#102: Star Trek: The Motion Picture (MOV 01)

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7. Dezember 1979:
Die Enterprise-Crew wagt den Sprung auf die Kinoleinwand mit Bombast. Da lassen wir es uns nicht nehmen, in Wolken-Breite und V’Ger-Länge zu sprechen – nicht nur über Robert Wises Kino-Epos an sich, sondern auch über diverse Fehlstarts in den Siebzigern. Außerdem räumen wir mit einigen jahrzehntealten Halbwahrheiten auf. Das Abenteuer Trek am Dienstag hat gerade erst begonnen…

In Deutschland: Star Trek: Der Film, uraufgeführt am 27. März 1980.

26 Gedanken zu “#102: Star Trek: The Motion Picture (MOV 01)

  1. Hallo Simon, hallo Sebastian,
    als fleißiger Hörer eures Podcasts, auch bei euren TAS Folgen, (Die übrigens im Vergleich zur Serie ein Traum waren!) freue ich mich sehr über diese neue tolle Folge.

    Auch wenn mich hier das gleiche Schicksal ereilt wie bei TAS, nämlich, dass mir die Ausdauer fehlt, habt ihr es mal wieder geschafft mir selbst diesen Film etwas schmackhafter zu machen.

    Insbesondere die Abhandlung er ersten 145 Filmminuten ist durch euer Gespür für Logiklöcher schon wieder derart interessant geworden, dass ich bei euch bis zu letzten Minute mit Spannung dabei war!

    Insofern ein würdiger Abschluss der TAS Reihe. 😉

    Meine Bewertung: Beide Daumen hoch für diese tolle Folge!

    Last but not least:
    Aus der Rückspuhltaste meine ich mich zu erinnern, dass ihr ein tolles Lüdenscheider Kino habt. Könnt/ wollt ihr dort nicht mal einen Startrek Abend anleiern? Euer Impact dürfte doch wohl groß genug sein, um hier einen kleinen Saal zu füllen, oder? Ich würde mich auf jeden Fall mal freuen, auch die alten Filme mal im Kino sehen zu können.

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  2. Ich fühle mich in eurer Bewertung gut wider.

    Der Film ist ein Remake von 2001 mit einem deutlich dünneren Skript. Hätte man die langen Flugszenen auf das Innere von V’ger und die Enterprise beschränkt und stattdessen eine Nebenhandlung eingeführt, hätte der Film viel gewonnen. Dass ich den Directors Cut gesehen habe (den hat meine Mutter auf DVD) und an den gleichen Dingen meckern würde wie ihr, macht mir etwas Angst vor der Originalfassung.

    Mein Highlight ist definitv die Refit-Enterprise. Das Schiff, gerade mit den neuen Warp-Gondeln und dem Oberflächeneffekt, der mich an Holo-Sticker erinnert, ist eine wahre Schönheit. Den Film noch mal so zu sehen (wenn auch in SD), bestärkt darin, dass ich mit dem Modellbau anfangen muss.

    Dem Film am Ende 75% zu geben finde ich fair. Auch wenn ihr euch beim Bewerten nicht absprecht, kommt am Ende doch meist eine passende Quote heraus.

    Kleiner Rückblick auf TAS: War ok. Die ersten Folgen viel besser als erwartet, dann wurde die Serie immer flacher und billiger produziert. Aber es wäre wahrhaft ein Verlust gewesen, sie nicht zu behandeln. Und ehrlich gesagt, kommt noch einiges schlechtes auf uns zu. Denn das von vielen, die damit aufgewachsen sind, so geliebte TNG hat eine erste Staffel mit wenig Guten und sehr viel Schlechtem.

    Und noch eine Kleinigkeit: Ihr müsst irgendwann eine Trek am Freitag Folge zu Videospielen gemacht. Wenn ihr schon den Romanen eine gönnt, muss das gleiche doch auf für Videospiele möglich sein (gerade weil Games für euch ja kein Neuland sind).

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  3. Lieber Sebastian, lieber Simon,

    mein erster Eintrag in die Kommentarspalte Eurer Website.

    Erst mal vielen Dank für die vielen schönen Stunden, die ich schon mit Euch am Ohr verbringen durfte.
    Ihr habt mir das TOS näher gebracht, habe erstmals seit meiner Kindheit in den 70ern diese Folgen – mit Euch gemeinsam – geschaut, bei SAT1 habe ich damals direkt nach der ersten Folge aufgegeben, das hat mich überhaupt nicht gereizt. Ihr habt mir TAS näher gebracht, wobei ich zugegebenermaßen auf diese Erfahrung hätte verzichten können.

    Und jetzt sind die ersten 4 Filme dran, bevor es dann für mich in das vertraute Terrain von TNG geht.

    Den ersten Film habe ich damals bei Erstaustrahlung im TV geschaut. Ich habe versucht herausfinden, wann das war, aber leider kein Datum gefunden. Aufgrund der damaligen Ausstrahlungspraxis und der Tatsache, dass ich mich erinnere, das noch gemeinsam mit meinen Eltern geschaut zu haben, vermute ich mal, dass das so ca. 1982 gewesen sein könnte.

    Ich weiß noch, dass die nicht vorhandenen Haare der Ilia damals ein großes Thema in der TV-Zeitschrift und sonstigen Illustrierten war, und es war geradezu unglaublich, dass die Dame sich die hat tatsächlich abrasieren lassen. Das war eben noch lange vor Sinhead O’Connor…

    Der Film selbst hatte mir zwar ganz gut gefallen, aber nicht so gut, dass ich versucht gewesen wäre, den nochmal zu schauen, oder gar die nachfolgenden Filme. Insofern bin ich gespannt, was jetzt noch auf mich zukommt mit Euch, die nächsten 3 Wochen.

    Ich glaube, das lag aber auch daran, dass Kirk für mich nicht so rüber kam, wie in der Kindheitserinnerung, er war in dem Film aus der Sicht eines Teenagers ein „alter Mann“, genau wie der Rest der Crew.

    Interessant war damals aber auf jeden Fall für mich die Auflösung mit der Voyager-Sonde. Da war ich sehr fasziniert davon, denn das Absenden der ersten Voyager-Sonde einige Jahre zuvor im Real Life, das war schon ein allgemein wichtiges Thema.

    Ich mag generell Scifi und ich finde es selbst komisch, dass ich damals nicht im Kino war. Ihr hattet ja gesagt, dass Alien im gleichen Jahr erschienen ist, und da war ich auf jeden Fall drin, da habe ich mich nämlich reingeschmuggelt, der war ab 16 (von der Bauchplatz-Szene habe ich heute noch ein Trauma).

    Ich freue mich schon jetzt auf die TNG-Besprechung, wobei ich Simons vortreffliche Imitation von Chekov vermissen werde, was habe ich heute wieder gelacht! Vielleicht haben wir ja einen TNG-Charakter, der sich ähnlich gut nutzen lässt.

    Liebe Grüße,
    Stefanie

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  4. Grüß Gort
    (Anspielung auf „Der Tag, an dem die Erde stillstand“, der übrigens einen Audiokommentar mit Robert Wise und einem gewissen Nicholas Meyer hat, keine Ahnung, woher der mir jetzt bekannt vorkommt)
    Schöne Folge. Eine kleine Ergänzung: Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, wird in dem Kommentar zur Kinoversion von Mike und Denise Okuda gesagt, der Planet der Maschinenwesen, die V’ger aufpeppeln, wäre die Welt der Borg. Ob das nun echter Kanon ist… wer weiß? Frag ich mich ei STD allerdings auch…
    Schönigliche Grüße
    PeeWee

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  5. Bin noch nicht ganz durch (bei diesem Epos! Hut ab!), melde mich aber, weil ihr mir einen Ohrwurm verpasst habe und den echt nicht unterbringen kann: Dieser Kinderhüpfspielspruch (phonetisch nachempfunden) „Ellemerein – zähl bis vier, Ellemerein – dann noch drei…“ (witzig, bis ich das geschrieben habe, hatte ich ausser Ellemerein nur dadada im Kopf), also wo ist das her?

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  6. Hallo Simon und Sebastian,

    ich gratuliere euch zu diesem epischen Werk, das ihr einen Podcast nennt! 😉 Dass es die Dimensionen einer Rückspultaste-Sendung erreichen würde, war für mich keine Überraschung. Trotzdem versetzte die schiere Länge mein Trekkie-Herz in Verzückung!

    Ich schließe mich eurer Bewertung an. 0.75 Punkte sind für den Film durchaus fair. Die Schwächen sehe ich genau wie ihr. Im Review von RedLetterMedia auf YouTube wurde gesagt, dass es von Seiten der Produzenten ein mutiger Schritt war, KEIN Actionspektakel a la „Star Wars“ in die Kinos zu bringen. Das kann ich mich nur unterstreichen! Mit „Star Trek: The Motion Picture“ wurden eigene Akzente gesetzt, die dem damaligen (von George Lucas eingeleiteten) Trend zu schnellen Effekt-Materialschlachten entgegenwirkten. Ja, der Film hat seine Fehler. Ich ärgerte mich beim erneuten Ansehen auch wieder über die Plotholes, die Statistenrollen von Bones, Scotty, Chekov und den anderen, die unausgegorene Story und so weiter.

    Dennoch halte ich V’Ger für einen der besten, interessantesten und glaubwürdigsten nicht-humanoiden Charaktere im Star Trek-Universum. Allein schon die Idee der alten Voyager 6-Sonde, die zu „ihrem Schöpfer“ zurückkehrt, finde ich genial! Im Gegensatz zu anderen mächtigen Aliens wie z.B. Q oder den Gründern verzichtet V’Ger darauf, eine menschliche Gestalt anzunehmen. „Er“ bleibt abstrakt, ist nicht greifbar und dadurch exotisch, spannend und „außerirdisch“. Nichtsdestotrotz hat er eine gewisse Ähnlichkeit mit Spock, weil er nach Wissen strebt und die Logik als höchstes Ziel betrachtet.

    In welchem anderen SciFi-Universum könnte so eine Geschichte Erfolg haben? Star Wars inspirierte unzählige Filmemacher dazu, actiongeladene „Blockbuster“ in dieser Machart auf den Markt zu bringen. Mega-Erfolge wie „Avatar“ oder „The Avengers“ würden ohne Star Wars nicht existieren. Welcher Film nach 1979 wurde von „Star Trek: The Motion Picture“ inspiriert? Mir fällt jedenfalls keiner ein! Das erste Kinoabenteuer von Kirk & Co. ist und bleibt ein Unikat, und das ist auch gut so! Wenn ich einen SciFi-Film ohne klassischen Bösewicht suche, dann greife ich auf solche Produktionen wie „The Day The Earth Stood Still“, „Forbidden Planet“, „Silent Running“, „The Andromenda Strain“ und „Blade Runner“ zurück. „Star Trek: The Motion Picture“ gehört für mich in diese Reihe und darum mag ich ihn.

    Einige Trekkies bevorzugen den ersten Film, weil er aus ihrer Sicht das Star Trek-Gefühl am besten auf die Leinwand bringt und das kann ich gut nachvollziehen. Die Produktionsgeschichte ist zwar spannender als der Film selbst, aber das ist für mich als Trekkie kein Problem. Es gehört einfach dazu, genauso wie die chaotische Start von TNG. Ich bin insgesamt zufrieden und freue mich auf eure Diskussion zu „The Wrath of Khan“.

    =/\= LL&P =/\=

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  7. Moin,

    lange nichts mehr geschrieben. TAS war einfach nichts für mich.
    Jetzt kommen die Filme mit denen ich groß geworden bin.

    Ich stimme eure bewertung auch zu. Der Film ist einfach Zeitgeschichte und macht auf seine Art spaß.
    Ein paar Sachen sind meinen Bruder und mir noch aufgefallen, die ihr so nicht erwähnt habt.
    Es war in der deutschen Fassung bei uns föllig unklar warum Kirk manchmal Admaril und dann wieder Kaptain genannt wird. In den Filmen danach war er auch bei Komando der Enterprise Admiral. In diesem Film aber wurde er mal Kaptain oder mal Admiral genannt.

    Pille hat überhaupt nichts zu tun als Schifsarzt. Er steht doof auf der Brücke rum. Geht. Kommt wieder. Schaut doof aus der Wäsche. Geht nach unten, gerade als die Enterprise in Vyger rein fliegt. Warum?
    Eigentlich hat er im Film nichts anderes gemacht als Sprüche zu klopfen.

    Warum zum Kuckuck wurde gebeamt? Scotty hatte doch zu Kirck auf der Raumstation schon gesagt das Beamen nicht geht. Und dann passiert dieser Unfall. Haben die keine sicherheitseinrichtungen die Blocken wenn ein Beamer nicht funktionstüchtig ist?

    Und welcher schwachkopf verbindet Faser mit den Antrieb? Demnach fallen die Faser immer aus wenn etwas mit dem Anrtieb nicht stimmt? Auf so eine Idee muss man mal kommen.

    Das waren so Sachen die mein Bruder und ich letzte Woche beim schauen diskutiert haben.

    Vielen Dank für euere Hintergrundinformationen zum Film. Endlich weiß man ein bisschen mehr zu den Filmen, als sie nur so zu schauen.

    Freue mich auf meinen Lieblings Enterprise-Film. Ich liebe!!!!! die Verfolgungsjagt der Enterprise und der Ryleient. (Hoffentlich richtig geschrieben)

    Auch die Idee von Kirck mit den Code für die Schilde finde ich so toll.
    Aber dazu mehr nächste Woche.
    Gruß Christoph

    PS: Wie weit ist die Voyager 6 von der Erde gewesen, dass sie in ein Schwarzes loch gefallen ist? Ohne antrieb um schnell aus dem Sonnensystem zu kommen. Nagut, ein Wurmloch wie bei „Interstelar“ könnte es gemacht haben. 😉 Schaut doch mal wo jetzt Voyager 1 und 2 sind. Die kämpfen mitlerweile ums überleben und sparen Strom bis gehtnichtmehr. 😉

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    • Ich denke, dass „Captain“ nicht nur ein Rang ist, sondern als Kommandant eines Schiffes auch eine Rolle, die man einnimmt. D.h. ein Admiral, der ein Schiffskommando übernimmt, tritt somit als Captain des Schiffes auf. Deshalb wird Decker auch zum Commander zeitweise degradiert, da die Enterprise keine zwei Captains gleichzeitig haben kann.

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  8. Also, da ich letzte Woche gerade die Rückspultastenfolge „Komm, wir gehen ins Kino!“ abgeschlossen habe, kann ich über die Länge dieser TaD-Folge von dreieinhalb Stunden nur müde lächeln….

    Nein, im Ernst! Jungs, das war monumental. Ich habe trotz Urlaub bis heute morgen gebraucht, und wenigstens ist jetzt die ganze Wäsche gebügelt, damit ich nicht nur mit Kopfhörer rumsitze und Euch lausche.

    Ich habe viel gelernt in Eurer Besprechung, obwohl ich auch schon das eine oder andere Star-Trek-Sachbuch gelesen habe. Aber man vergisst ja auch vieles.
    Dass Stephen Collins wegen Pädophilie angeklagt wurde, war mir nicht bekannt. Das kam sehr überraschend. Bitter. Meine Freundin hat damals immer 7th Heaven geguckt. Seine Ehefrau in dieser Serie wird uns dann ja im vierten ST-Film begegnen…

    So, auf geht’s Richtung KHAAAAAAHN !!!!!

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  9. Ich gehöre auch zu denen, die den Film immer wieder gucken können. Die langen Sequenzen haben so was meditatives zur Entspannung. Ich sehr Daumen hoch.

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  10. Hallo ihr Lieben,

    es war mir ein Fest den Film wiederzusehen und eure tolle Besprechung zu hören.

    @PeeWee
    Diese Theorie mit den Borg ist mWn nicht kanon. Sie wurde mindestens im Roman „Die Rückkehr“ (William Shatner) verarbeitete.

    Freue mich jetzt noch auf Bonusmaterial und den nächsten Dienstag 😀

    🖖🏻👍🏻👋🏻

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  11. Schöne Folge über einen nicht so schönen Film. In meiner Rangliste kommt ST1 aber vor ST5 😉
    Ps: Wer nicht den ganzen Film sehen will ist hier in 10 Minuten dabei 🙂

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  12. Im Zusammenhang mit The Motion Picture verwundert es mich, dass die Discovery-Macher und Apologeten diesen nicht als Referenz genutzt haben, dass man auch mal alles über einen Haufen werfen kann. Bei einem Film,der bald vierzig Jahre auf dem Buckel hat, ist es natürlich schwierig das nachzuvollziehen, aber ich würde wetten, dass damals vielen Leuten einige Entscheidungen sauer aufgestoßen sind – das Redesign der Klingonen, der Enterprise (an dieser Stelle meine absolute Zustimmung an Sebastian; auch für mich das schönste Schiff, das es jemals auf die Leinwand bisher geschafft hat) die veränderten Charaktere und der andere Ton als in locker-flockiger Swinging-60s-Atmosphäre. Das alles zu wagen, muss schon ein ziemlicher Brocken gewesen sein.
    Leider hat Discovery hier, meiner bescheidenen Meinung nach, bis jetzt nachwievor mit der größten Fehlentscheidung zu kämpfen, nämlich der Verortung der Serie in der „Vergangenheit.“ Anderenfalls hätten nämnlich sämtliche Veränderungen – wie bei The Motion Picture – einfach damit erklärt werden können, dass nunmal Zeit vergangen ist…

    Wie auch immer, der Film hat irgendwie einen besonderen Platz in meinem Herzen, da es genau zwei „Erweckungserlebnisse“ bzw. Desillusionierungen gab – soweit mich meine Erinnerung nicht täuscht – in denen ich als Kind begriffen habe, wie Filme funktionieren, bzw. was es mit Schauspielern und Rollen funktioniert. Damals habe ich nämlich Shatner in T.J. Hooker und The Motion Picture gesehen sowie Harrison Ford in Star Wars und Indiana Jones, da hat es irgendwie Klick gemacht. Leider hat mir diese Erkenntnis auch zügig den Weihnachtsmann genommen. Super cool, dass die beiden auch in dieser Folge von euch erwähnt werden, das hat mal wieder gut gepasst.

    Erholt euch mal von diesem Brett von Film und bis nächste Woche!

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  13. Hi,

    toller Podcast! Bei der Bewertung bin ich auch eher bei Simon. Der Film lässt sich mit wenig relevanten Dingen zu viel Zeit und viele der bekannten Darsteller wirken teilweise wie Statisten. Das hätte man durchaus besser machen können. Aber da es der erste Star Trek Film ist und auch die Produktion alles andere als gut verlief, kommt er hier mit 2 blauen Augen davon 🙂

    Bekommen wir dann bei eurem „10-Jahres-Podcast-Jubiläum“ die ungeschnittene 4 Stunden Version dieses Podcasts ? 😛

    Bis Khan.

    Grüße

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  14. Menschenskinder, seid ihr irre! Dreieinhalb Stunden!
    Entschuldigung, Hallo zusammen!
    Es hat ein wenig gedauert, diese Folge zu hören, das musste ich in Etappen tun. Trotzdem hat es Spass gemacht und war auch sehr informativ. Es ist lange her, dass ich den Film gesehen habe -sogar im Kino, in einer „Star Trek Nacht“- aber viel war nicht mehr im Gedächtnis, ausser dem Flug durch V’ger.
    Ich musste jetzt mehrmals an die alte MAD-Parodie denken – das war kein Fehler, das war so geplant! Serien haben ja oft das Problem, dass die Charaktere sich nicht entwickeln dürfen, sondern immer gleich bleiben müssen. Hier hat Wise eine Charakterentwicklung gezeigt, die sich auch ganz logisch aus der Situation der Figuren ergab. Ach ja, Kirks „Eifersucht“ gegenüber Decker: der hat ihm immerhin seine Braut -die Enterprise- ausgespannt! Ich finde es auch eher gut, dass er sich auf die Hauptfiguren konzentriert hat, sonst hätte die Handlung leicht zerfasern können. Die epischen Kamerafahrten um die Enterprise waren vielleicht ja von der Anfangsszene von Star Wars inspiriert, mit dem laaaangen Sternenzerstörer. Und auch ich bin der Meinung, dass V’GER ein sehr guter, weil ungewöhnlicher Antagonist ist. Er (Es?) ist nämlich nicht einfach nur böse, will keine Rache für irgendwas (was in den letzten Filmen zum Standard zu werden schien. Eher ist es sein Übereifer, der zur Gefahr wird.
    Eben habe ich mir noch, zur „Vorbereitung“ auf nächsten Dienstag, „Dark Star“ von Carpenter angehört ( den Film gibt’s auf YT ). Ratet mal, wieso….

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  15. Zur Vorbereitung 😉 für nächsten Dienstag ist das vielleicht auch für andere interessant. Eine Besprechung der Darstellung des Khan. http://m.bpb.de/veranstaltungen/dokumentation/238556/star-trek-verfremdung-und-serialitaet-als-modi-politischer-reflexion
    „Prof. Dr. Katja Kanzler erläuterte die spezifischen politischen Potentialen der Science Fiction am Beispiel der Kult-Serie Star Trek; „Khan!“ – Verfremdung und Serialität als Modi politischer Reflexion in Star Trek“

    Einen schönen ersten Kontakt – 😉 heute in 44 Jahren. 🖖🖖🏻🖖🏼🖖🏽🖖🏾🖖🏿

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    • Hallöle TaoTao,

      danke für den Link. Das ist… ich sag mal interessant. Musste immer wieder an das denken, was G.G. Hoffmann für Sean Connery in „Jagd auf Roter Oktober“ zu Alec Baldwin sagt: „Ich habe Ihre Bücher gelesen. Alle Ihre Schlussfolgerungen waren falsch.“
      Für mich schwingt da eine Menge Überinterpretation mit. Dass Khan im TV so dunkel ist und einen Akzent hat… jaaaa, vielleicht war Ricardo Montalban einfach der beste Schauspieler für die Rolle (und wenn man ihn in anderen Serien wie „Solo für ONKEL“ oder „Mission: Impossible“ sieht, merkt man, was für ein großartiger Schauspieler er war).
      Schwierigkeiten hab ich dann auch mit „laxer“ Recherche, z.B. dass sie sich nicht erklären kann, warum die Folge auf deutsch „Der schlafende Tiger“ heißt… nuuuun, sagt nicht nebenbei jemand was zum Thema „schlafende Tiger wecken“ oder hab ich da was falsch abgespeichert? Nicht unbedingt ein toller Titel, aber durchaus aus der deutschen Fassung heraus erklärbar.
      Also zurück zu den ständigen homoerotischen Untertiteln, äh, Untertönen zwischen Kirk und Spock…
      Sonnige Grüße
      PeeWee

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  16. Hallo Simon & Sebastian,

    vielen Dank für diese außergewöhnliche Folge von TaD. Es war mir ein echtes Fest! 🙂

    Besonders hat mir gefallen, dass ihr nicht nur den Film selbst besprochen habt, sondern auch die ganze Vorgeschichte und das Hin- und Her vor und während der Dreharbeiten.

    Beim Fazit bin ich hier eher bei Simon jedoch zuckt mein Daumen etwas von der Mitte nach unten. Auch wenn es schlechtere (ST-)Filme gibt, aber ich finde TMP sehr, sehr, sehr anstrengend.

    Übrigens, für alle Interessierten: Auf Youtube gibt es eine Gegenüberstellung der Unterschiede zwischen Kino- und abc-Version (Teil 1: https://youtu.be/fnvrjMke-HM?t=134 und Teil 2: https://youtu.be/J390phDjyfs?t=19).

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  17. Was ich dem Film vorwerfen kann, ist nicht die Langatmigkeit (die ganzen „viel zu langen“ , wunderschönen Raumschiff-Szenen genieße ich, die werden höchstens zu lang, wenn ich mir den Film müde anschaue und ich nach einer Weile Schwierigkeiten bekomme, mich zu konzentrieren), sondern, das, was sie mit Kirk machen: die Demontage eines Helden. Dieser Film hat für mich (ganz subjektiv) das Bild von James T. Kirk so nachhaltig geprägt, dass sämtliche nachfolgenden Filme (die ja z.T. noch in diesselbe Kerbe geschlagen haben) das für mich nicht mehr korrigieren konnten. Erst mit Eurem konzentrierten Rewatch von TOS habe ich entdeckt, was ich ganz lange nicht mehr auf dem Schirm hatte: dass Kirk eigentlich ein sympathischer Typ und ein guter Captain war!

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  18. Hallo, Jungs,

    Sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber ich stehe mal wieder mit der Technik auf Kriegsfuß. Ich hoffe, dass es jetzt endlich klappt.

    Auch von mir vielen Dank für die tolle Besprechung. Jetzt weiß ich auch, was mir in den letzten Wochen gefehlt hat – die TAS-Podcasts waren einfach zu kurz 😁.

    Nun zum Film : Ich bin ja in den frühen 70ern mit „Raumschiff Enterprise“ aufgewachsen, aber „Star Trek“ hatte ich damit nicht in Verbindung gebracht. (Stichwort :Wir hatten ja nichts). Daher hat es mich damals auch nicht gereizt, dafür ins Kino zu gehen. Kann sein, dass ich den Film erstmals im Fernsehen gesehen habe, aber wenn, dann hat er mich nicht nachhaltig beeindruckt. Auf jeden Fall habe ich ihn dann Anfang der 90er im Rahmen einer langen Star Trek Nacht auf der großen Leinwand gesehen. Und schon dabei war ich fast eingeschlafen.
    Allein die düstere Atmosphäre war so ganz anders als im Fernsehen. Zum Raumschiff als solches hatte ich auch keine besondere Beziehung, so dass ich bei seinem Anblick feuchte Augen bekommen hätte. Ja, wenn es ein Windjammer unter vollen Segeln gewesen wäre… *schwärm*😍

    Die Figuren waren mir immer wichtiger. Und da weist der Film erhebliche Defizite auf.
    Kirk kommt sehr unsympathisch rüber und gewinnt auch bis zum Schluß nicht viel dazu. Vielleicht, wenn er sich bei Decker entschuldigt und ihm die Enterprise offiziell übergeben hätte… aber das wäre wohl eher etwas für eine alternative Zeitlinie gewesen.
    Will Decker wurde uns nicht genug vorgestellt, so dass ich mehr für ihn empfunden hätte als allgemeines Mitgefühl, weil Kirk ihn so schlecht behandelt hat.
    Und mit Spocks Auftritt wurde es nochmal ein paar Grad frostiger. Aber wenigstens das wurde ja einigermaßen befriedigend aufgelöst.
    Dazu kommt der bedauerliche Mangel an Humor, der auch durch Pilles Sprüche nicht ausgeglichen wird. Das war nicht mein „Raumschiff Enterprise“.
    Mit abstrakter Kunst konnte ich noch nie was anfangen, daher hat mich die Grand Tour durch das Innere von V’ger ziemlich gelangweilt.
    Und den Schluss habe ich überhaupt nicht verstanden. Warum musste/wollte Decker jetzt mit V’ger verschmelzen? Äh, ja, tolle Lightshow – und nun? Wo sind Decker und Ilia jetzt? Und was ist mit dem gesammelten Wissen von V’ger? Ich weiß nicht mehr genau, wo ich das gelesen habe, aber irgendwo wird erwähnt, dass aufgrund der großen Datenmengen und weil das so plötzlich kam, vieles davon aufgrund mangelnder Speicherkapazität verloren ging. Schade eigentlich.

    Noch ein paar Fun-Facts gefällig?
    Habt Ihr es gesehen? Es gibt Sicherheitsbügel! Die Sitze der Brückenoffiziere sind mit Sicherheitsbügeln ausgestattet, so dass sie nicht mehr rausfallen können. Aber das Gewackel wirkte schon irgendwie lächerlich.

    In dem Roman „Zweifelhafte Logik“, Band 3 der Reihe „Rise of the Federation“ wird über den offiziellen Erstkontakt zwischen Menschen und Deltanern erzählt, der nicht ganz unproblematisch verlief.

    Und dann war da noch die deutsche Synchronisation. Die haben sich einen dicken Patzer erlaubt. Als Scotty Kirk zur Enterprise rüberschippert, lamentiert er darüber, dass das Schiff noch nicht einsatzbereit ist.
    „… And an untried Captain.“ womit er Decker meint. Erst dann erfährt er, dass Kirk die Enterprise zurückbekommen hat.
    Im deutschen sagt er:
    „Und Sie, Captain, haben noch keine Erfahrung mit dem Schiff.“ Womit er nicht ganz Unrecht hat, aber in dem Moment ergibt das keinen Sinn.

    So, das wars für heute von mir
    LL&P
    Eure Bridge

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