkeiten ist sie nicht sie selbst, ihr fehlt etwas, sie kann etwas nicht, und das ganze Leben ist für sie dadurch schwer. Nun stellt euch einmal vor, wie ein Wesen, das Gefühle und Gedanken lesen oder empfinden kann, sich fühlt, wenn es sich in ein Wesen hinein denken muß, das diese Fähigkeiten nicht besitzt. Das ist eine ganz andere Existenz (genauso, wie es für uns nahezu unmöglich ist, sich eine telepathische Existenz oder eine telepathische Gesellschaft vorzustellen, aber das ist eine andere spannende Diskussion). „The Loss“ entwickelt diese Problemstellung sehr gut. Wie stellen wir, die wir nicht „behindert“ sind uns vor, wie jemand mit Handicap durch sein Leben navigiert? Wie schwer muß es für einen Autisten sein? Wie kann man einem Blinden erklären, wie die Farbe Gelb aussieht? Auch bei „Angriff der Borg“: Geordi kann Data die Emotion Wut nicht erklären, ohne andere Emotionen zu beschreiben.

    Was ich damit sagen will: Ihr wart schon mal auf dem Trichter, daß Deanna an Bord ist, um dem stieseligen Picard auf die Sprünge zu helfen und ihm als Beraterin zur Seite zu stehen und ihn zu unterstützen. Etwas, worüber TNG sich später selbst lustig macht, als Troi mal mit ihrem Spitznamen „Picards Einfühlungsoffzier“ konfrontiert wird. Aber eine Prämisse, die die Serie später weiterführt, als Botschafter Picard nur zusammen mit seiner „Krücke“ Deanna Verhandlungen mit den Romulanern führt („Future Imperfect/Gedächtnisverlust“). Die beiden sind ein Team, Picard ohne Troi wäre nicht der strahlende geschickte Verhandler; etwas, das ihr in Eurer Besprechung von „Ensigns of Command/Die Macht der Pragraphen“ meiner Meinung nach nicht richtig erkant habt. Deanna hat mehr Fähigkeiten als Picard. Hat sie nicht gelernt, daß Menschen diese Fähigkeit nicht haben? Wie muß diese aus ihrer Sicht beschnittene Existenz sein? Sie möchte also den beschränkten Menschen helfen, indem sie ausspricht, was für sie klar ist, wovon sie aber nicht ausgehenen kann, daß es den beschränkten Menschen ebenso offensichtlich ist. Und da habt ihr es … ta-daaa! …. meinen Retcon für Euer Problem.

    Bitte hackt nicht zu sehr auf Deanna und Beverly herum, sie bedeuten mir viel. Natürlich sind sie oft nicht gut geschrieben, das weiß ich. Mir liegen sie aber sehr am Herzen, denn sie machen viel von dem aus, was ich an TNG schon von Anfang an geliebt habe: Hier in dieser utopischen Zukunft arbeiten Menschen zusammen ohne sich daran zu stören, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Alle sind hochqualifizierte Experten, die man in jede Situation schmeissen kann, immer war klar: zusammen finden sie eine Lösung! Das ist das, was TNG ausmacht: individuelles Können und Teamwork. Und für das weibliche Bühnenfach war das eine ungeheure Entwicklung! Denkt mal an die „Golden Girls“. Ich liebe die „Golden Girls“ heiß und innig, aber das waren die damals vorgesehenen weiblichen Bühnenfächer: Die Naive (Rose), der Vamp/Femme fatale (Blanche), die spröde Intellektuelle (Dorothy) und die komische Alte (Sophia). Denkt mal nach und vergleicht mit den traditionellen Serien und Filmen: fallen Euch Beispiele ein für andere weibliche Rollen? Wo ist die Frau als Abenteurer/Eroberer, als Erforscher, als Wissenschaftler, als Held, als Comic Relief, als Nerd? Das waren männliche Rollen. TNG hat sich immer bemüht, die weiblichen Rollen nicht auf eine Eigenschaft zu reduzieren. Hier ist die 3. Staffel ein Wendepunkt im ganzen Schreiben, denn alle Charaktere, männliche und weibliche, bekommen mehr Tiefe. Darum ist diese Staffel und diese Serie so gut, darum lieben wir sie so sehr. Und darum lieben wir auch DS9 so sehr, wo dieses Schreiben noch perfektioniert wird. Was für ein Quantensprung im Vergleich zu TOS, wo Frauen im Minirock den Männern den Kaffee gebracht haben und ansonsten still ertragen mussten, für die männlichen Bedürfnisse bereitzustehen! Könnt ihr Euch Ro Laren oder Jadzia Dax in dieser Rolle vorstellen? Wie schöner wird doch die (imaginierte) Welt, wenn alle Menschen sich auf Augenhöhe befinden und keiner dazu verdammt ist, still und unterwürfig und ohne eigene Meinung im Hintergrund stehen zu müssen!

    Keep up the good work und verbreitet weierhin die teure Botschaft, es ist ein Fest, Euch Woche für Woche hören zu dürfen!

  8. Michael

    Der Folge gebe ich den Daumen nach oben. Klassisches Gaunerstück am Verhandlungstisch um was Wertloses. Was will mehr. Das ist gut.

  9. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    Ja, die Episode ist ein Rewatch-Stopper. Aber auch wenn schon wieder eine ganze Zeit vergangen ist, möchte ich doch noch mal einen Kommentar hinterlassen.

    Ich fand Rals Benehmen auch ziemlich ekelhaft und kann nicht verstehen, wie Deanna so auf ihn hereinfallen konnte. Ich habe versucht es mir damit zu erklären, daß er sie irgendwie mit seinen betazoidischen Fähigkeiten becirct, um sie abzulenken, damit sie ihm bei seinen Geschäften nicht in die Quere kommt. Aber das funktioniert nicht so richtig, denn er ist ja nur ein Viertel Betazoid, während Deanna halbe Betazoidin ist. Sie müßte eigentlich die Nachtigall trapsen hören und sich dagegen wehren können.
    Mein größtes Problem mit Ral sind die Augen. Sie sind sehr blaß und wirken kalt und stechend. Riker hat auch graue Augen, aber sie sind dunkler und insgesamt wirkt seine Art wärmer und freundlicher, besonders mit dem Bart.
    Im deutschen kommt hinzu, daß Ral von Till Hagen synchronisiert wird, dessen leicht ironischer Unterton nicht so recht passen will. Hagen ist bekannt als Stammsprecher von Kevin Spacey und Clark Gregg/Agent Coulson aus den Marvel-Filmen bzw. „Agents of SHIELD“.

    Noch ein Wort zum Replikator (der im deutschen als Nahrungsverteiler bezeichnet wird). Als Deanna auf ihrem „echten“ Eis besteht, sagt der Computer :“Ihre Anfrage entspricht nicht den derzeitigen Richtlinien. Bitte sagen Sie, wenn Sie das dafür spezifizierte Programm übergehen möchten…“ Für mich sieht es so aus, als ob es nicht gänzlich unmöglich ist, etwas passendes zu bekommen.
    Und dann der Champagner. Korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber wenn ich Barkeeper oder Sommelière wäre, würde ich Schreikrämpfe kriegen. Jedes Getränk wird in einem eigens dafür kreierten Gefäß serviert, damit die Aromen besser zur Geltung kommen. Fachleute streiten sich darüber, ob man Champagner aus schlanken Flöten oder weiten Schalen trinkt (ich persönlich ziehe die Schale vor), aber man serviert ihn nicht in diesen klobigen Cocktailgläsern!

    So, genug aufgeregt.
    LL&P
    Eure Bridge

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