#467: Children of Time (DS9 5.22)

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5. Mai 1997:
Beim Ausflug in den Gamma-Quadranten begegnet die Crew der Defiant ihren eigenen Nachfahren – geschaffen von einer Zeitschleife und nach zwei fruchtbaren Jahrhunderten auf 8000 Seelen angewachsen. Sie leben glücklich im Einklang mit der Natur, doch werden sie nie existiert haben, falls Sisko & Co. nicht freiwillig stranden. In diesem Dilemma hat Odos geheime Liebe zu Kira ein Wörtchen mitzureden.

In Deutschland: Kinder der Zeit, ausgestrahlt am 19. März 1998.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Ingo

    Hab erst den Anfang eurer Besprechung gehört und will nur vorab festhalten: Nach Distant Origin sofort die nächste Folge aus meinen persönlichen TOP 15 Star Trek Episoden. Und ja, 8.000 aus, keine Ahnung, 45 Leuten ist eine enorme…Leistung. Vielleicht führen Starfleet Schiffe für solche Fälle tiefgefrorene Ei- und Samenzellen oder gar Embryonen mit?
    Ich mag die Folge einfach. Eine schräge Zeitschleifen-Geschichte, ein ethisches Dilemma, Emotionen und eine – für mich – gute Auflösung. Man hätte es sich einfach machen können, durch ein temporales Ding haben auch die 8.000 überlebt, aber wir sehen sie nie wieder, schade, lasst uns nie mehr drüber reden. Oder schade, war ein doofer Unfall, nun sind alle weg, aber keiner hat Schuld, Credits. So geht man aber einigermaßen geschockt aus der Folge.
    Es stellen sich natürlich wahnsinnig viele Fragen und ich freue mich darauf zu hören, wie ihr diese herausgearbeitet habt. Euch ist sicher viel mehr aufgefallen als mir.

  2. Mister Incredible

    Moin zusammen,
    diese Episode hat mich voll gecatched, um mal einen Anglizismus zu verwenden. Ja, die Findung einer Entscheidung „Bleiben oder wegfliegen“ fiel ein bisschen holprig, hat mich aber nicht so sehr gestört. Diese bedrückende Atmosphäre hat mich eingefangen – durch gutes Schauspiel konnten Stamm- wie Gast-Darsteller ihre Sorge und das Unwohlsein über Konsequenzen hervorragend rüber bringen. Es gab dieses Mal auch keinen der ein richtiger Schmutzfink / Bösewicht gewesen wäre da jene aufgeflogene Technobabbel-Fälschung aus nachvollziehbarer Motivation heraus geschah – ohne die viel zitierten „niederen Beweggründe“.

    Überraschend fand ich – auch wenn nur der Wind wehte, aber nicht „verwehte“ – die große Zahl der Statisten, und auf mich wirkte die Pflanz-Szenerie doch sehr episch, für Star-Trek-Papptreppendörfer-verhältnisse sowieso, das güldene Licht gefiel mir sehr, auch in der Stadt gefilmte Szenen fand ich weit weniger beengt als man es sonst kennt und ich fand es nett in Bashir einen Land-Arzt auf der Scholle zu erblicken. Auch ich erspähte eine Dorftreppe nicht. Vielleicht hätte man als Schlussbild auch noch das einst belebte Tal zeigen können, in dem nun Stadt und Windräder verschwunden waren mit einem melancholischen Klang gewürzt, oder das Verschwinden in Form einer simplen Überblendung. Bräuchte ja nicht mal CGI. Das hätte die Fern-Analyse an Bord („keiner mehr da“) erübrigt. Runde Sache, ziemlich fesselnd, also 12-Uhr-Daumen auch von mir.

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