#47: The Immunity Syndrome (TOS 2.18)

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19. Januar 1968:
Heute eine Episode, die ausschließlich an Bord der Enterprise spielt – und Bottle Shows mögen Simon und Sebastian. Sie denken gleich an Disneys The Black Hole und haben den finstren Zauber der klaustrophobischen Amöben-Geschichte in guter Erinnerung. Zu Recht?

In Deutschland: Das Loch im Weltraum, ausgestrahlt am 3. Juni 1972.

8 Gedanken zu “#47: The Immunity Syndrome (TOS 2.18)

  1. Normalerweise schaue ich mir die Folge zur Folge immer am Montag vorher an (vor einigen Wochen noch direkt nach Discovery, gewissermaßen als heilsamen Kulturschock), diesmal bin ich nicht dazu gekommen, und dachte mir: Hör’s dir trotzdem an, das hat früher (zu Anfangszeiten meines Trekamdienstag-Hörertums) auch gut geklappt, und beim Hören kommen dann ja auch immer die Erinnerung an die Folge (also TOS) hoch. Diesmal kam keine einzige Erinnerung auf. Das muss wirklich eine Folge gewesen sein, die ich nie gesehen hatte, obwohl mir der Titel sehr vertraut vorkam!
    Umso gespannter bin ich nun darauf, mir die Folge heute abend anzuschauen, denn Eure Besprechung hat mir die Folge ziemlich gut verkauft! Klang alles sehr spannend. Bin schon gespannt, ob ich mich dem DeForest-Kelly-Award for Excellence anschließen kann.

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  2. Dem Award kann ich mich diesmal nicht anschließen. Dafür ist mir die Folge doch etwas zu langweilig und statisch.
    Aber das ist wohl Geschmackssache.

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  3. Ich schließe mich dem Award an. Zwar kann ich bjoernhh schon verstehen (es fehlt tatsächlich ein bisschen die Action – wiederholtes Umherschleudern der Crew auf Brücke, Krankenstation und Maschinenraum ersetzen das nicht 100%ig), aber allein schon das Triumvirat, mehr aber noch McCoy und Spock, machen das alles wett.
    Und auch wenn es tatsächlich seltsam herzlos wirkt, dass Kirk Spock nicht verabschieden kommt, so hätte ich ihn da auch nicht dabei haben wollen. Der hätte nur Aufmerksamkeit von McCoy und Spock abgezogen. Die Szene zwischen den beiden (und folgend alle weiteren Momente, die sich daraus ableiten) gehören zu den besten Character-Szenen, die TOS bislang für mich zu bieten hatte. Das hätte ein zusätzlicher Pathos-Abschied von Kirk nur ruinieren können.
    (Als Ausgleich darf Kirk seinen „I need some rest on a lovely… planet“-Chauvi-Spruch gleich zwei mal bringen, am Anfang UND am Ende der Folge.)

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  4. Hallo, Jungs,

    Ich hoffe, ihr habt mich nicht allzu sehr vermisst. Erst ist mein Tablet durchgebrezelt, und dann hat mich auch noch eine Grippe von den Fűßen geholt, wie ich sie lange nicht erlebt habe. Aber jetzt habe ich Urlaub, Zeit genug, um alles nachzuholen.

    Also, diese Folge war fűr mich keinen Award wert. Als Kind fand ich sie unerträglich gruselig, jetzt nur noch furchtbar langatmig. Bei den Erschűtterungen auf der Brűcke musste ich immer an den einen Sketch denken, den ich mal irgendwo gesehen habe, wo der Spock-Darsteller irgendwann im gelangweilten Ton einwarf:“Captain, I’m exhausted. “

    Zur Synchronisation kann ich diesmal nicht viel sagen. Einmal sagt Kirk zu Scotty:“ Wenn’s nicht klappt, dann ziehe ich Spock die Ohren noch ein bisschen länger. “
    Und am Schluß will Kirk seinen Urlaub auf der Venus verbringen.

    Jetzt habt ihr mich aber erwischt: Pilles Bemerkung, dass Vulkan erobert wurde (aus “ Conscience of the King“) ist mir völlig entgangen, ich habe es erst auf Memory Alpha gesehen. Aber anscheinend geht es nicht nur mir so, denn weder in der Star Trek Chronology noch in der Encyclopedia wird auf diesen Widerspruch hingewiesen. MA meint, vielleicht habe Pille nur eine vulkanische Kolonie gemeint. In „Spock’s World“ von Diane Duane ist tatsächlich von einer Invasion die Rede, aber die dauerte nur kurz und ist sowieso nicht Kanon. Ich persönlich glaube eher, dass Pille nur geblödelt hat.

    So, jetzt hoffe ich, dass ich diesen Kommentar mit meinem neuen Tablet auch abgeschickt kriege.
    LL&P
    Eure Bridge

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    • Bridge – schön, dass Du wieder da bist!

      Vor ein paar Tagen haben wir im Vorgespräch gerätselt, ob es Dir gut geht. Prima, dass das (wieder) der Fall ist. Hut ab und danke auch, dass Du schon wieder fleißig in die Tasten haust.

      Genieß Deinen Urlaub & erhol Dich gut,
      Sebastian

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  5. Hier noch ein Nachtrag:

    Die deutsche Synchronisation hat doch tatsächlich einen Fehler von William Shatner ausgebűgelt: der hat den Steuermann ständig mit „Mr. Cowell“ (oder so ähnlich) angeredet, obwohl der im Abspann als Lt. Kyle gefűhrt wird. Im Deutschen wird der richtige Name verwendet.

    Laut der Blish-Version der Episode ist die USS Intrepid ein Geschenk der Sternenflotte an die Vulkanier. Vielleicht hielten die es fűr unhöflich und damit unlogisch, das Schiff nach ihrem Geschmack umzubenennen.

    Die echte Intrepid diente űbrigens als Bergungschiff der NASA im Mercury und Gemini-Programm.

    Eure Bridge

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  6. Hallo ihr Lieben,

    ich finde es auch eine super Folge. – Zu wenig Action? Gehört Spannung nicht auch in den Begriff Action? – Nun gut, ich fand die Folge jedenfalls spannend, übliche „Action“ ist mir nicht so wichtig. Zudem mag ich Bottle Shows, fand die Erschütterungen gut gespielt, auch die Kombi mit dem filmischen Effekt, echt gut. Die Bedrohung und körperliche Erschöpfung kommt für mich total rüber, auch ich sah in der Folge keine Längen, super.

    Ohne mich damit beschäftigt zu haben, finde ich Bridges Blish-Erklärung bzgl. der Namensgebung der Intrepid logisch. Tatsächlich hab ich mich aber beim Schauen nicht daran gestört. Wie setzt sich denn die Flotte zusammen? Kann es nicht auch einfach Starfleet-Besatzung/en geben, die sich hauptsächlich aus Vulkaniern zusammensetzen? Ist mal etwas mit der Enterprise, sagen andere sicher nicht – „Oh, das Schiff mit den 400 Menschen und dem einen Vulkanier“. Wer weiß, vielleicht ist auf der Intrepid der ein oder andere Quoten-Mensch, -Andorianer und oder ein Verbindungs-Tellarit. 😉 Nachdem ich ich mich mit Discovery von dem Gedanken verabschiedet habe, dass Spock der erste/einzige Vulkanier seiner Zeit in der Sternenflotte war, könnte es doch ein Sternenflottenschiff mit Vulkanieren sein, oder? Da das Hauptquartier auf der Erde ist, nennen sie ihre Schiffe auch irdisch – passt für mich zum Kolonialmuster von TOS.

    Seit einigen Folgen ist es bereits offensichtlich, dass das Starfleet-Delta an Kirks grünem Oberteil gleichzeitig der Verschluss des Wickelparts ist. Damit ist die Positionierung gar nicht so blöd. Aus was für einem Material es ist, kann ich nicht erahnen – scheint mir kein übliches Nicki zu sein, aber das feste, aus der ersten Staffel, ist es glaube nicht.

    Bridge erwähnte vor einiger Zeit, dass Star Trek genug Abwechslung und Lücken bietet, dass sich für jeden etwas findet, was man auch noch für sich passend auffüllen kann. Das finde ich auch – ganz wundervoll.
    Ich mag es z.B. über Kleinigkeiten zu sinnieren. Kirk scheint so bspw. aktiv Gedächtnistraining zu betreiben und seine persönlichen Knöpfe immer mal wieder umzuprogrammieren, oder ist einer kleinen Brückcrew-Streich am Laufen? Die Funktionen an seiner Konsole wechseln immer wieder die Knöpfe, man mag es albern finden, dass ich mich darüber amüsiere, aber ich tu es. So auch über den Maschinenraum, den irgendwer mal durchwischen müsste. Habt ihr Scottys Hose gesehen?

    Aber mal zur Handlung, schön, wie ihr euch auch darüber Gedanken macht. Kirk musste natürlich in die Weltraum-Amöbe hereinfliegen und sie natürlich zum Wohle der Allgemeinheit zerstören. Hm. Ich frage mich oft, was wäre ein Jahrhundert später gewesen? Man wäre wohl nicht freiwillig hereingeflogen und hätte alles dagegen getan, das sich entwickelnde Leben töten zu müssen. OK, ein Paradigmenwechsel, ist nur die Frage, ob man sich die jeweils andere Verhaltensweise im „anderen Jahrhundert“ hätte leisten können. Was meint ihr? Hätte eine andere Einstellung zur Amöbe, zu einem möglichen Lebens lassen führen können? Simon und Sebastian meinen wohl eher nein und dass die Amöbe vermutlich eh keine Gefühle hat. Hm, im 24. Jhd. hätte man vielleicht doch Kontakt aufbauen können, sage einer Troi wäre überflüssig, oder eine alternative Energiequelle für es gefunden („Mission Farpoint“ / „Encounter at Farpoint“, „Begegnung im Weltraum“/ „Galaxy’s Child“…). Wäre das dann nur ein TNG-Paradigmenwechsel „um jeden Preis-Wohlgefallen“ gewesen, was voraussetzt die Story anders angelegt haben zu müssen? Ernsthaft, könnte sich Kirk Picard-Moves überhaupt leisten?
    (Während die Intrepid immer wieder erwähnt wird, frage ich mich wozu die Gegend auch noch entvölkert werden musste. Als Bestätigung, dass die Amöbe wirklich dran glauben muss(? – ja vermutlich…), aber dafür dass die ganzen Leben so vergessen hinten herunterfallen – ach das hätte nicht sein müssen. Man fragt sich wo in der Galaxie überhaupt noch Leben sein wird, wenn die Enterprise in dem Tempo innerhalb ihrer fünf Jahre weiter unterwegs, auf solche Massen-/ Planetenkiller trifft.)

    Schön übrigens, wie nach der Zerstörung/Tötung der Amöbe die Lebenserhaltungssysteme auf dem Shuttle und dem Schiff wieder funktionieren – für letzteres sogar genug Energie vorhanden ist, um mit Warp 5 zur Raumstation 6 zu fliegen.

    Genug sinniert, ich mag die Folge! =)

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  7. Hallo zusammen!
    Ja, auch von mir wieder vielen Dank für die unterhaltsame Besprechung. Ich mag ja auch die Charakterfolgen sehr gerne. Science Fiction ist für mich weniger über die Zukunft oder über Technik, sondern darüber, wie Menschen auf bestimmte Situationen reagieren, also eher versteckte Kommentare zu unserer Gegenwart. Das war auch immer die größte Stärke von Star Trek. Deswegen funktionieren diese alten Geschichten heute überhaupt noch.
    Da kann ich es verschmerzen, wenn mal wieder die Physik bis zum Anschlag gedeeeehnt wird. Heute (Quatsch, damals) hat es die Biologie erwischt. Auf die Gefahr hin, als Spassbremse dazustehen: eine Riesenamöbe? Mit einem „negativen Energiefeld“ drum herum? Ein „einfacher Organismus“ (eine Zelle ist ein hochkomplexes Gebilde mit einer Vielzahl von molekularen Maschinen und speziellen Andockstellen an der Aussenmembran)? Die als Virus bezeichnet wird?
    Hallo? Ein Virus ist nicht lebendig. Das ist nur eine tote Hülle mit Erbinformation, die in eine lebende Zelle eingeschleust wird, um darin vervielfältigt zu werden (vereinfacht ausgedrückt). Das hier sah mehr nach einem Parasiten aus. Und wo soll der hergekommen sein? Okay, das zu fragen macht keinen Sinn. Plotdevice.
    Wie gesagt, sehr unterhaltsam und eine tolle Charakterfolge, aber kein Award von meiner Seite.

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