#264: The Chase (TNG 6.20)

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26. April 1993:
Picards alter Prof (und Vaterersatz) Galen kommt an Bord mit einem Angebot, das Jean nicht ablehnen kann – oder doch? Einige Enttäuschungen, Zwist, Tod und Vorwürfe später mutiert die Folge abrupt zur galaktischen Schnitzeljagd, zeigt so viele bekannte Star-Trek-Völker wie nie und liefert eine Antwort, deren Frage wir uns vielleicht nie stellten. Es ist Ein total, total verrückter Weltraum!

In Deutschland: Das fehlende Fragment, ausgestrahlt am 14. Juni 1994.

Dieser Beitrag hat 35 Kommentare

  1. Asterix

    Moin aus Hamburg,
    Da ich lange keine Zeit mehr hatte hier meine Gedanken zu teilen, möchte ich das gerne mal wieder machen.

    Zuerst möchte ich etwas zu eurer neuen Ausrichtung von TaD sagen. Ich war erstaunt als ich hörte das ihr von RTL+ ein Angebot bekommen habt. Ich fände es traurig sollte es so sein das eure Texte hinter einer Paywall verschwinden. Aber das wird die Zeit zeigen. Ich bin natürlich nicht froh darüber das die Serien von Star Trek 4,99€ im Monat kosten soll, ohne das die Filme dabei sind. Ich weiß natürlich irgendwie muß man sich der Zeit anpassen. Und es gibt noch viel mehr auf RTL+ zu sehen ist. Aber ich habe schon soviele Ausgaben das ich mir nicht noch ein Abo leisten möchte. Besonders jetzt wo alles extrem viel teuer wird was das tägliche Leben angeht.
    So genug gejammert.

    Die Besprechung der heutigen Folge hat mir wie immer gefallen. Dafür möchte ich danke sagen. Also sage ich auch Danke.
    Die Vorstellung das alle oder zum mindestens viele Völker von einem einzigen Volk künstlich erschaffen worden sein sollen finde ich eine schräge Vorstellung und widerspricht allen Vorstellungen von Religionen und Glauben. Das würde bedeuten alles woran viele Völker glauben ist hinfällig und nichts hat noch etwas von Bedeutung.
    Auch ich bin der Meinung das diese Folge besser eine Doppel Folge hätte werden sollen. Aus dieser Folge hätte man gerne eine Indianer Jones Folge machen sollen. Vielleicht hätte man sogar einen Abend füllenden Film daraus machen können. (Schade).
    Eure Besprechung war wie immer viel besser als die Folge.

    Mfg Asterix

    P.s.: Ich wünsche mir ihr seit nicht….. über das was ich geschrieben habe. Es waren halt nur meine Gedanken die mir durch den Kopf gegangen sind als ich das alles gehört habe.

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    1. Sebastian

      Guten Morgen Asterix,

      da kann ich Dich beruhigen: Unsere Texte (und andere Inhalte, die wir noch machen) werden nicht auf dem RTL-Streamingdienst stattfinden, sondern auf der frei zugänglichen RTL-Homepage – also da, wo jetzt schon der Zeitstrahl veröffentlicht wurde – bzw. auf RTLs Social-Media-Seiten. Star Trek hingegen, das liegt auf dem Streamingdienst. Aber das kennen wir ja schon genau so von z.B. Netflix: Klassisches Star Trek kostet ein Monatsabo und trotzdem fehlen die Filme (weil es ein anderer Lizenzgeber ist).

      Also immer gern fragen, wenn es Unsicherheiten zu unserer vorübergehenden Zusammenarbeit gibt.

      Schönen Dienstag Dir,
      Sebastian

      1. Asterix

        Asterix aus Hamburg
        Danke für die schnelle Antwort und das aufklären kleinen Missverständnis. Aber ich denke viele werden das so verstanden haben wie ich es verstanden habe.

        In Liebe Asterix

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      2. Kai

        Könnt Ihr sagen, ob es rtl+ premium braucht um StarTrek in OV zu sehen? Ich fürchte ja…

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        1. Sebastian

          Ja, genau so funktioniert aktuelle Modell bei denen.

  2. Mister Incredible

    Moin zusammen!

    Soweit ich weiß, ist man bei RTL+ mit 4,99 im Monat dabei. Ich bin kein Freund eines Streaming. Vielleicht weil ich Boomer bin? Ich habe die DVD/Blurayboxen lieber. Das Bonusmaterial ist mir einfach extrem wichtig.

    Ich finde, bei dieser Folge schwingt was von „The Inner Light“ mit. Eine untergegangene Kultur legt Spuren die schwer zu dechiffrieren sind. Was soll der Aufwand des Versteckens und Verklausulierens? Bei uns fragt man sich, wie man Endlager strahlenden Mülls kennzeichnen will, weil zu befürchten ist, dass selbst Totenköpfe dereinst nicht mehr als Warnung erkannt werden könnten. Und eine hoch entwickelte interstellare Kultur weiß nicht, dass man Spuren, wenn diese gefunden werden sollen, sehr lange Zeit überdauern und so einfach wie möglich gestaltet sein sollen? Come on!

    Ja, diese ganz Präastronautik à la Däniken ging auch mir immer wieder mächtig auf den Zeiger. Denn sie verschiebt ja nur die Wurzeln der Zivilisation in ferne Welten, aber beantwortet die Frage nicht, wie denn die Zorks vom Planeten Gukall3 jemals interstellar wurden. Nonsense. Fällt bei der Aluhutgesellschaft von 2022 natürlich weiter auf sehr fruchtbaren Boden…

    Die Interaktion des Professors und seines Schülers… megaseufz. Die instantan entfachte Besessenheit des Jean-Luc, die voraussehbare Eingeschnapptheit des Meisters, der Raumfahrt offenbar für überflüssig hält, sich aber genau derer bedient für seine Forschung. Das passt hinten und vorn nicht zusammen. Nimm das, Alter: dann flieg doch mit einer verbeulten Feststoffrakete!

    Dann die wieder einmal plakative und eindimensionale Haltung des Egoismus der anderen Interessierten. Wie ihr schon sagtet… gut sei der Homo Sapiens, immer gern zum Altruismus bereit, aber die anderen. Die Aaaanderen. Die lernen es einfach nicht. Schon lange bin ich der Ansicht, dass solche notorischen Kooperationsverweigerer es über einen Steinzeitstatus nie hätten hinaus schaffen können mit diesem Sozialverhalten… aber geschenkt. Es geht um die teure Botschaft.

    Dass dann die DNS der Verblichenen nach tausenden Jahren oberflächlich am Felsen klebt… nochmal geschenkt. Schön, dass der Tricorder weiß, wonach er suchen soll und nicht Flechten-Moos-DNS entschlüsselte! Ja, auch ich dachte: sie wollen die Humanoidendiskussion abwürgen. Marina Sirtis pflegte die Fanfrage, warum fast alle Aliens uns ähneln mit „Leider wurden nur Menschen gecastet. Sobald wir den echten First Contact haben, wird Hollywood auch Aliens casten.“ zu beantworten.

    Die fehlenden Rückgriffe auf zuvor Geschehenes, episodenübergreifend, serienübergreifend oder gar innerhalb derselben Folge… verpasste Chancen. Wann kam der Tag, an dem man begriff, dass echte Fans diese logischen Verknüpfungen sehr goutieren?

    Hattet ihr die lasziv auf Jean-Lucs Sofa hingegossene Beverly kommentiert? Aber, was war da denn los? Mit Starfleetstiefeln auf dem Sofa? Anscheinend geht man im 24. Jahrhundert auch mit Schuhwerk ins Bett oder auf den OP-Tisch.

    Nach mehr als 55 Jahren Star Trek sollte man es dem Publikum zumuten, endlich mal einen Officer auf Socken zu erleben. Alien barfuß gab es ja schon. Und auch die erste interstellare Kloschüssel muss bald mal kommen. Abziehen nicht vergessen und Händewaschen.

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  3. Driver 8

    Die Idee der „Alten“ die vor Milliarden Jahren ihr Vermächtnis in die Erbsubstanz von Planeten geimpft hat hat leider mehr Löcher als ein Schweizer Käse. Alter des Universums, Erbrüten schwerer Elemente, Verteilung von DNA auf Planeten die erst noch entstehen dann aber an genau der richtigen Stelle …
    Trotzdem ein „allumfassender Roddenberry“: hört auf euch die Köppe einzuschlagen, ihr seid Familie!
    Aber da wir grad bei DNA waren … dass in den 1990ern noch niemand bei Star Trek von Douglas Noël Adams wusste glaub ich einfach nicht. Der hatte für „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ eine Rasse pandimensionaler Wesen erfunden, die zur Lösung der grossen, letzten Frage ihre DNA in die Matrix eines Computers, genannt „die Erde“, eingebaut hatten.

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  4. Bridge 66

    Hallo Jungs,

    Trek am Dienstag wird erwachsen und muß jetzt sein eigenes Geld verdienen. Gleich vorweg um das aus dem Weg zu schaffen: Der Spot, den ihr da gesendet habt, ist doch keine Werbung, das ist ein Programmhinweis und ein Verweis auf eure weiteren Aktivitäten. Solche Art von Werbung macht mir nichts aus. Jungs, ich wünsche euch (und damit uns allen) alles Gute und daß alles so klappt wie ihr euch das vorstellt. 👍

    LL&P
    Eure Bridge

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  5. Maestro84

    Argh. Ich kann durch euch nicht mehr „They are…hailing….USSSS“ hören, ohne an Siddigs bestes Schauspiel zu denken.

    Übrigens finde ich es nach dem Ende von PIC-Staffel 2 super, dass ihr nur das gute, alte Star Trek besprecht. Maximal Lower Decks wäre es noch in neun Jahren wert, behandelt zu werden.

    Die Folge selbst hat mir so Daumen-Neun-Uhr gefallen. Das Thema in nur einer Folge war absolut zu wenig. Mindestens eine Doppelfolge hätte es schon sein müssen. Und dass dieses Thema nie wieder aufgegriffen wird, ist auch schade. In anderen Universen wird es besser erklärt mit z.B. Goa’uld, die Menschen von der Erde in der Milchstraße verteilten oder Vorlonen, die quasi Waffen gegen die Schatten gezüchtet haben. Präastronautik ist dennoch super, ich liebe Geschichten rund um das Thema.

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  6. Michael from Outer Space

    Hi,

    Sooo wertvoll kann der Kurlan Naiskos gar nicht sein! In „Star Trek VII: Generations“ findet der Jean ihn nämlich im Wrack der abgestürzten Enterprise-D… und wirft ihn achtlos weg!

    Die teure Botschaft am Ende von „The Chase“ lautet: Alle humanoiden Spezies im Universum haben einen gemeinsamen Ursprung. Das erinnert mich an die teure Botschaft in „Star Trek V: The Final Frontier“. Dort fliegt man zum Planeten Sha Ka Ree im Zentrum der Milchstraße, der die vulkanische, romulanische, klingonische, andorianische… Version des Paradieses sein soll.

    LL&P

  7. Roger

    Hallo zusammen

    Danke für die Besprechung. Die Episode hat mir damals sehr gefallen, aber auch ein paar Fragezeichen hinterlassen.

    Was mich damals verwirrt hat: Ich habe es so verstanden, dass das Ur-Volk sein DNS-Programm nur in unserer Galaxis (Milchstrasse) verstreut hat. Somit dürfte es nur in unserer Galaxis humanoide Lebenfsformen geben. Dem ist aber offenbar nicht so. Wir lernen in TOS die Kelvaner kennen. Diese stammen aus der Andromeda-Galaxie und somit NICHT aus unserer Milchstrasse. Das hat man mir bis heute nicht so richtig erklären können.

    Erich von Däniken habe ich immer gerne gelesen. Er erzählt seine Geschichten sehr süffig und er hat – notabene – mit seinen Ideen auch einen Themenpark in der Schweiz umgesetzt. Irgendwie ist der Park immernoch offen, auch wenn er nicht mehr dem von Däniken gehört. Den Park hab ich mal besucht, ist ganz ok, aber auch kein MUSS. Kann aber trotzdem Spass machen.

    Lg Roger

    1. Bridge 66

      Hallo Roger,

      Wenn ich es richtig in Erinnerung habe (und richtig verstanden), dann sehen die Kelvaner in Wirklichkeit ganz anders aus (ich glaube, sie wurden als eine Art Tentakelwesen beschrieben). Das humanoide Aussehen ist nur eine Tarnung, die sie aber schon viel zu lange aufrecht erhalten müssen, so dass sie nicht mehr zurück können.

      Bridge

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      1. Roger

        …echt jetzt, Tentakel? Sowas wie die Galaxy-Quest-Aliens? Das ist voll an mir vorbei. Aber ok, dann würde es wieder stimmen. Obwohl mir die Vorstellung, dass es in allen Galaxien von humanoiden Zivilisationen wimmelt, sympathischer ist. 🙂

        1. Michael from Outer Space

          Hi Roger!

          Wenn ich mich richtig an die von dir angesprochene TOS-Folge „Stein und Staub“ erinnere, gibt es dort einen bekloppt-lustigen Dialog zwischen Kirk und Spock, der ungefähr so abläuft:
          KIRK: Warum haben die Kelvaner eigentlich die menschliche Form angenommen?
          SPOCK: Weil sie als Tentakelwesen nicht in den Turbolift passen!

          Simon und Sebastian meinten damals, das wäre wie die Pointe eines Ostfriesenwitzes. Darüber musste ich sehr lachen, darum weiß ich das noch.

          LL&P

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          1. Roger

            unterdessen habe ich in die Folge „Stein und Staub“ reingeschaut und… ja, das mit den Tentakelwesen stimmt tatsächlich. Wie gesagt, da hatte ich null Erinnerung daran….

            Vielleicht sind WIR Menschen 2022 ja die einzige humanoide Spezies weit und breit und es wird einmal unsere Aufgabe sein, unseren „Samen“ in der Galaxis zu verbreiten… wer weiss… 😉

  8. Sebastian Birk

    N‘Abend zusammen,

    ich bin überrascht, dass ihr keinen Award ausgepackt habt, haben wir der Folge doch kongeniale One-Liner zu verdanken wie:
    „Komisch, mein Vadder heißt auch Vadder, aber der sieht ganz anders aus…“
    „Samma raffst du dat net? Dat Moped hat ken Sprit mieh!“ oder
    „Du muss… dat Renne… gowinne… ööööhhhhh“ und noch viele mehr.

    LLAP

  9. Tom

    Meine Befürchtung ist, dass sämtliche Star Trek Serien von Netflix zur Bezahlpattform von RTL abwandern.

    1. Simon

      Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass auch Netflix eine „Bezahlplattform“ ist. 🙂

      1. Tom

        Ich weiß! 🙂
        Aber im Unterschied zu RTL bin ich dort bereits registriert.
        Ein weiterer Streamingdienst muss es wirklich nicht sein.

      2. Tom

        TaD ist inzwischen Teil meiner Wochenroutine. Daher werde ich euer podcast auch weiterhin verfolgen. Bloß im worst case dann eben ohne die Möglichkeit, mir die betreffende Folge vorab anzuschauen bzw. dann nochmal parallel zu eurer Besprechung mitlaufen zu lassen. Das wäre dann zwar ein Verlust, aber nicht zu ändern. Was das Internet betrifft, kann ich den Spruch eines meiner früheren Lehrer bestätigen: „Man gewöhnt sich an vielem, sogar am Dativ.“ ^^

    2. Bridge 66

      Und früher oder später wird sowieso alles bei paramount+ enden.

  10. Bridge 66

    Nochmal Hallo,

    Nun zur Episode selbst. Ich muß gestehen, mich hat sie schon ein wenig geärgert. Professor Galen ist hier der klischeehafte Wissenschaftler, der seine Forschungen für wichtiger als alles andere in der Welt hält und denkt, daß jeder nach seiner Pfeife tanzen muß. Warum hat er nicht die Sternenflotte kontaktiert und die Enterprise gebucht? Ich nehme an, er bekommt die Enterprise nicht, solange er nicht mit seinem großen Geheimnis herausrückt und genau das will er nicht. Vielleicht hatte er Angst, daß man ihm sein Projekt aus der Hand nimmt.

    Das zweite, was mich geärgert hat: Wie so oft werden zwar faszinierende Andeutungen über die Kurlaner gemacht, aber wir erfahren nichts weiter über sie. Der Naiskos hat mich ein wenig an frühe chinesische Kunst erinnert, die ich mal in einer Doku gesehen habe. Das Konzept finde ich interessant. Wie oft fühlt man sich zwischen seinen Wünschen und Gefühlen hin und hergerissen oder man tut sich schwer, sich eine Meinung zu bilden. In dem Roman „Trill: Unjoined“ aus der Reihe „Worlds of DS9“ ist Kurl eine antike Kolonie der Trill. Das könnte einiges erklären.

    Widerspruch bitte! Es war nicht der sehr ehrenwerte Mr. Moto, sondern der nicht minder ehrenwerte Charlie Chan, der hawaiianisch-chinesische Detektiv mit der Kinderschar wie Orgelpfeifen (in „Charlie Chan im Zirkus“ kann man 12 zählen!) Moto-San hatte, soviel ich weiß, keine Familie. Ich mag übrigens beide Filmreihen, allerdings Moto noch ein kleines bisschen lieber. Danke sehr, vielmals.

    Und noch etwas aus der Abteilung vorgestern: Gul Ocett wird von Linda Thorson gespielt. In „Mit Schirm, Charme und Melone“ war sie 1968/69 als Tara King die Nachfolgerin der legendären Emma Peel (Diana Rigg).

    Irre ich mich, oder ist dies die erste Episode, in der die Beverly und der Jean zusammen frühstücken? (das heißt, wenn man das Frühstück nennen kann, wenn man eine Tasse Kaffee zusammen trinkt.) Und habt ihr das Kaffeeservice gesehen? Sieht aus, als wäre es von Colani designt. Kann man sogar im Internet kaufen.

    Mir wäre es tatsächlich lieber gewesen, wenn man die Episode als Comedy-Folge durchgezogen hätte. Genug Potenzial war dafür ja vorhanden. Und das ganze Konstrukt konnte man doch von Anfang an nicht ernst nehmen. Ich konnte die Gefühle von Ocett und Nu’daq gut nachvollziehen. Das war alles?! Ich wünschte, es wäre ein Rezept für Kekse gewesen.

    Als die ersten Grafiken mit den Gensequenzen auftauchten, dachte ich, das sieht aus wie ein U-Bahn-Fahrplan.

    „Sobald wir den ersten Kontakt gemacht haben, wird Hollywood auch Aliens casten.“ – „It is a long story, we don’t discuss it with outsiders.“

    LL&P
    Eure Bridge

  11. René

    Hallo,

    wenn die Urahnen schon in der Lage waren Hardware verändernde Software zu schreiben und einen so gigantischen Plan zur Sicherung ihres Vermächtnisses zu entwickeln, dann haben sie sich sicherlich auch nicht die Möglichkeit zur Erfolgskontrolle nehmen lassen. Diese sah vermutlich so aus:

    Der zum Holoemitter umfunktionierte Tricorder öffnet gleichzeitig einen Tachyonen – Subraum – Kanal zur Informationsübertragung in die Vergangenheit. Dort sitzt also die Urahnin in ihrer prächtigen Echtheit – nennen wir sie der Einfachheit halber weiterhin Salome. Sie betrachtet Szene der Offenbarung, welche natürlich ebenfalls vom Tricorder aufgezeichnet wird.
    Und da sieht sie Folgendes: Ignoranz, Uneinigkeit, Streitereien, Enttäuschung. Und im Subtext bekommt Sie eine Ahnung von den Konflikten, welche diese Leute über all die Jahre austragen. Humanoide Dummheit in Ihrer Perfektion. Außerdem tragen die Nachkommen keine schicken Kleider mehr. Das geht gar nicht.

    Die enttäuschte Hoffnung, dass all die Nachfahren sich in Frieden und Einigkeit auf den Weg gemacht haben um die Wahrheit zu erforschen, entlädt sich bei Salome in einem picardesken Facepalm. Sie stellt sich eine Frage: „Wie kann man denn für Frieden und Frohmut unter den dümmlichen Nachfahren sorgen?“ Sie atmet tief durch und dreht sich zu ihrem Kollegen um: „Du … hol mal den anderen Plan aus der Schublade. Ich glaub der hat die Nummer 9. Ja … Plan 9 from outer Space. Den probieren wir als nächstes!“

    Grüße

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  12. Bridge 66

    😂😂😂 Ich kann nicht mehr! ROTFL!!!

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  13. E. T. Plebnista (aka Yodacat)

    Hey, ihr genialen Lüdenscheider, liebe Community,
    ich finde die Kooperation mit RTL+ richtig super. Also, wenn einer die Texte schreiben kann, dann ja wohl ihr!!! Außerdem seid ihr ja beide wirklich vom Fach (Verlag/Marketing etc.). Und ehrlich gesagt freue ich mich jetzt schon auf die angekündigten neuen Formate ( im Sinne eines „an entirely different podcast“?). Ich würde euch auch mit 10 Werbeeinblendungen pro Folge weiterhören!
    So, nun zur TaD-Folge: Köstlich! Für mich als ursprünglich gelernter Archäologe kann ich Jean-Lucs Faszination angesichts des „Kurlan Naiskos“ zu 100% nachvollziehen (jedoch nicht sein Verhalten dem selben Kunstwerk gegenüber auf Veridian III, der alte Kieselwerfer).
    Ich fand einen großen Schwachpunkt der Episode immer, dass sämtliche Reiche des Alpha-Quadranten scheinbar mehr über Galens Forschung wussten als die Föderation. Wahrscheinlich lag es wieder einmal an der Geheimniskrämerei von Sektion 31. Na ja, Galens Informationen wurden ja noch rechtzeitig an Admiral Raddus gefunkt: Stichwort „Hoffnung“.
    Apropos „wrong franchise“: Ich stelle mir vor, wie Prof. Galens letzte Worte in dem anderen STAR-Franchise die Sterbeszene untermalt hätte: „Luke…tell your sister…I was too harsh.“
    Schön, dass Sebastian auch eine unbewusste Brücke von Mr. Moto (Peter Lorre) zu Mr Mott (deleted scene) schlagen konnte (Wäre auch ein Eintrag in meiner TaD-Encyclopedia wert).
    Zudem bin ich Simon sehr dankbar für ein neues klingonisches Wort:
    Qo`op´ff Nou`tss (gesprochen: Kopf-Nutz). Sollte man gleich an Mark Okrand schicken.😂
    Übrigens, da ihr James Cromwell erwähntet: Seit gestern ist sein Bezug zu „Moby Dick“ (siehe ST 8: First Contact) um eine Meta-Ebene fester geworden: https://www.spiegel.de/panorama/leute/james-cromwell-hollywood-schauspieler-klebt-sich-an-starbucks-theke-fest-a-5e56979f-702d-4c3e-b4dd-0b13d2cea47d

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  14. Wolf359

    Hallo allerseits,

    jetzt will ich hier doch auch mal meinen ersten Kommentar schreiben (höre TaD seit letzten Sommer). Euer Podcast ist absolut genial und ich habe tatsächlich (bis auf TNG 1. + 2. Staffel) jetzt alle TaD-Folgen gehört – und auch das meiste von Trek am Freitag etc. Dadurch habe ich mir auch zum ersten mal TAS angeschaut und mache gerade einen Rewatch von DS9, jeweils passend zu eurer Folge.

    Schön, dass ihr die „Sinnlos im Weltraum“-Parodie erwähnt. Diese Folge wird bei mir auf ewig damit verknüpft sein. Ich kann sie leider nicht mehr „normal“ gucken ohne an „heißen Kaffee“, „fiese Fresse“ und ähnliches zu denken.

  15. Kleiner Bruder

    Hallo zusammen, Brüder und Schwestern!

    Sind wir nicht alle eine große Familie? Okay, für diese Erkenntnis hätte es nicht Star Trek gebraucht. Und die Anderen lernen es wohl eh nie.

    Tatsächlich, diese Folge ist für den Anspruch seltsam unspektakulär. Es wird viel umhergeflogen, ein bisschen rumgezickt, ein wenig geballert – und dann heißt es „Schön, dass ihr da seid und euch an uns erinnert.“ Ach was.

    Star Trek hat ja schon immer was mit den Ancient Astronauts zu tun gehabt, mit Apollo, Kulkulan, den Platoniern z. B. Und hier treffen sie sich erstaunlicherweise mit den Alien-Filmen. @René: die „Konstrukteure“ hatten offenbar auch so einen Plan, die Menschheit auszulöschen. Alles schiefgelaufen. Hier frage ich mich nur noch: war das vor oder nach dem Krieg gegen die Slaver?

    Die Botschaft ist natürlich zu Anfang des Aussaat-Projektes entstanden. Was weiter aus ihnen werden würde, das wussten sie damals selber nicht. Sind sie die geheimnisvollen Beschützer der Menschheit, die Gary Seven zur Erde geschickt haben? Kein Wunder, daß all die Alien Invasionen der letzten Jahre fehlgeschlagen sind… DNS und DNA ist übrigens beides richtig. Das eine ist die deutsche Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure, das andere die englische. Die DNS soll übrigens recht stabil sein. Ich habe mal gelesen, dass die Zellen über diverse Kontrollmechanismen verfügen.

    Galen ist eine wirklich tragische Figur. Wahrscheinlich von seinen Kollegen ausgelacht, von der Admiralität abgewiesen. Die Forschungen alle aus eigener Tasche bezahlt. Picard ist seine letzte Hoffnung. Das hätte gerne weiter ausgeführt werden sollen.

    Daumen hoch für die gute Absicht und die „trekkige“ Story.

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  16. Salzmann

    Ich hab echt gedacht, dass diese Folge total bei euch durchfallen wird. Für mich ist sie der Weg in den totalen Kuschelkurs von TNG und damit total konträr zu DS9. Die Folge ist durchaus unterhaltsam, aber spätestens ab jetzt ist alles immer so unverletzbar und ohne Risikos. Alles was die Crew macht, macht sie perfekt. Oder es steht im Drehbuch, dass sie es nicht perfekt macht.. Doktor. Die Folge ist für mich eine der schlechtesten Folgen von TNG, danach folgt der Angriff der Borg, der ähnlich wenig bedrohlich wirkt wie Mr. Mot. Mir fehlt in den späten Folgen der Charakter und Charme der ersten Staffeln. Aber wie gesagt, es ist leichte und unterhaltsame Kost.

  17. Kai L.

    Hallo ihr Lieben,
    drei kurze Anmerkungen von mir:

    Erstens, es wurde schonmal gesagt, aber ich wiederhole: macht so viel Werbung wie ihr könnt!!! Ich kann keinen „Fan“ verstehen, der da ein Problem mit hat. Wir könne doch vorspulen und ihr bekommt die Kohle (die ihr auch verdient!).

    Zweitens, nach dem Anhören der Folge (Podcast) bin ich mir nicht ganz sicher, ob euch klar ist, dass Sinnlos im Weltall mehrere ganze Folgen neu vertont hat (also als zusammenhängende Geschichte – nicht nur als Kurzclips). Diese hier habe ich während des Studiums zigmal gesehen. Ich glaube, heute könnte ich es nicht mehr, aber damals haben wir uns totgelacht. KLASSIKER!

    Drittens, diese Folge (TNG, nicht Podcast!) funktionierte für mich überhaupt nicht. Neben den Argumenten, die hier schon alle genannt wurden, fande ich auch viele Szenen sehr befremdlich gedreht – aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich in jeder Szene die Geräusche von SiW im Kopf hatte… Die haben nämlich viele Sachen entlarvt…

    Liebe Grüße!

  18. Michael Kleu

    Zunächst einmal hat mich sehr gefreut, was Sebastian da so angedeutet hat!

    Zur Folge:

    Ich denke auch, dass man zwingend einen Zweiteiler aus dieser Story hätte machen müssen. Witzigerweise war ich bis zu meinem Rewatch auch felsenfest davon überzeugt, dass es sich um einen Zweiteiler handelt …

    Der Beginn der Folge scheint mir bereits ein wenig auf die spätere Handlung hinzuweisen. Die Protosterne, die man hier untersucht, könnten sinnbildlich für den Ursprung stehen, dem man sich im Folgenden zuwendet. Die Wiege der Sterne – die Wiege der Zivilisationen.

    Auch der Naiskos scheint mir sinnbildlich für den Rest der Folge zu stehen: Viele Stimmen bilden ein Bewusstsein – Alle Völker gemeinsam bilden ein großes Ganzes. (Btw, ich finde es schön, dass man in der Folge den Begriff Naïskos aufgreift.)

    Ich glaube, ich habe es schon einmal erwähnt, aber ich habe so eine Theorie, dass die Idee, dass die menschliche Kultur auf Außerirdische zurückzuführen sei, die Idee abgelöst hat, dass die Atlanter der (restlichen) Menschheit die Zivilisation gebracht haben. Ich muss das unbedingt mal untersuchen. (Die Atlanter wiederum sind vermutlich als Stellvertreter für diverse Gött*innen eingesprungen, an die man nicht mehr glaubte.)

    Ich mag solche Geschichten sehr gerne, man muss aber dazu sagen, dass Prästronautik gelegentlich auch schon mal etwas rassistisch sein kann. (Wie sollen denn die Ägypter, die Babylonier, die Inkas etc. in der Lage gewesen sein, so etwas zu machen?) Aber da ist schon genug drüber geschrieben worden.

    Ein typischer Denkfehler ist in diesem Kontext auch: „Wie konnte denn gleich die erste Hochkultur so etwas (z.B. die Pyramiden) machen, ohne außerirdische Hilfe erhalten zu haben?“ Da vergisst man dann immer, dass unsere ersten Hochkulturen lediglich die ersten Hochkulturen sind, die wir kennen, und dass diese sich ja auch über einen längeren Zeitraum entwickelt haben und nicht gleich aus dem Stehgreif irgendwelche Weltwunder aus dem Arm geschüttelt haben.

    Insofern schließe ich mich da Simon an. Man darf unseren Vorfahr*innen da durchaus einfach mal etwas zutrauen.

    Für mich geht der Daumen hoch und ich denke, ich lasse sogar den Landarzt kommen.

    1. Bridge 66

      Meine Mutter sagt immer: Halt die Alten nicht für doof!

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  19. BjoernHH

    Ich fand die Konfrontationsszene zwischen Galen und Picard sehr ergreifend.
    Galen versteht endgültig, dass sein Traum platzt, dass er Picard doch noch zu seinem Kollegen und Nachfolger machen kann.
    Ein bisschen so, als ob der Metzgermeister von seinem Sohn erfährt, dass dieser den Familienbetrieb nicht weiterführen will, sondern einen vegetarischen Feinkostladen eröffnen wird.
    Es bricht ihm wirklich ein bisschen das Herz, und es ist toll gespielt.

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  20. Isador

    Schöne Besprechung. .. wie immer.

    Ihr habt ja mal gesagt, dass SIW bekannt aber „egal“ ist. Und dann rezitiert ihr.
    Dann noch PICARDS CloseUp und danach Sebastians „Korrektur“
    Ich lag unterm Tisch

    1. Sebastian

      Guten Morgen Isador,

      schön, dass wir Dich aus den Galoschen gezimmert haben!
      Egal ist uns SiW keinesfalls, da kann ich mir kaum vorstellen, das so gesagt zu haben. Im Gegenteil, ich find’s hervorragend gemacht und witzig!
      Es kam allerdings hier und da der Wunsch, dass wir die SiW-Folgen besprechen – und da haben wir ganz sicher abgewunken, weil das konzeptionell nicht funktioniert. Simon und ich könnten höchstens Witze nacherzählen und sagen, warum sie witzig sind. Ein solcher Podcast wäre noch sinnloser als der Weltraum.
      Andererseits: Eine Trek-Nights-Ausgabe mit dem einzig namentlich bekannten Macher wäre hochinteressant, die Frage nach dem Warum. Doch nach ihm habe ich hart und lange recherchiert. Er ist heute unauffindbar bzw. wenn er der ist, der ich glaube, scheint er mit SiW abgeschlossen zu haben, denn der Mann gab sich auf meine Anfrage hin nicht zu erkennen.

      Schönen Start in die Woche Dir,
      Sebastian

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