#77: The Savage Curtain (TOS 3.22)

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7. März 1969:
Wenn sich das Suicide Squad dem A(be)-Team entgegenstellt, dann kann das nur eines heißen: Wir feiern den Royal Rumble im Star-Trek-Universum! Vielleicht ist es aber doch nur eine Runde Räuber und Gendarm? Entscheidet selbst und lernt etwas über den Krieg. Oder auch nicht.

In Deutschland: Seit es Menschen gibt, ausgestrahlt am 25. November 1972.

8 Gedanken zu “#77: The Savage Curtain (TOS 3.22)

  1. In dieser Sendung erwähnten wir…

    Den Kriegsverbrecher Josef Mengele
    https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Mengele

    Das Antihelden-Team Suicide Squad
    https://de.wikipedia.org/wiki/Suicide_Squad

    Die TV-Serie „Ein Colt für alle Fälle“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Colt_f%C3%BCr_alle_F%C3%A4lle

    Den Film „Der Pate“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Pate_(Film)

    Stimmenimitator Jörg Knör
    https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Kn%C3%B6r

    Die Schlacht um Minas Tirith
    https://en.wikipedia.org/wiki/Minas_Tirith

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  2. Ja, wir gehen dem Ende entgegen. Ich bin auch etwas bedröppelt, aber da mich die 3. Staffel in ihrem Laufe etwas traurig macht und ich schon seit ein paar Folgen nicht wirklich erwarte, dass es sich noch groß anders anfühlen wird, freue ich mich auch auf die Aussicht alle (außer den eingesparten Chekov – Schattenseiten von Doohans Talent?) wieder zu hören.

    In meinen Augen wurden die „Bösen“ in dieser Folge aus dem Blickwinkel der Besatzung und oder der Computerdaten erschaffen, also anhand des Scans zu Anfang. Es geht glaube nicht darum, dass die vier erschaffenen Gegner wirklich als nur „böse“ und die beiden Kirk und Spock zur Seite gestellten, „Guten“ nur als „gut“ zu betrachten sind. So als ob es keine Graustufen gäbe. Ich denke es geht hier darum die beiden „Testobjekte“ Kirk und Spock in das Gefühl eines Kampfs, sie – „gut“, mit für sich selbst nachvollziehbarem Motiv, gegen das für sie personifizierte „Böse“ antreten zu lassen. Und das mit je einem „Vorbild“, geschaffen auch anhand ihrer Vorstellung, an ihrer Seite. Ach je, versteht man das?
    Daher halte ich die Klingonen und Kahless später in Star Trek auch gar nicht für so „geretconned“. Kahless (der hier vom Stuntdouble Jeffrey Hunters gespielt wird) wird so dargestellt, wie er in der Datenbank der Enterprise und oder in den Köpfen der Crew zu finden war. Das erklärt für mich auch seine Optik mit flacher Stirn. In den Augen Kirks, ist er vermutlich der „Böse“, als man ihn hier zeigt. Kurz gesagt, ich denke sie haben sich sowohl ihre Gegner, als auch Helfer „selbst designed“.

    Die Kampfszenen fand ich auch albern und wie sie sich dann mit Stöcken und Steinen bewerfen… uff. Auch von Spock und ggf. Surak hatte ich mehr… hm, Präzisität (?) erwartet. Hat er nicht immer mehr Kraft und wo war sein Nackengriff? Yarnek war offenbar auch nicht angetan und beendete es früher als zu hoffen war, danke.

    Übrigens – ihr wart Howie, ich war als einziges Mädchen bei den Schulhof-Ghostbusters natürlich… – aber eine coole Janine und ich hatte Slimer im Griff. 😉

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  3. Was dieser Folge fehlte war Hitler. So ein richtig schön überzogener Christoph-Maria-Herbst-Hitler. Die Folge wäre kein Stück besser geworden, aber amüsanter.

    Interessant auch, dass das „Vulcan Hello“ aus dem Disco-Piloten genau das Gegenteil von Suraks Philosophie ist.

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  4. Hallo, Jungs,

    So, jetzt bin ich wieder auf dem Laufenden.

    Der Titel der heutigen Folge ist mir auch ein wenig rätselhaft. Den „Savage Curtain“ habe ich immer als den dünnen Mantel der Zivilisation gesehen, der die wahre gewalttätige Natur des Menschen nur unzureichend verhüllt. Aber wenn das die Idee der Autoren ist, dann wurde sie schlecht umgesetzt.
    Bei der Suche nach dem deutschen Titel bin ich auf ein Zitat von Friedrich Nietzsche gestoßen: „Seit es Menschen gibt, hat der Mensch sich zu wenig gefreut. Lernen wir besser uns zu freuen, so verlernen wir am besten, anderen wehzutun oder uns Wehes auszudenken.“ Irgendwie bezweifle ich aber, daß das von den Synchronautoren so beabsichtigt war.

    Dafür haben sie Scottys Fauxpas mit den 300 Jahren ausgebügelt. Im Deutschen sagt er an der betreffenden Stelle:“ Er ist 1865 gestorben auf einem Planeten, der hunderte von Lichtjahren entfernt ist.“
    Und Kirk pflaumt den Excalbianer an: „Mein lieber Mr. Feuerstein, die Show geht ohne uns über die Bühne.“

    Beim Empfang Lincolns auf der Enterprise kam mir etwas seltsam vor: Die „Ehrenwachen“ hielten ihre Phaser auf den hohen Gast gerichtet. Seit wann gehört sowas zum Protokoll bei einem Präsidentenempfang?!

    Ein Kommentar auf Imdb hat auf einen interessanten Umstand hingewiesen: Es ist total unglaubwürdig, dass sich die vier „Bösen“ so verbündet haben. Normalerweise wären sie sich gegenseitig an die Gurgel gegangen, weil jeder der Anführer sein wollte. Warum hätten sich Krieger wie Kahless oder Dschingis Khan ausgerechnet einem Schleimer wie Green unterordnen sollen?

    Zum Thema „Verletzende Worte“ habt ihr interessante Dinge gesagt. Zufällig habe ich heute einen Bericht über eine Aufführung im Rahmen eines Theaterfestivals gesehen. Unter dem Titel „Chor des Hasses“ haben vier Schauspieler Facebook-Kommentare vorgelesen, die von Politikern zur Verfügung gestellt wurden. Es war „erschreckend und abstoßend“ wie der Umgangston im Netz verroht ist. Der Beitrag ist auf http://www.ndr.de/kultur/chor-des-hasses zu finden.
    Umso mehr schließe ich mich dem Lob an meine Mit-Hörer und – Kommentatoren an, das ihr in der letzten Woche ausgesprochen habt. Ich hoffe, dass es auch in Zukunft so friedlich bleibt. Vielen Dank.

    LL&P
    Eure Bridge

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  5. Genau, Bridge, so habe ich den Titel auch verstanden. Die dünne Schicht, die unsere Zivilisiertheit (wenn es dieses Wort gibt) von der Barbarei trennt. Wie heißt es so schön: Die Revolution ist immer nur zwei warme Mahlzeiten, bzw. deren Ausbleiben, entfernt.

    Der Colonel Green ist meiner Meinung nach der Stellvertreter für Hitler. Den größten Verbrecher der Neuzeit auftauchen zu lassen, haben sich die Autoren dann (glücklicherweise) doch nicht getraut. So musste eine fiktive Figur her.

    Mich hat am meisten beeindruckt, wie schnell sich die Crew der Enterprise umzieht. 12 Minuten bis zum Beamen, und Scotty muss sich noch in seinen Kilt werfen. Naja, die Beine mussten ja nicht rasiert werden.

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  6. Hallo. Das ist mein erster Kommentar hier. Ich höre mir die Folgen schon seit längerem regelmäßig an. Und mir gefällt der Podcast gut. Die aktuelle Folge kommt mir aber zu schlecht weg. Da würde viel Geschaffen, von dem Star Trek noch lange zehren konnte. Insbesondere Surak gefällt mir sehr gut. Und die Figur des Kahless ist doch eine Klasse Idee. Also auch wenn nicht alle Kampfszenen Gold wert sind, ist es doch eine gute Folge.

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  7. Hallo, ich bin’s wieder: der „andere“ Michael! 🙂

    Zuerst mal möchte ich euch beiden, Simon und Sebastian, ein herzliches Dankeschön für die netten Worte in der letzten Sendung aussprechen! Das gibt mir wirklich viel.

    Ich finde „The Savage Curtain“ auch schwach. Schon als Lincoln auftauchte, hatte ich böse Vorahnungen. Für mich ist es ein misslungener Aufguss alter Plots, die schon in früheren Folgen zu sehen waren. Die Botschaft, falls man das überhaupt so nennen kann, ist nichtssagend: „Gut“ und „Böse“ greifen auf dieselben Methoden zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Damit kann ich nichts anfangen! Was ist den eigentlich „Gut“ und „Böse“? Was ist mit den unendlich vielen Grautönen dazwischen? Bei Green und Lincoln wurde angedeutet, dass sie nicht nur „böse“ bzw. „gut“ sind, aber man hat das viel zu wenig diskutiert. Green wirkt am Anfang noch sympathisch und gar nicht so, „wie die Geschichtsbücher in beschreiben“. Wenn er aber aus Kirks und Spocks Gedanken erschaffen wurde, dann müsste er sich doch genauso verhalten wie sie es von ihm erwarten würden, oder nicht? Lincoln gibt offen zu, hunderttausende in den Tod geschickt zu haben. Er ist also doch nicht der strahlende Held, der er für Kirk angeblich immer war. Als Parabel über Gewalt und Krieg verstehe ich das Ganze auch nicht, dazu wird die Geschichte nicht richtig aufgebaut.

    Die „Alien Magic“ der Excalbianer geht mir auch zu weit. Sie erzeugen die Charaktere Lincoln, Green, Surak und die anderen. Niemand weiß wie das funktioniert. Sie erzeugen auf der Planetenoberfläche, die aus Lava besteht, ein Stück festes Land mit einer für Menschen geeigneten Atmosphäre. Niemand weiß wie das funktioniert. Sie machen irgendwas mit der Enterprise, damit sie nicht in den Kampf eingreifen kann. Niemand weiß wie das funktioniert. Hätte Scotty nicht einfach ein Shuttle mit einem Sicherheitsteam runterschicken können? Er kommt ja noch nicht mal auf diese Idee! Am Ende klappt dann an Bord wieder alles und man fliegt weiter. Niemand kann sich erklären, was jetzt eigentlich genau passiert ist. Es wird auch kein Versuch unternommen, die Ereignisse zu erklären. War es vielleicht nur eine Illusion, die von den Excalbianern in die Gehirne der Crewmen projiziert wurde?

    Gegen Ende habe ich nicht verstanden, warum Spock, Kirk und Lincoln Surak retten wollen. Er ging doch freiwillig zu Green, um mit ihm zu verhandeln und kannte die Gefahr! Wieso muss er jetzt gerettet werden? Das ist mir alles zu konfus und inhaltsleer.

    Positiv hervorheben möchte ich den Darsteller von Abraham Lincoln, er hieß Lee Bergere und spielte in vielen US-amerikanischen TV-Serien mit, u.a. in „Denver Clan“ und „Perry Mason“. Hier wirkt er auf mich wie ein netter Onkel, der am Feiertag zu Besuch kommt. Scotty in seinem Kilt fand ich großartig und auch der Dialog zwischen Lincoln und Uhura gefiel mir. Langweilig war sie in meinen Augen auch nicht. Insgesamt gab es aber zu wenig, um mich von der Qualität zu überzeugen. In meinem Wertungssystem steht sie damit zwischen „mittelmäßig = Daumen quer“ und „schlecht = Daumen nach unten“. Darum sage ich hier: „unbefriedigend = Daumen schräg nach unten“.

    MfG Michael from Outer Space

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  8. Ich hatte immer die wage Vermutung, dass der Titel „The Savag Curtain“ nichts weiter ist als eine sehr dürftige Anspielung auf den Eisernen Vorhang sein sollte. Zu dem wirklich dümmlichen Script hätte so eine Glanzleistung an gequälter Analogie Gut-Böse/West-Ost zwar gepasst, aber eigentlich kann ich mir heute auch nicht wirklich vorstellen, dass sie damals wirklich SO plump waren. Selbst in der letzten TOS-Staffel und bei einem so mäßigen Script wäre das schon bemerkenswert schlecht.

    „Seit es Menschen gibt“ – Da vermute ich eigentlich nicht anspruchsvolleres als „…währt der Kampf Gut gegen Böse“. Ganz platt.

    So viel zu meiner Spekulation über die Titel. Nicht sehr hilfreich. Meine 5 Cent halt. 😉

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