#115: Haven (TNG 1.10)

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30. November 1987:
Love Boat: The Next Generation! Deannas Versprochener Wyatt kommt an Bord und sie findet sich hin und her gerissen zwischen betazoidischem Traditionalismus und Bill. Doch nicht nur das: Majel Barrett Roddenberry schlüpft in ihre mittlerweile vierte und wohl schillerndste Trek-Rolle. Dankbarkeitsgong!

In Deutschland: Video-Fassung veröffentlicht auf Der Zeitsprung im Februar 1989; Die Frau seiner Träume (TV-Fassung), ausgestrahlt am 16. November 1990.

21 Gedanken zu “#115: Haven (TNG 1.10)

  1. Tja, der arme Riker hat es ja mal richtig auf die Zwöf bekommen. In der Videothek Fassung hieß es sogar: “ Ach, Sie sind der, der unbedingt Captain werden will.“ BOING !
    Schade das nach dieser Folge wieder alles beim Alten war. Riker hat ja gespürt wie er eigentlich empfindet und hätte nicht bis Star Trek – Der Aufstand warten müssen bis er sich nochmal an Troi wagt.
    Übrigens muss ich jetzt wieder eine Woche warten. Ich glaube Ihr kommt um Trek am Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag nicht mehr rum. 🙂

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  2. Hallo allerseits,

    Spielt Riker tatsächlich Saxophon? Ich denke, er spielt Posaune und Klavier! 😉 Wir lernen in sieben Staffeln TNG sogar sechs Mitglieder von Worfs Familie kennen:
    – seine Adoptiveltern Sergey und Helena Rozhenko
    – seine Adoptivbrüder Nikolai Rozhenko und Jeremy Aster
    – seinen leiblichen Bruder Kurn
    – seinen leiblichen Sohn Alexander

    Ich bin kein Fan von Lwaxana Troi, aber in dieser Folge hat sie mich positiv überrascht. Lwaxana hat die Folge auch für mich deutlich aufgewertet. Die Story ist ja schon hanebüchen, von den schlimmen Dialogen ganz zu schweigen. Es ist keine gute Folge, trotzdem wurde ich gut unterhalten. Bei „Hide & Q“ bin ich fast eingeschlafen, weil es so langweilig war und immer wieder dasselbe gesagt wurde, ohne dass die Handlung vorankam. Hier gab es wenigstens ein paar lustige Szenen und Lwaxana hat als Charakter funktioniert. Daumen quer.

    MfG

    Michael from Outer Space

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  3. Arrrgggh! Ich habe gerade die Auflösung des Rätsels gehört. Natürlich habe ich mich auf den Inhalt konzentriert und die Grammatik vergessen. Auch von mir herzlichen Glückwunsch dem Gewinner. 💐😁

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  4. Hallo, Jungs,

    Ich muß gestehen, dass mir diese Folge innerhalb der ersten TNG-Staffel mit am besten gefallen hat, was allerdings nicht viel heißen will, wenn man sich die anderen so anguckt. Obwohl sie schon etwas albern ist, konnte man doch wenigstens mal lachen. Immerhin enthält sie einige der besten Sprüche, allein schon, wenn Lwaxana mit großem Pathos ihre Titel aufzählt, wenn Data sie bittet, ihr „kleines Gezänk“ mit Victoria fortzusetzen oder Mr. Homn am Schluß völlig überraschend mit Grabesstimme spricht:“Ich danke für die geistigen Getränke.“ Herrlich!

    Die ganze Situation war natürlich von vornherein absurd. Es war klar, dass aus der Hochzeit nichts wird, da Deanna ja immer noch ein Hauptcharakter der Serie war und ist. Niemand hat ernsthaft damit gerechnet, dass so früh schon eine Haupfigur rausgeschrieben wird. Über die Widersprüche in der Motivation hatte ich mir damals keine Gedanken gemacht, aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, könnte ich mir in etwa vorstellen, wie es abgelaufen sein könnte:
    Als die Kinder klein waren, haben die Väter in ihrem verständlichen Stolz (vielleicht sogar im Suff) beschlossen, es wäre doch eine feine Sache, wenn sie später mal heiraten würden. Vielleicht haben sie mehr oder weniger im Scherz diese offizielle Vereinbarung getroffen. Nach Vater Trois Tod und im Laufe der Jahre geriet sie dann in Vergessenheit, doch als Wyatt immer öfter von dieser Frau träumte, von der er dachte, es sei Deanna, ging er zu seinen Eltern und meinte, jetzt wird geheiratet. Vielleicht versprach sich Steven von der Verbindung mit betazoidischer Prominenz politische oder wirtschaftliche Vorteile und Victoria sonnte sich im Abglanz des alten Adels, keiner von ihnen dachte allerdings an die damit verbundenen Rituale. So hielten sie es zunächst für eine gute Idee. Wie klingt das für euch? Plausibel?
    Ja, ich fand Lwaxana zunächst auch ein wenig nervig und „drübber“, wie ihr immer so schön sagt, aber ein kleines bisschen habe ich auch meine eigene Mutter darin erkannt. Pssst, das bleibt natürlich unter uns, nicht wahr? 😉

    LL&P
    Eure Bridge

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    • Hallo Bridge!
      Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Millers – möglicherweise nach deiner Theorie von der Vereinbarung im Suff – versucht haben, aus dieser Vereinbarung Kapital zu schlagen. Ich vermute, Mutter Troi ist eine einflussreiche Person und es wäre zumindest ein gesellschaftlicher Vorteil, in ihre Familie einzuheiraten. Und nun wollten die Millers sie mit dem Hinweis auf die betazoidische Tradition zwingen, sich an die alte Vereinbarung zu halten. Natürlich ohne ihren Sohn zu fragen.
      Die Szene zwischen Deanna und Wyatt kann ich auch ganz gut verstehen. Beide haben Angst, die Gefühle des jeweils anderen zu verletzen. Deshalb sagt keiner ganz offen „Ach, eigentlich liebe ich dich gar nicht und will dich auch gar nicht heiraten.“ – das wäre wohl noch unrealistischer (ausserdem wäre die Folge da schon zu Ende).
      Lwaxana könnte vielleicht die Wahrheit über die jeweiligen Gefühle kennen, aber wenn, dann sagt sie es nicht.
      Aber da ist ja noch ihre unverblümte Ehrlichkeit. Ich bin sicher, das wurde irgendwo erwähnt, dass Betazoiden nicht lügen (oder nicht gewöhnt sind zu lügen), weil in ihrer Gesellschaft sowieso alle gegenseitig Gedanken lesen, man also nichts verbergen kann. Und das wäre doch noch ein echtes SF-Element in dieser Love Boat – Folge.

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      • Hm, für mich spricht dagegen, dass die Millers mittlerweile auf der Erde leben oder welchen Einfluss würden sie auf Betazed haben wollen? Gut, das weiß man nicht…

        Ein finanzielles Motiv kann man ja offenbar in dieser Zeit, zumindest auf der Erde nicht haben. Das scheint auch sonst kein Thema zu sein, lassen sie Deanna am Ende doch explizit die Mitgift, die mir sehr üppig aussah. Oder was sind die Edelsteine etc. zu dieser Zeit „wert“?… Hm, auf Betazed oder für Pläne sonstwo könnte alles einen finanziellen Wert haben. Das war mMn aber kein Heiratsmotiv.

        Ich wüsste gerade nicht, dass es hieße sie würden nicht lügen, sondern nur dass Menschen nicht immer sagen was sie denken. Ich nehme an, dass ein Betazoid keinen Unterschied zwischen denken und reden macht, denn in ihrer Kommunikation ergibt sich untereinander kein Unterschied. Wobei ich da mit Sebastian gehe, dass Lwaxana wohl oft gerne stichelt und scherzt. Gerade bei Menschen geht das durch unsere „Beschränktheit“ ja sehr gut. Das wird sie nicht als Lügen einstufen, sehe ich auch nicht so.
        Ich fand es immer erstaunlich, dass Betazoiden überhaupt lautsprachlich reden (können). Bei Riva in der 2. Staffel (2×5 Loud As A Whisper) ist dies aufgrund seiner vor langer Zeit entwickelten Kommunikationssymbiose mit einem Chor gar nicht möglich sich lautsprachlich zu äußern und das erscheint mir von der Natur eher logisch. Aber gut „unnützes“ wird auch von der Natur vorbehalten – ich sage mal Blinddarm.

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        • An Anfang habe ich mich auch gefragt, warum Betazoiden überhaupt lautlich kommunizieren, aber soweit ich das verstanden habe, findet die telepathische Kommunikation immer nur zwischen zwei Individuen statt. Will dedr Sprecher gleichzeitig mehrere Personen ansprechen, muss er es lautlich tun.

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  5. „Gong!“

    Für römische Dekadenz reichen die harfespielenden Damen aber nicht aus. Dazu müssten dann schon noch in Auerochsfett gebratene Schweinskaldaunen serviert werden. Mit Honig!

    Nervig finde ich Lwaxana durchaus. Aber es entwickelt sich bei mir nie zu einer regelrechten Abneigung ihr gegenüber.

    Die „erste Gewählte“ von Haven wird in der deutschen Synchro übrigens als „Elektorine“ bezeichnet, schön deutsch ausgesprochen. Klingt in meinen Ohren eher wie eine Zitrusfrucht als wie ein politischer Rang.

    „Steht halt auch in meinen Notizen – die ‚Wyatts‘.“ 😂

    Vielleicht konnte Arianna ja nicht so gut zeichnen wie Wyatt?

    Echt? In welcher Folge hat Captain Janeway denn sowas gesagt?
    Ich kann mich zwar erinnern, dass sie in dieser „Krenim“-Doppelfolge ziemlich hartherzig wurde und krasse Sprüche rausholte, aber da war das ja durchaus plottechnisch begründet. Und dann nochmal in der „Equinox“-Folge, in der sie ein paar derer Crewmitglieder diesen nukleogenen Lebensformen überlassen will, was Chakotay verhindert. (Hier war der Grund für Janeways Verhalten nicht ganz so gut herausgearbeitet.)
    Naja gut, und gegen die Borg ist ihr ab einem bestimmten Zeitpunkt offenbar alles egal.

    Richard „Straight Outta“ Compton

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    • Nabend Don,

      die Voyager-Episode mit der „starken“ Aussage war „Waking Moments“ (Wache Momente). Ja, okay, sie war übermüdet, aber trotzdem. Das war Picard in „Night Terrors“ auch – und da hat er keinen solchen Larry gemacht.

      Bis nächsten Dienstag,
      Wyatt

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  6. Ach ihr Lieben, das ist die Folge, die ich von meinen TNG-Karussell-Kassetten wohl am häufigsten gehört habe (neben der ersten Hälfte des Piloten, die zweite Hälfte fehlte mir viele Jahre… hach, was waren das Zeiten!). Diese Synchro spielt neben so mancher vielleicht auf ewig in meinem Kopf, ich hoffe es. 😁
    Heute habe ich sie tatsächlich erstmals im Original gesehen – ich weiß, bin auch baff. Auch über den Inhalt. Es fängt schon damit an, dass ich immer dämlich fand, wie Picard am Anfang ins Logbuch einträgt, dass sie sich auf Haven ausruhen, all die Dinge tun wollen, wovor er sich so fürchtet. 🤨 Abgesehen von diesen neuen Texteinblicken mit dem O-Ton – am Ende ist der Urlaub wohl gestrichen. Haven scheint derzeit nicht muckelig.

    Ich bin einfach bei Troi, sie ist vermutlich mein emotionales Bindeglied auf die Enterprise, da konnte und kann ich Troi-Folgen nur gebannt verfolgen und etwas mehr über Riker und sie zu erfahren hat mir schon immer sehr gefallen. Ja es fällt mir schwer etwas Abstand von meinem kindlichen Wohlwollen zu nehmen. Unterm Strich mag ich diese Folge einfach.
    Ihr findet sie versetzt Riker auf dem Holodeck einen verbalen Schlag? Ehrlich, Männer, sie sind ewig nicht zusammen. Wie kann er jetzt mit Vorwürfen und Ansprüchen kommen? Er hat sie verlassen und selbst wenn es umgekehrt wäre, soll sie auf ewig alleine sein, nur damit er das Gefühl hat, sie sich Warmhalten zu können? Auch das ist so gar nicht „24. Jhd.“, oder? 😉 OK, wir sollen ja bei den beiden bei der Stange gehalten werden und in ’ner Serie machen sich Singles besser, aber ihr hier quasi Vorhaltungen zu machen… ehrlich?

    Lwaxana-Menschen kenne ich auch seit jeher – nervig? Ja, aber da muss man durch, solche Leute bereichern ja auch. 😉
    Und keiner von denen hatte je einen Gottesanbeter-Efeu dabei. Ich fragte mich, wo ist das Tierchen denn sonst? Bei all den Klamotten und Brimborium in dem schweren Koffer?

    Für mich war der Grund für das Einfordern der Hochzeit immer, dass Wyatt fühlt, dass sich so alles fügen wird, wie Bridge auch sagte. Er glaubt ja, Deanna wäre die, die er immer sah. Er meint den nächsten Schritt im Leben bzw. wie er sagt, seine Bestimmung finden zu können, wenn er Deanna heiratet. Die Reise wäre wohl zu aufwendig für ’nen Kaffee gewesen und ein Videoanruf zu simpel. Er ist sich einfach sicher und deswegen sucht er zuvor auch kein Bild von Deanna raus.
    Sie meint an der Tradition festhalten zu müssen, ich bin allerdings überrascht, wie getroffen sie anfangs wirkt, das war mir nicht mehr präsent. Aus heutiger und menschlich mitteleuropäischer Sicht ist es krass, dass sie ihn geheiratet hätte. Auch dass es so klar war, dass sie das Schiff verlässt. Mir scheint das IHR Wunsch zu sein, vielleicht gerade in Hinblick auf Riker, ich glaube sie will Abstand für sie beide.

    Das Drehbuch zeigt uns Traditionen und Kulturen und ich finde es nicht verwunderlich, dass sie sich gerade bei den Millers mischen. Sie haben offenbar sehr lange auf Betazed gelebt und so etwas ist nicht logisch, sondern sitzt einfach tief, macht uns aus. Was dem Einen einfach herausgegriffen… seine Geburtstagsfeier oder Trauergebet, ist womöglich des Anderen Einhalten des Versprechungsschwurs oder der Polterabend. Mancher schimpft es an bestimmter Stelle „Kulturelle Aneignung“, wenn sich eigenes in Anlehnung Anderem erweitert oder ändert, aber das finde ich gerade in Zeiten von Inklusion viel zu kurz und exklusiv gedacht. Wo wären wir kulturell sonst heute alle?

    Ja, als Deanna die Tradition schluckend annimmt, da kann man glauben bei Jane Austen gelandet zu sein – wobei gerade bei ihr hätte die Braut, wenn ein Hauptcharakter, womöglich interveniert. (Man prüfe also immer, ob man Hauptdarsteller im eigenen Leben ist. 😉 ) Früher hab ich die Handlung da nicht sehr hinterfragt, als Kinder vertrauten wir ja auch mehr oder minder, dass Entscheidungen und Ansagen von Erwachsenen/Eltern richtig sind. Heute können wir wiederum auch nur aus heutiger Sicht schauen, wer weiß, wo wir oder die Betazoiden im 24.Jdh. stehen. 😉 – Es wird uns hier erstmals etwas von Betazed vermittelt, das soll halt auch fremd anmuten. Mir gefällt dieser Ausflug gut, auch ein Grundstein für so vieles…

    Picard hält sich aus den Entscheidungen und der anderen Kultur raus. Und nach dem Mythos, dass Kapitäne auf hoher See trauen dürften, ist die unwahre Tradition dem Weltall auch recht und billig. Picard macht hier den Kirk (Spock unter Verdacht/ Balance of Terror) und traut… nicht. 😉

    Der Wirsing beim Stehempfang schien mir Teil eines Gestecks zu sein. Die Häppchen und was es später so gab, sah schon appetitlich aus, eine schöne Weiterentwicklung von bunten TOS-Würfeln und bunten obstigen(?) Gebilden während des Empfangs auf der Reise nach Babel.

    Troi erzählt es auf der Brücke übrigens, dass die Frau auf dem Bildschirm (Ariana), die Frau von Wyatts Zeichnungen ist.

    Und einen Redeschwall später, danke ich für eure Folge, sie war nicht durcheinander, hat keinen Hitzeschaden erlitten, wie immer ganz wunderbar! 😀✌🏻

    Herzliche Grüße in die Runde
    TaoTao

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    • Hey TT,

      Du hast völlig recht, nach all der Zeit und dem womöglichen Hingehalte durch Bill stehen Deanna ihre Worte auf dem Holodeck absolut zu. Keine Frage.

      Vielleicht hätte ich es so formulieren sollen, wie ich es tatsächlich empfinde: Bill hat anscheinend noch einen Funken Hoffnung, dass irgendwann die Sterne günstig stehen und es sich nochmal ergeben kann. Deanna darf und muss diesen Funken natürlich löschen, wenn ihr danach ist, aber ein wenig tut mir Bill in dem Moment trotzdem leid. Denn ein blödes Gefühl macht das allemal.

      Bis nächsten Dienstag,
      Sebastian

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      • Hi Sebastian,

        ja, mir tut es in dem Moment auch leid – für beide. In dieser Situation wird klar, dass all das in die Zukunft Verschieben eben auch darauf hinlaufen kann, dass es irgendwann zu spät ist. Es lag in der Vergangenheit ja nicht an ihr! Das darf man hier nicht vergessen, denke ich. 😉

        Wenn er jetzt aus dieser Folge nichts lernt, geschieht es ihm ehrlich aber recht, wenn sie eines Tages geht! – OK 😉 Wir wissen, dass dies nicht passiert, aber aus diesem Moment heraus, kann man den Mann wirklich nur schütteln! Ze, ze, ze…
        ER hatte sich gegen die Beziehung entschieden. Dieses Absolute, das er sich gegen sie, für seine Karriere entschied, habe ich noch nie verstanden. Glaubt er alleine besser zu sein, besser im Amt zu funktionieren? Dann sind diese Vorwürfe hier wieder so was von mies. Aber da sind wir wohl wieder bei der Star Trek-Captain-„einsamer Wolf“-Theorie, die wir auch anderweitig sehen. Womöglich doch nur Schutz für sie und ihn, dass es einem von beiden mal nicht so ergeht wie später Sisko? Ganz ehrlich, beide Seiten wissen doch worauf sie sich einlassen und dann ist alle Zeit, die man hat das Wertvollste und Wenn und Aber sollten sowas von egal sein.
        Ich finde ja, er sollte mit dem Thema mal zum Schiffs-Counselor gehen. 😉

        VG
        TaoTao \V/

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  7. Tach zusammen!

    Es steht zwar schon das eine oder andere Mal hier, aber ich möchte mich dem trotzdem noch einmal anschließen und es bekräftigen: Ich finde die Motivation, auf diese arrangierte Heirat zu bestehen, aus der Sicht der Millers, insbesondere Wyatts, nachvollziehbar. Wyatt sieht „schon immer“ eine Frau in seinen träumen, von der er überzeugt ist es sei Deanna, die er einst ehelichen wird und er ist augenscheinlich in diese Vision verliebt. Gerade wegen der Bestürzung, die man Wyatt beim ersten Aufeinandertreffen mit Deanna ansieht, dass sie nicht die Frau aus seinen Träumen ist, bin ich immer davon ausgegangen, dass es nicht die Eltern waren, die auf die Einlösung des Versprechens drängen, sondern Wyatt selbst.

    Für mich war es deutlich schwieriger nachzuvollziehen, dass die beiden immer noch an der Heirat festhalten, als sich heraus gestellt hat, dass Deanna nicht die Frau aus Wyatts Träumen ist. Das kann ich mir nur so erklären, dass Deanna die Traditionen ihres Volkes sehr ernst nimmt und Wyatt Rücksicht darauf nimmt, nach dem Motto „versprochen ist versprochen“.

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    • Entschuldigung, dass ich das hier noch einmal aufgreife, aber wenn Wyatt so in seine „Vision“ verliebt ist und dann feststellt, dass Deanna es nicht ist – müsste er da nicht erst recht einen Rückzieher machen, etwa: „Nein, du bist die Falsche!“?

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      • Ich denke, er hält nun die Blondine seiner Träume für genau das – einen Traum. Jetzt einmal heiratswillig angereist, Versprechungen gemacht, Mitgift überreicht, ist er zu ehrenwert, als dass er sie stehen lässt. Er bezog sich ja auch auf die frühere Verbindung, an der hat sich nichts geändert! Und sie kommen auch für mich in der Szene auf dem Holodeck glaubhaft überein, dass sie sich ernsthaft für einander entscheiden, ehrlich ein gemeinsames Leben anstreben wollen. Die Millers schienen mir lange auf Betazed gelebt zu haben, es wäre durchaus verständlich, wenn Wyatt die Traditionen der Welt, auf der er groß wurde, womöglich heute noch lebt, sehr achtet.

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  8. Wer wie ich noch einen zweiten Rewatch macht, nämlich Babylon 5, und dazu den tollen Podcast „Der Graue Rat“ hört, der hat schon Erfahrungen mit dem Regisseur Richard Compton gemacht.
    Das waren laut Podcast nicht die besten Folgen, und hier hat er dieser Regel dann auch entsprochen. Auch wenn hier wohl eher das Drehbuch Schuld hatte.

    Trotzdem: Data und Lwaxana retten die Folge.

    Und dann Robert Knepper als Gaststar, in jungen Jahren und mit Fönfrisur. Den kennt man ja aus vielen Serien, z.B. Heroes.
    Es kommen ja noch viele Gesichter, die später bekannt wurden.
    Ich freue mich auf Ashley Judd, Famke Janssen, The Rock….

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  9. Hallo nochmal!
    Habe endlich (!) Eure Sendung ganz hören können, ohne wegzunicken (passiert halt, wenn man nur spätabends und nachts Zeit hat).
    Daumen quer, fast nach unten? Nicht euer Ernst! Okay, es ist laaaange her, dass ich die Episode gesehen habe. Aber ich erinnere mich, dass ich die mochte. Sie war nett, witzig, positiv, romantisch – und als SF-Motiv kann man die Telepathie, die sich durch die ganze Folge zieht, doch gelten lassen? Und das Tarellianer- Schiff fand ich echt schick, wie mit einer Seifenblase darin.
    Die meisten eurer Logikprobleme kann ich auch nicht nachvollziehen. Warum ist man bei einer Betazoidischen Hochzeit nackt? Natürlich, wegen der traditionellen Ehrlichkeit, man hat nichts zu verbergen. Warum besteht Lwaxana jetzt auf einmal auf der Tradition? Nun, zuerst waren es die Millers – ob sie sich davon einen Vorteil versprachen oder aus einem anderen Grund. Dann wäre Lwaxanas Standpunkt vielleicht: Okay, wenn sie unbedingt wollen – dann aber mit allen Konsequenzen, die die Tradition so bietet. Ätsch Bätsch!
    Und beim Wyatt hatte ich schon den Eindruck, dass er eher den Plänen von jemand anderem folgte. Wagte er vielleicht nur nicht, seinen Eltern zu widersprechen? Und keiner von beiden traute sich, einfach „Nein“ zu sagen. Soll öfter vorkommen.
    Nee, hier geht mein Daumen nach oben. Nennt mich altmodisch, aber in Zeiten von JJ Trek und STD wünsche ich mir so was zurück. Wäre aber wohl nicht mehrheitsfähig.
    Ach ja, warum Wyatt nicht einfach auf Spacebook nachgeschaut hat – als die Folge entstand, gab’s so was, glaube ich, noch nicht. Oder in der Föderation gibt es einfach zu viele Accounts, so dass die Suche zu mühsam gewesen wäre.

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