Picard-Kommentar auf pcgames.de

Wer genau zuhört bei Trek am Dienstag, dem dürfte schon aufgefallen sein, dass wir beide unsere Schwierigkeiten mit dem haben, was wir in puncto „New Trek“ bislang gesehen haben. In Simons Fall sogar weniger mit Discovery als mit Star Trek: Picard. Er hat sich gefragt, woran das eigentlich liegt. Schauen wir wirklich objektiv auf New Trek? Oder sind wir zu Gralshütern mutiert, ja vielleicht sogar schon toxisch in unserer Ablehnung?

Simon durfte seine Gedanken in einem Kommentar zu Star Trek: Picard (neuer Tab) auf der Games- und Popkultur-Seite pcgames.de unterbringen und würde sich auch für eure Meinung zum Thema interessieren. Viel Spaß beim Lesen!

Übrigens: Unseren damaligen, noch hoffnungsfrohen Ersteindruck über Star Trek: Picard könnt ihr in dem verlinkten Trek am Freitag #13 nachhören.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Kleiner Bruder

    Hallo Simon!
    Sehr schöne Analyse. Ja, ich denke auch, die Macher sind nicht verpflichtet, es uns recht zu machen. Ein Künstler – man spricht ja auch von „Filmkunst“ – sollte seine eigene Vision haben. Schwierig wird es nur, wenn die so gar nicht zu erkennen ist…
    Das aktuelle Problem hatte ich mit den Star Wars Filmen nicht. Vielleicht hatte ich einfach nicht so hohe Erwartungen, aber ich fand sie alle größtenteils gelungen und sehr spannend. Besser jedenfalls als so manche Star Trek Filme, und nein, ich spreche nicht von ST V.
    Im Augenblick geht die ganze Diskussion auch ein wenig an mir vorbei, weil ich nicht bereit bin, einen Streamingdienst zu abonnieren nur für ein paar möglicherweise spannende Episoden.
    Warten wir ab, was kommt, die Neugierde bleibt.

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  2. Don

    Einen objektiven Blick habe ich ganz sicher nicht auf diese neuen Trek-Produktionen. „Discovery“ habe ich nie gesehen, dazu kann ich also nichts sagen.
    „Picard“ habe ich mir dagegen durchaus angeschaut. Ich fand’s ganz sicher nicht durchgehend nur furchtbar, ich habe mich teilweise durchaus gut unterhalten gefühlt. Nur war die Story in der Gesamtschau dann doch recht schwach. Wird mich aber sicher nicht davon abhalten, auch der zweiten Staffel nochmal eine Chance zu geben (hab ich bei TNG vor knapp 30 Jahren schließlich ja auch schonmal so gemacht).

    Was mir aber als altem Trekkie wirklich fehlt (in der Hoffnung, mit dieser Haltung nicht ins Toxische oder gar ins Gralshütertum abzugleiten), ist das „to explore strange new worlds, to seek out new life and new civilizations“. Das Entdecken, das Erforschen ist fast vollständig auf der Strecke geblieben. Für sowas ist in Zeiten von Dramaserien mit kontinuierlicher, folgenübergreifender Handlung wohl einfach kein Platz mehr und das find ich schade. So eine Mischung von „wir erleben ein Abenteuer“ und im Hintergrund läuft parallel noch eine staffelübergreifende Handlung, das könnte ich mir eigentlich ganz gut vorstellen.

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  3. Volker

    Naja, Picard ist nun Rentner. Die Abenteuer in den unendlichen Weiten erleben jetzt andere. Eine next Generation. In den Abenteuern der NCC 1701 D, kam ab und zu mal ein Badmiral vorbei und machte einen auf dicke Hose. In Picard Staffel 1 scheint er sich mit herum zu schlagen, denn er lebt ja jetzt im „Paradis“. Dabei war er eben das eine oder andere mal ein wenig zu regierungskritisch. Wir kennen das ja aus der Gegenwart weltweit. Parallelen konnte ich schon erkennen. Natürlich hätte ihn lieber auf ein Weltraum Abenteuer begleitet, aber ce la vie mon Capitan…..
    Wie hat Kirk am Ende vom Film 6 gesagt ? Geben wie die Verantwortung an eine neue Generation ?
    Sehe ich mir lieber einen Western aus den 40er Jahren und ein Star Trek aus den 80er Jahren hat. Die hatten noch Charme, würde ich sagen.
    Wenn ich das Richtig verstanden habe und ACHTUNG SPOILER …..

    Picard ist doch jetzt ein Adroind, eine Kopie, denn der echte Picard saß doch in seiner roten TNG Uniform am Sterbebett seines Freundes Data und starb mit ihm. Au Revoir, Jean Luc.

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